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Ausschreitungen in Washington Hauptstadt in Flammen



5 Debattenbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Manuel Baghorn

18. April 2012, 20:00
"Wäre es nach FBI-Direktor John Edgar Hoover gegangen, wären die Polizisten nicht so freundlich gewesen. Sein Vorschlag war, die Randalierer kurzerhand zu erschießen."

Naja, also freundlich waren die Polizisten nun sicherlich nicht. Vielmehr dürfte dieser Vorschlag mehr...

Werner Banske
14. April 2012, 20:52
Etwas seltsamer Artikel. Kein Wort zum Attentat auf Martin Luther King und zur Rassentrennung. Nur Sorge, dass man wegen Demonstrationen zu spät zur Arbeit kommt. Und natürlich der Mob - schwarz natürlich, wie auf einem Bild zu sehen - der die Lebensgrundlage der Mittelschicht zerstört.
Da wundert es dann auch schon nicht mehr, dass der Autor ein Weißer ist.
Kevin Behrendt
15. April 2012, 13:39
Ich finde den Artikel sehr gut, denn das Attentat auf Martin Luther King ist bekannt, die Rassentrennung auch, die Welt kennt aber viel mehr Geschichten die damit verbunden sind. Der Text zeigt einfach nur die Sicht einer damals jungen Person, die von den Unruhen überrascht wurde. Ich konnte aus dem Text weder ihre, noch die Hautfarbe der Demonstranten herauslesen, selbst Vorwürfe kann man nicht finden.
Barbara Schmitt
16. April 2012, 15:45
Mir kommt das sehr ominös vor. Auch ich war damals 8 Jahre alt, aber ich wusste ganz genau wer Martin Luther King war, wofür er stand und warum er ermordet wurde. Unsere Zeitungen waren voll von Bildern, bei denen Schäferhunde auf schwarze Demonstranten gehetzt wurden (Daran kann ich mich heute noch erinnern). Und ich bin in D aufgewachsen.

Ich frage mich nun wessen Geistes Kind , besser wessen Eltern Kind der Autor dieses Artikels ist. Mit 8 Jahren will er nicht gewusst haben worum es geht????? Blödsinn! Der wollte das mitsamt seiner Sippschaft nicht wissen!
Manuel Baghorn
18. April 2012, 19:53
Das in dem Artikel mit keinem Wort auf die Gründe für die Ausschreitungen bezug genommen wird, und der Niedergang der Stadt quasi direkt den Protestierenden angekreidet wird, die, so O-Ton des Artikels, ja eh im wesentlichen aus Kriminellen bestehen, spricht schon Bände....
Manuel Baghorn
18. April 2012, 20:00
"Wäre es nach FBI-Direktor John Edgar Hoover gegangen, wären die Polizisten nicht so freundlich gewesen. Sein Vorschlag war, die Randalierer kurzerhand zu erschießen."

Naja, also freundlich waren die Polizisten nun sicherlich nicht. Vielmehr dürfte dieser Vorschlag von Hoover zeigen, wie viele Weiße in den USA gegenüber Schwarzen eingestellt waren. Ich frage mich: wieso wird dies in dem Artikel überhaupt nicht thematisiert?

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