Fans schlugen auf Spieler ein, Club-Funktionäre prügelten mit: In den Zwanzigern eskalierten Fußballspiele in Deutschland regelmäßig. Der Historiker Rudolf Oswald erklärt, weshalb Gewalt und der Sport seit damals untrennbar verbunden sind - und wie Mannheim wegen Sepp Herberger zur Krawall-Hochburg wurde. mehr... 1920 | 11 Dokumente | 3 Links | 5 Beiträge
Versagt und vertuscht: Bei einer Straßenschlacht zwischen NSDAP-Anhängern und Kommunisten kam es im Juli 1932 in Altona zu einer wilden Schießerei. 18 Menschen starben. Die Schuldigen waren schnell gefunden und wurden eilig hingerichtet. Zweifel an dem Urteil kamen erst 60 Jahre später auf. Von Dirk Gerhardt mehr... 1932 | 10 Dokumente | 3 Links | 13 Beiträge
Prügel für Falschsingen und Kasernen-Strafdienst an Weihnachten: Schmerzlich erinnert sich Günter Werk an seine Zeit als Schüler und Soldat - als der Krieg seiner ersten Liebe ein frühes Ende setzte, seinem Ausbilder das Leben nahm und ihn selbst bis nach Amerika führte. mehr... 1924 | 8 Dokumente | 3 Links | 0 Beiträge
Als Kind verbrachte Günter Werk seine Sommerferien bei den Großeltern in dem kleinen Ort Brenkenhofsbruch in Pommern. Besonders liebte er seinen furchtlosen Großvater, der mit entblößtem Hinterteil einen Kettenhund zu zähmen wusste. Doch der Mut bewahrte den Großvater nicht vor den Schrecken des Krieges. mehr... 1930 | 4 Dokumente | 3 Links | 3 Beiträge
Geheimnisvolle Dachböden, selbstgeschnitzte Holzschwalben und ein scheintotes Huhn: Die Jahre bei den Großeltern im westpommerschen Stolzenfelde waren für Günter Werk voller Abenteuer. Bis die unbeschwerte Kindheit im Juni 1942 abrupt endete. mehr... 1924 | 6 Dokumente | 5 Links | 0 Beiträge
"Du sollst nicht töten": Ernst Woll mochte Tiere sehr - sowohl streicheln als auch essen - und kam damit schon als Junge in Gewissenskonflikte. Unter den Nationalsozialisten, später in der DDR und schließlich in der Bundesrepublik wurde er immer wieder mit dem Gebot des Tierschutzes konfrontiert - und dabei auch mit dessen eigenwilliger Auslegung. mehr... 1934 | 6 Dokumente | 0 Links | 1 Beitrag
Er wurde von Polen regiert, von Sowjets und von Deutschen - doch eines schien sich nie zu ändern: Immer gehörte der Ukrainer Wasyl Horuk zu den Unterdrückten. mehr... 1924 | 5 Dokumente | 0 Links | 0 Beiträge
Wenn der Kreuzer "Emden III" auf Fahrt ging, hielten die in Wilhelmshaven gebliebenen Offiziersfrauen fest zusammen. 1934 gehörte Erika Voigt erstmals zu den "Emdenfrauen". In Briefen berichtete sie ihrem Gatten, wie es zu Hause ohne Männer zuging. Von Jürgen Voigt mehr... 1934 | 3 Dokumente | 0 Links | 0 Beiträge
Starr vor Schreck: Polnische Juden fürchteten in den zwanziger und dreißiger Jahren ständig Schikanen der Polizei und mieden sie, wo sie nur konnten. Als Josef Königsberg als Vierjähriger versehentlich heißen Tee aus dem Fenster auf einen Gendarmen goss, folgte eine Begegnung besonders unangenehmer Art. mehr... 1928-1935 | 1 Dokument | 3 Links | 0 Beiträge
Ein zünftiger Handwerksbursche ging nach Abschluss der Lehre auf die Walz. Philipp Keuter zog es nach Italien. Wie gefährlich im strengen Winter von 1928 der Weg zu Fuß über die Alpen war, erfuhr Ferdinand Keuter aus dem Wanderbuch seines Vaters. mehr... 1928-1929 | 11 Dokumente | 0 Links | 0 Beiträge
Das berüchtigtste Radio der Welt wird 75: Am 18. August 1933 feierte der Volksempfänger Premiere. Mit dem Jedermann-Gerät machten die Nazis den Rundfunk erst zum Massenmedium - und zur hasserfüllten Propagandamaschine. Ausgeliefert wurde es mit einer Drohung am Drehknopf. Von Andrea Jonischkies mehr... 1933 | 16 Dokumente | 12 Links | 2 Beiträge
Parken, träumen, knutschen: Vor 75 Jahren wurde das erste Autokino eröffnet. Heute sind die Leinwände unter freiem Himmel längst Nostalgie. Schuld am Niedergang des Open-Air-Kinos war die Einführung der Knüppelschaltung. Von Philipp Kohlhöfer mehr... 1933 | 18 Dokumente | 12 Links | 0 Beiträge