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2010

Erdbeben in Haiti "Hört auf zu schreien, wir brauchen die Luft!"


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REUTERS
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Vor und nach der Katastrophe: Der Präsidentenpalast in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince wurde nach dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 schwer beschädigt. Das untere Bild zeigt den Regierungssitz vor dem Beben, am 11. Mai 2006. Auf dem oberen ist der Palast am 13. Januar 2010 zu sehen - einen Tag nach dem Beben.

In der Hölle von Haiti: Als im Januar 2010 ein Erdbeben den Inselstaat erschütterte, kämpften auch Freunde von Uwe-Jens Schumann um ihr Leben. Nicht alle konnten sich retten. Nun rekapituliert der Journalist ihre Tage im Chaos. Eine Geschichte von schweren Schicksalsschlägen - und großen Wundern. Von Uwe-Jens Schumann


2. Teil: "Du, hier geschieht was Unheimliches"


Das Erdbeben

12. Januar 2010, 16 Uhr, 48 Minuten und 32 Sekunden Ortszeit Karibik. 16 Kilometer vor der Küste von Port-au-Prince wird in 9.800 Metern Meerestiefe das erste Beben ausgelöst. Es hält 40 Sekunden an. Dann folgen ungezählte Nachbeben unterschiedlicher Stärke.

Um 17.41 Uhr berichtet Radio Caribbean One: "Ein Beben der Stärke 7.0 hat Haiti getroffen. Der Inselstaat liegt an der Nahtstelle zwischen der nordamerikanischen und der karibischen Platte. Wissenschaftler haben schon seit Jahren ein Erdbeben in der Region erwartet. Das Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt."

Um 19.11 Uhr Ortszeit heißt es bei Caribbean One im News-Break: "Es muss mit 300 Toten gerechnet werden. Augenzeugen berichten von einigen zusammengestürzten Häusern im Zentrum von Port-au-Prince."

Als sich nach Stunden der Nebel aus Betonstaub und Rauch über Port-au-Prince und anderen Orten an der Küste Haitis aufgelöst hat, wird die Bilanz des Erdbebens deutlicher: Jedes zweite Gebäude ist eingestürzt. Mehr als eine Million Menschen sind obdachlos. Eine Woche später ziehen die Katastrophenhelfer Bilanz: an die 300.000 Tote. Und es ist von 730.000 Verletzten die Rede. Die Medien, weltweit, haben einen neuen Begriff für Apokalypse gefunden: "Das Killerbeben von Haiti", "Goudougougou" nennen es die Haitianer.

Mitten im verwüsteten Gebiet liegt der weit ausladende Komplex des Hotels Montana.

Im Montana

Der Tag des "Goudougougou", wenige Minuten vor der Katastrophe.

Olivia geht kurz auf ihr Hotelzimmer und nimmt dort am kleinen Schreibtisch mit einem Münchner Freund Skype-Kontakt auf. Plötzlich sagt Oliv, den Blick fest auf den Bildschirm gerichtet, in ein aufkommendes Grollen hinein: "Du, hier geschieht was Unheimliches."
Dr. Nora Junker hat sich schon vor einer Stunde auf ihr Zimmer 351 im dritten Stock zurückgezogen. Irgendwie fühlt sie sich heute nicht besonders. Sie zieht sich bis auf ihren Slip aus und legt sich auf ihr Bett.

Nadine Cardoso kann noch nicht von ihren Pflichten abschalten. In ihrem Büro auf der lichtdurchfluteten Lounge-Ebene geht sie mit Generalmanager Nicolas die erfreulichen Vorbuchungszahlen der nächsten Wochen durch. Eine schöne Ablenkung für Nadine: Eilé, der achtjährige Neffe der Hotelbesitzerin Garthe und Sonnenschein der Montana-Mannschaft, spielt in ihrer Nähe mit einem Mini-Auto.

