18. Oktober 2010, 17:32
Leider verkommt die einstige Hochachtung gegenüber den Aktivisten heute zu schlichter Teilnahmslosigkeit. In Zeiten, in denen man sich durch den Kauf von Fairtrade-Produkten von allen Umweltsünden freikaufen kann, lässt man nur zu gern andere die Drecksarbeit machen.
Siegfried Wittenburg 14. Oktober 2010, 13:54
Hochachtung vor dem Mut und der Entschlossenheit des Menschen Harald Zindler. Vielen Dank für Ihre bisher geleistete Arbeit.
Ich habe noch Bilder von den schäumenden Flüssen Mulde und Pleiße in meinem Archiv, habe die sterbenden Wälder im Erzgebirge und im Riesengebirge gesehen. Als Kind hatte ich beim Spielen am Strand oft vom Öl verschmutzte Füße. Manche malerischen Buchten des Schwarzen Meeres sahen aus wie Müllkippen. Ich habe auch die Menschen in Espenhain gesehen. Und ich habe nach der Katastrophe von Tschernobyl viele Jahre keine Pilze mehr gegessen. Es gibt noch viel zu tun.
Nachdenklich machte mich nur der letzte Satz: "Demokratie braucht nun mal einen Störfaktor." Hier wird wohl etwas verwechselt. Meine Erfahrung ist: Eine Demokratie macht diese Arbeit der Umweltaktivisten überhaupt erst möglich!
Michael Stepper 18. Oktober 2010, 17:32
Leider verkommt die einstige Hochachtung gegenüber den Aktivisten heute zu schlichter Teilnahmslosigkeit. In Zeiten, in denen man sich durch den Kauf von Fairtrade-Produkten von allen Umweltsünden freikaufen kann, lässt man nur zu gern andere die Drecksarbeit machen.