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Hitler im Zug
Privatkollektion via "New York Times"

Veröffentlicht: 21.06.2011 Eingereicht von: Redaktion einestages

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Das Fundbüro fragt:

Wer weiß etwas zu diesem Bild?

Alle Bilder aus dem Nazi-Fotoalbum: Wer kann Hinweise zu den Fotos geben?

Auf den ersten Blick wirkt es wie ein ganz gewöhnliches Fotoalbum, bemerkenswert gut erhalten für sein Alter, in dunkelgrauem Leder gebunden, mit einer am Ende ausgefransten Seidenkordel. Die Seiten sind aus stabilem Kartonpapier. Pergamin schützt, wie früher üblich, die Bilder vor dem Zahn der Zeit.

Wer dieser Fotograf aber ist, das bleibt ein Rätsel. Weder das Album noch die Fotos tragen irgendeine Beschriftung. Erkennen Sie Personen oder Ortschaften auf einem der Fotos? Wissen Sie, wer Sie gemacht haben könnte? Haben Sie andere Anhaltspunkte?

Helfen Sie, das Rätsel des Fotoalbums zu lösen!

Sehen Sie hier alle Bilder auf einen Blick und geben Sie über die Debatte Hinweise zu den Fotos!

Lesen Sie den Artikel zum Bilderfund.

Hier geht es zum Foto-Blog der "New York Times"

11 Hinweise

Hermann Finger 21. Juni 2011, 12:39

Bild 1: Der Mann neben Hitler im Zug ist vermutlich Marin Bormann
Bild 41: Offenkundig handelt es sich um eine militärische Beförderung, bei der Kameraden des Beförderten die Schulterstücke wechseln
Bild 52: Ich sehe da eindeutig eine JU 52!
Bild 59: Der Mann im Zug neben Hitler ist vermutlich wieder Martin Bormann. Der Mann vorn links ist NICHT Rommel, denn nach meiner Kenntnis trugen nur PARTEIbonzen Hakenkreuzbinden, NICHT aber Soldaten/Offiziere/Generäle!
Und der als vermutlich Guderian bezeichnete Mann ist physisch viel zu groß, denn Guderian war ein relativ kleiner Mann. DIESER MANN hier ist NICHT GUDERIAN!

Wolfgang Brandau 21. Juni 2011, 12:47

Bild 19/33 und 1/71 gehören zusammen. Wie es aussieht, wurde Hitler am Fenster des Salonwagens stehend begrüßt/verabschiedet.


Auf einigen der Bilder sind Personen in Wehrmachtsuniformen abgebildet, wobei diese Uniformen keine Schulterstücken/Rangabzeichen aufweisen. Vermutlich handelt es sich um "Hiwis"(Hilfswillige), die die Wehrmacht unter Weißrussen, Russen und Ukrainern rekrutiert hatte.

Werner Samjeske 21. Juni 2011, 14:34

Rechts neben Hitler im Zug Reichsleiter Martin Bormann.

Tobias Koch 21. Juni 2011, 14:59

Das bild müsste unmittelbar nach Bild 59 aufgenommen sein. Demzufolge müssten die beiden im Vordergrund Rommel und Guerdian sein.

Wichtiger aber: es handelt sich bei dem rechten Eisenbahnwagen scheinbar um den Salonberatungswagen 10525 BLN! siehe:http://www.drg-salonwagen.eu/salonwagen/salber38a.html

Eugen Warnowizki 21. Juni 2011, 15:44

@Tobias Koch: Kleine Korrektur: die Wagennummer lautet 10252 - im Übrigen natürlich alles richtig.

Thomas Theiner 21. Juni 2011, 16:04

weder Guderian noch Rommel - keiner der beiden trägt Wehrmachtsuniform, und Rommel war zu der Zeit beim Afrikakorps und Guderian mit der Panzergruppe 2 mitten in der Schlacht um Kiew.

Werner Samjeske 21. Juni 2011, 16:12

>Das bild müsste unmittelbar nach Bild 59 aufgenommen sein. Demzufolge müssten die beiden im Vordergrund Rommel und Guerdian sein.
>
>Wichtiger aber: es handelt sich bei dem rechten Eisenbahnwagen scheinbar um den Salonberatungswagen 10525 BLN! siehe:http://www.drg-salonwagen.eu/salonwagen/salber38a.html

Im Vordergrund sicher NICHT Rommel und Guderian.

Andreas Heidt 21. Juni 2011, 20:58

Hallo,
hat eigentlich schonmal jemand daran gedacht, Rochus Misch zu den Bildern zu befragen, er war ab 1940 Hitlers Telefonist Kurier und Leibwächter. Vielleicht kann er noch was dazu sagen.

Joachim Clar 22. Juni 2011, 10:29

Weder Rommel noch Guderian sind auf diesem Bild zu sehen, allenfalls Funktionsträger der NSDAP, es könnte sich um einen Gauleiter (Kube?) gehandelt haben. Die Felduniformen der Waffen SS waren übrigens farblich identisch mit den Wehrmachtsunformen. Eine Verwandter, der bei der SS "Wiking" unter Gen. der Waffen SS Steiner von Beginn an dabei war, regt sich jedesmal auf, wenn in schlechten Filmen die Waffen SS in schwarzen Uniformen gezeigt wird. Niemand trug schwarze Uniformen, die trugen ihre Felduniformen und darüber gefleckte Tarnjacken. Heute wird immer gerätselt, wer wann und warum zur SS und wer zur Wehrmacht ging. Der Verwandte ging vor lauter Schreck zur SS, als er sah, wie minderwertig die Wehrmacht partiell ausgerüstet war (schlechte Uniformen, mieser Karabiner, Pferdfuhrwerke). Mein Verwandter ging zur "Wiking", weil die SS motorisiert war, das war in der Bevölkerung bekannt. So wurde er wenigstens mit tschechischen Tatra-LKW gefahren, während andere tausende von km zu Fuß laufen mussten. Das war ein riesiger Unterschied. Überhaupt wird zu diesem thema viel Mist verzapft, speziell bei Pfarrer Knopp ...

Remigiusz Raitza 22. Juni 2011, 16:03

http://lens.blogs.nytimes.com/2011/06/22/world-war-ii-mystery-solved-in-a-few-hours/?hp


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