Im Personaltrakt gehen 16 von den 300 Hotelmitarbeitern in die Duschräume - Schichtwechsel. Im eleganten Restaurant deckt eine ganze Kellnerbrigade für das Dinner. In der beliebten News Bar bringt kurz vor der blauen Stunde der langgediente Lauren seine Flaschen-Batterie in Stellung, bald kommen die ersten Stammgäste aus ihren Büros in Port-au-Prince hoch ins Montana und spülen an seinem Tresen den Arbeitstag mit einem Drink hinunter.

Reinhard Riedl, Nadines Mann seit 35 Jahren, sitzt an seinem Computer im Privathaus, 150 Meter unterhalb der Hotelanlage. Der frühere Zahnarzt aus dem bayerischen Bad Aibling checkt seine E-Mails. Dann hört Reinhard einen Zug herandonnern. Doch es gibt dort oben gar keine Züge. Die Riesenexplosion erstickt alle Reaktionen. In der Villa Cardoso-Riedl wackeln die Wände. Doch dem sportlichen Hausherren gelingt der rettende Sprint nach draußen.

Krista und Meriadeg

300 Kilometer entfernt, an der Küste der Dominikanischen Republik, gehen an diesem späten Nachmittag Krista und Meriadeg Bouillé, Olivs Eltern, am Strand von Las Terrenas baden, obwohl schwarze Wolken den Himmel dramatisch verfärben. Der für seine 70 Jahre noch sehr agile Meriadeg schwimmt hinaus ins Meer, Krista dippt nur ihre Füße ins Wasser. Sie behält ihren Mann im Auge, aber er winkt - heißt: Tout va bien, Chérie.

Krista geht zurück zu ihrem Hotel.

Eine Viertelstunde später steht Meriadeg empört im Hotelzimmer: "Krista, hast du nicht gesehen, dass ich fast ertrunken wäre! Ich hab dir doch dauernd Zeichen gegeben. Die Strömung war plötzlich ganz merkwürdig!"

Nora

Nora Junker kann sich bis heute nicht erklären, was sie aus dem Bett gehetzt hat. Als sie, nur mit Höschen bekleidet, plötzlich aufspringt, zeigt die Uhr 16.47 an. "Ich habe gleich darauf so ein unheimliches Grollen gehört, bumm, bäng! Dann krachte ein riesiges Stück Beton auf mein Bett. Als der Boden unter mir wegbrach und ich auf der Platte Gott weiß wohin runterkrachte, kam ich mir vor wie eine Surferin." Ihre Stimme versteigt sich zu höheren Tönen. "Man glaubt das ja kaum, aber ich bin irgendwie aus meinem Körper herausgetreten und habe mir selbst bei allem zugesehen. Auch wenn es plötzlich verdammt dunkel war. Mein rechter Fuß war unter einem Stück Metall eingeklemmt. Ich konnte ihn rausreißen, er war nur angequetscht. Eine Handbreit über mir drohte eine andere Betonplatte abzubrechen. Aber dort, wo ich meinen Balkon vermutete, da war ein Loch nach draußen."

Nora Junker robbt ans Tageslicht - "auf dem Bauch, und auf Ellenbogen" - , sie tastet sich mit gebrochenen Rippen und lädierter Schulter über weitere Betonbrocken vor. Eine schwache Stimme irgendwoher aus dem Schuttberg hält sie auf. "Helfen Sie mir, ich bin Asthmatiker. Keine Luft. Ich bin eingeklemmt." Eine fast versagende ältere Männerstimme. Sie weiß nicht mal mehr genau, welche Sprache.

"Ich kann nicht. Hilfe wird kommen", ruft sie dem eingeschlossenen Unglücklichen durch irgendeinen Spalt zu. Sie erfährt nicht mehr, was aus ihm geworden ist. Über einen Plattenrand sieht Nora runter, zehn Meter, vielleicht zwölf. Und unten, im Freien, steht Garthe, die Freundin.

