Das Bild, circa von 1942, wirkt friedlich. Auf den Trottoirs flanieren Menschen, Ladenbesitzer haben an ihren Geschäften die Markisen heruntergelassen, und Passanten überqueren die Straße. Der Krieg scheint weit weg. In Hintergrund ragt ein markantes Gebäude mit Makkaroni-Werbung empor, davor stehen Bäume und ein Denkmal.
Hallo Herr Klee,
hallo Herr Enders,
ich meine in den Reklameschriften auch kyrillische Buchstaben
auszumachen (..OIX..gleich rechts, was natürlich Französisch,
aber eben auch Kyrillisch sein könnte) - am klarsten aber
im Spiegelbild der Aufschrift links oben. Deshalb tippe ich
auf Sofia, evtl. aber auch Kiew.
Schöne Grüße
Elmar Kohlhofer
Sehr geehrter Herrr Kohlhofer,
OIX sind keine kyrillischen Buchstaben, aber eine gebraeuchliche Endung fuer franzoesische Familiennamen (z.B. Lacroix-Uhren).
Das das vom griechischen Iota abstammende "I" wurde im Zuge der Rechtschreibreform von 1918 in Russland abgeschafft und durch das aehnlich ausgesprochene, vom griechischen Eta abstammende "И" ersetzt. Zwar wird der Buchstabe "I" noch inm ukrainischen, weißrussischen und kasachischen Alphabet verwendet, ergibt aber auch dort keine sinnvolle Kombination zwischen "O" und "X".
Die Aufnahme ist sicherlich irgendwo in Frankreich entstanden.
Frdl. Gruesse, Katharina Sokiran
>Sehr geehrter Herrr Kohlhofer,
>OIX sind keine kyrillischen Buchstaben, aber eine gebraeuchliche Endung fuer franzoesische Familiennamen (z.B. Lacroix-Uhren).
>Das das vom griechischen Iota abstammende "I" wurde im Zuge der Rechtschreibreform von 1918 in Russland abgeschafft und durch das aehnlich ausgesprochene, vom griechischen Eta abstammende "И" ersetzt. Zwar wird der Buchstabe "I" noch inm ukrainischen, weißrussischen und kasachischen Alphabet verwendet, ergibt aber auch dort keine sinnvolle Kombination zwischen "O" und "X".
>Die Aufnahme ist sicherlich irgendwo in Frankreich entstanden.
>Frdl. Gruesse, Katharina Sokiran
Sehr geehrte Frau Sokiran,
vielleicht liege ich mit meiner Vermutung, es handle sich bei dem "X" um das kyrillische "SCH" falsch, und es ist die Fa. Lacroix...Filiale Sofia - aber links oben meine ich immer noch ein kyrillisches "U", ein "SCH" und ein "B" zu erkennen. Evtl. löst sich das Rätsel ja noch durch einen anderen Hinweis !
Mit besten Grüßen
Elmar Kohlhofer
Sehr geehrter Herr Kohlhofer,
das kyrillische "X" wird ausgesprochen wie das "ch" in "Krach" und transliteriert "kh". Das kyrillische "sch" (stimmlos) sieht aus wie ein umgekipptes E.
Das stimmhafte "sch" (transliteriert "zh" und ausgesprochen wie das "g" in "Loge" sieht wie eine 6-beinige Spinne aus oder wie ein X mit einem I laengs durch.) Das sehe ich auf dem Foto allerdings nicht.
Die Leuchtreklame links oben (mit Megafon oder Gluehbirne oder was immer das sein mag) koennte gut seitenverkehrt sein, obere Zeile TIA..., untere MOR?YA?
Gegen Sofia/Russland spricht das "s" in der Leuchtreklame "Easellt" (?) in der hinteren Bildmitte auf dem Gebaeude (welches mich uebrigens sehr an ein aehnliches in Wien erinnert).
Danach gibt es immer noch genuegend passende Staedte mit Strassenbahn, in denen lateinische Buchstaben benutzt wurden, z.B. Budapest.
Ich hoffe, jemand findet es heraus!
Sehr geehrter Herr Klee
Bei "OIX" könnte es sich - da es eine Leuchtschrift ist, die von beiden Seiten gelesen werden soll - auch um "CIN" handeln (zwei C links/rechts herum ergeben ein "O", zwei N links/rechts herum und übereinander geschrieben ergeben ein eingerahmtes "X"). Das Vordach passt auch zu einem Kino (Cinema).
Beste Grüsse.
<In Hintergrund ragt ein markantes Gebäude mit Makkaroni-Werbung <empor,
Makkaroni Werbung? Ich kanns leider nicht erkennen, steht das da irgendwo? Wie (genau, das koennte Rueckschluesse auf das Land erlauben) wird denn Makkaroni geschrieben?
Herr Castells hat vollkommen recht, es ist ein beidseitiges CIN und kein OIX, die senkrechten Balken sind Teile des Buchstabens "N" und nicht der Verankerung eines "X" an der Hausfassade. Bei genauerem Hinsehen vermeint man sogar noch das E und M zu erkennen...
Somit ist die Gegend auf Regionen begrenzt, wo ein Lichtspieltheater CINEMA heisst. Das kyrillische Alphabet verwendende Laender fallen gleich mal heraus, weil das Kino da KI/IHO (-TEATP) heisst (in der Ukraine KIHOTEATP), ebenso Budapest (filmszínház oder mozi), bleiben Frankreich, Italien, Spanien oder etwas Englischsprachiges.
Hallo Herr Mehra,
habe kürzlich eine Ausschnittsvergrößerung beigefügt, zu finden unter "Dokumente". Die linke Installation ist von zwei Seiten zu lesen und wirbt für Osram Lampen. Der obere Schriftzug lässt sich dabei noch entziffern ("OSRAM"), der untere hingegen nicht. Die Nudelwerbung befindet sich in der Mitte und ist gut erkennbar, lediglich der geschwungene Anfangsbuchstabe gibt Rätsel auf ("Macaroni ?oselli").
Sehr geehrter Herr Klee
Es ist Brüssel! Und zwar handelt es sich um die Place de Brouckère / Brouckèreplein. Siehe: http://fr.wikipedia.org/wiki/Place_de_Brouck%C3%A8re
und
http://bruxellesanecdotique.skynetblogs.be/archive/2010/05/index.html
Freundliche Grüsse