"Garthe, du lebst!"
"Nora, um Himmels Willen, Nora!"
"Wie komme ich da runter?"
"Rutsch! Wir halten dich dann!"


Ein Beton-Mauerstück bildet eine Schräge. Irgendwie nimmt Nora wahr, dass Garthe nicht alleine ist. Ein Mann in Weiß. Und noch zwei andere. Sie legt sich mit dem Rücken auf die Platte und lässt den Rand los. Die bloße Haut ihres Rückens brennt beim Rutschen durch das Scheuern wie Feuer. Sie wird aufgefangen. Schreie, irre Schreie. Gerettet. Der Koch bindet seine Schürze ab und reicht sie ihr, damit sie sich ein wenig bedecken kann. Nora sagt: "Das ist die Geste, die ich in meinem Leben nicht mehr vergessen werde."

Reinhard

Jaelle, die Tochter der Hotelbesitzerin Nadine Cardoso, ist raus. Blutüberströmt von Schnitten an den Armen, aber entkommen - durch ein Loch im Mauerwerk. Ihr Vater Reinhard ist der Erste, dem sie in die Arme läuft. "Und wo ist die Mami?" Jaelle bekommt vom Vater nur ein Kopfschütteln. Diese Hilfeschreie, das unfassbare Elend, das ihn überall anstarrt. Er bewegt sich "wie ein Zombie", muss über Leichen klettern. Ein Angriff, den auch er, den alle hinterher als "Fels in der Brandung" dieser Katastrophe rühmen, erst einmal nicht parieren kann. Gottseidank, seine Tochter ist schon mal raus.

Reinhard Riedl bringt erst einmal Jaelle und Nora zu einem geschützten Platz unter den Bäumen, wo sie sich auf den Rasen legen können. Er holt aus seinem Haus seine Pistole, lädt sie durch, rüstet seine Angestellten Vava und Leger mit Macheten aus - die Dunkelheit fällt über Port-au-Prince herein. Die Stunden der Plünderer.

Reinhard findet eine Leiter und stellt sie gegen Restteile des eingestürzten Mauerwerks. Er hat Nadines Bürofenster ausgemacht, schaut rein - aber da ist nur undurchdringbarer Beton. Er schreit: "Nad, Nad! Ich bin's, bist du da?" Nichts. Kein Ton aus dem Dunkel. Auf seinem Weg die Leiter hinunter vernimmt er aus dem Inneren des Kartenhauses dann doch eine bekannte Stimme. "Docteur, Docteur, c'est moi, c'est Cathy. Aide-moi, aide-moi!" Helfen? Durch die zentimeterbreite Spalte kann er der Mitarbeiterin keine Hilfe geben. Und seine bloßen Hände können hier nichts ausrichten. "Cathy, du musst ein wenig warten. Es wird schon."

Cathy stirbt am zweiten Tag in ihrem Verlies. Rettungsmannschaften sind gerade erst nach Haiti eingeflogen worden.

Von nun an kommen für Reinhard Riedl stündlich, manchmal minütlich, neue schlechte Nachrichten. 16 Hotelangestellte sind in den Duschräumen erschlagen worden. Vier Security-Leute liegen tot im Wachraum. Lauren, der Barkeeper, wird aus der News Bar befreit, erliegt aber bald seinen Verletzungen. 40 Angestellte wird das Montana begraben. 200 Menschen sterben insgesamt in dem Hotel.

Und die, die verletzt überlebt haben, schreien sich über ihren Schmerzpunkt hinaus. Dalin, die Serviererin in der Hotelbar, die Reinhard gestern Abend noch einen Rum Sour gebracht hat, kann nur aus den Trümmern befreit werden, indem man ihr beide Arme amputiert. Sie lebt.

Und Nadine Cardoso? Und Olivia Bouillé?

Als der Tag, dieser todbringende 12. Januar 2010, am Montana-Hügel ausglüht, machen sich alle, die nun unter den Bäumen lagern, vor, dass es noch Hoffnung gibt.

Krista und Meriadeg

Das Ehepaar Bouillé erfährt am Abend in seinem Hotel in Las Terenas vom Fernsehen, dass es in Haiti ein Erdbeben gegeben hat. CNN zeigt erste schreckliche Bilder. Es besteht keine Telefonverbindung nach Port-au-Prince. Und Olivia war einen Tag vor Weihnachten das Handy gestohlen worden.
Aus den sofort einsetzenden Gerüchten filtert aber das mit den Bouillés befreundete Paar über eine Pariser Quelle heraus: Das Montana hat es zwar auch erwischt, doch Olivia ist mit Jaelle raus - heil.

Silvan

Silvan ist da. Silvan, 30, Nadines und Reinhards Sohn. Er hat sich am Tag nach dem großen Beben irgendwie aus Santo Domingo durchgeschlagen. Er streift sich auf dem Gelände des Montana den Overall der ersten ankommenden Hilfsmannschaften aus Chile, Peru und Brasilien über. Er kennt sich aus. Er jagt nicht in die panische Angst. Er, der Sprachbegabte, wird dolmetschen, organisieren nach allen Möglichkeiten.

Und - das läuft bei ihm im Kopf ganz automatisch mit - er wird seine Mutter finden.

Krista und Meriadeg

Am Morgen bringen Freunde von Krista und Meriadeg neue Nachrichten aus Port-au-Prince via Pariser Kontakt: "Olivia ist nicht unter den Geborgenen!" Nun stürzt für die Eltern auch der Himmel über Las Terenas ein. Der entschlusskräftige Meriadeg kehrt als Erster aus der Erstarrung zurück. "Wir fahren sofort nach Santo Domingo. Krista, Du bleibst dort im Hotel. Ich muss rüber. Irgendwie rüber nach Port-au-Prince. Olivia ruft nach mir, ich höre sie. Soviel steht fest: Sie lebt."

Meriadeg Pol Ronan Jalm Bouillé findet eine einmotorige Maschine, die er chartern kann. Doch der Pilot weigert sich, auf irgendeinem Acker bei Port-au-Prince zu landen. "Für kein Geld der Welt." Da bietet der Besitzer des Flugzeugs Meriadeg seine Hilfe an. Er will selbst fliegen.

Reinhard

Reinhard ist beeindruckt vom mutigen Vorgehen der Hilfsmannschaften: Einfach rein, zwischen diese tödlichen Betonplatten. Leute wie El Raton, die Ratte, aus Kolumbien, dessen Tochter, 22-jährig, sich ebenfalls durch jedes noch so kleine Schlupfloch windet. "Es hat mir so sehr imponiert: Wenn sie einen Toten gefunden haben - Helm ab, ein kurzes Tuten aus dem Horn, dann eine Schweigeminute. Ihre Respektbezeugung für jeden leblosen Körper, den sie holen. Und wenn sie jemanden lebendig rausbringen, dann liegen sie sich jubelnd in den Armen und auch ein paar Tränen fließen. Was für Menschen!"

Silvan und Reinhard

Der dritte Tag nach dem Beben.

Silvan kommt nach einem Einsatz in den Hoteltrümmern zum Vater: "Die Mama ist tot. Papa, es ist zu Ende." Absturz aus der großen Hoffnung, die gestern wieder aufgeflammt war. Klopfzeichen. Die Rettungsmannschaft aus Peru und Silvan hörten aus dem Beton-Dickicht die Stimme von Nadines Buchhalter Darius. "Madame Nadine ist hier bei mir. Ich habe ihre Hand. Sie lebt. Aber sie kann nicht sprechen."

Bis nach Mitternacht wird vorsichtig geschaufelt, gebohrt, sich rangerobbt - dann wird Darius geborgen. Er lebt noch. Er ist allein. Er hat die Sache mit Nadine erfunden, aus Angst, dass man seine Rettung nicht so eilig betrieben hätte, weil er kein Wichtiger ist. Reinhard: "Ich kann den Darius ja verstehen... sein Leben." Es kommt noch schlimmer. Der unglückliche Mann gesteht: "Ich habe nur Madames Beine unter einem Betonbrocken gesehen. Wirklich. Sie waren ganz kalt." Silvan dringt noch einmal zu der Stelle im Schuttberg vor. Er findet das Beschriebene vor. Jeans, wie Nadine sie trägt. Schuhe, wie Nadine sie gerne anzieht. Die Beine ohne Leben.

"Die Mama ist tot." Reinhard informiert Jaelle, sagt: "Jetzt hat es keinen Sinn mehr, hierzubleiben." Später bittet Reinhard den deutschen Botschafter in Port-au-Prince: "Herr Voss, ich bringe morgen meine Kinder nach Santo Domingo in Sicherheit. Sorgen Sie doch bitte dafür, dass meine Frau nicht in ein Massengrab kommt, falls sie herausgeholt werden kann."

Meriadeg

Meriadeg Bouillé ist auf dem Montana-Gelände eingetroffen. Reinhard ist bei allem eigenen Kummer überrascht über den Freund. "Er zeigte sich sehr positiv. Meriadeg sagte immer: 'Ich spür's ganz stark, Olivia lebt, sie wartet, dass ich komme'." Reinhard schnauft durch. "Es war direkt unheimlich."

Meriadeg bittet einen von den Rettern um ein paar Handschuhe, er will graben, irgendwo graben, wo er die Überreste des vierten Stocks vermutet. Der angesprochene Mann ist Brasilianer.

"Wofür brauchen Sie die Handschuhe?"
"Meine Tochter ist da in dem Haus verschüttet."
"Wie alt? Wie heißt sie?"
"Olivia. 26 Jahre. Sie ist auch Brasilianerin."
"Oh. Woher denn?"
"Geboren in Curitiba."
"Curitiba?! Das ist meine Stadt."


Der Mann nimmt Meriadeg mit den Händen bei den Schultern und bugsiert ihn zu einer Sitzgelegenheit. "Sie bleiben hier und warten. Ihre Tochter ist jetzt die ganz persönliche Mission von meinen Jungs und mir." Dann marschiert er los.

Reinhard

"Wir waren völlig leer, ich bin Witwer… Bis das im Schädel ankommt. Man hat nichts mehr, alles ist kaputt." Reinhards Stimme wird immer leiser. Und in all dieser Trauer, diesem Chaos passiert dann etwas Irres, eine Nano-Situation, nebensächlich, aber irgendwie doch alles auf den Kopf stellend: "Wir waren nahe unserem Privathaus. Nora, Jaelle, Silvan, unsere Leute und ich. Ich war ausgebrannt und bat unseren Angestellten Leger, mir etwas zum Trinken zu bringen. Und was schleppt er an? Ein Kristallglas und... einen Ramatuelle, gekühlt. Mein Lieblingswein. Leger hat gewagt, ins Haus zu gehen, und die Flasche im noch halbwegs kalten Kühlfach gefunden. Ich habe die Flasche Wein auf einen Sitz ausgetrunken."

Und weil es ihm nun etwas Luft verschafft, erzählt Reinhard gleich noch von einer weiteren so abseitigen Situation. Nach all dem Wein muss er am Hang austreten gehen. "Ich war noch nicht fertig, als ich hinter mir ein Geräusch höre. Zweifellos ein Eindringling. Mit der zweiten Hand taste ich nach meiner Pistole. 'Qui est là?!' Der Eindringling zeigt sich. Es ist Tasio, seit drei Wochen Jaelles Freund. Er hat sich zu uns durchgeschlagen. Und nun will er von mir die Hand meiner Tochter... hier und gleich." Tasio bekommt den Zuschlag.


1. Teil: Idylle und Realität
2. Teil: "Du, hier geschieht was Unheimliches"
3. Teil: Neue Hoffnung - und eine niederschmetternde Wahrheit



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