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Legendäre Konzerte Zusammenbruch als Zugabe



4 Debattenbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Alexander Lorani

1. März 2009, 23:13
1979 hatte ich ein identisches Erlebnis bei einem Mini-Festival "10 Jahre Woodstock" auf der Open Air Bühne in Bad Seegeberg. Blues Legende Alexis Korner, der natürlich eigentlich kein Woodstocker war, musste sich als Moderator schliesslich auf die Bühne mit der geliehenen mehr...

Wolfgang Conrad
1. März 2009, 09:57
Überflüssig, dieser Artikel.
Warum eine Serie von Bildern, von den eins wie das andere ist?
Warum die Vergleiche in Vorher-Nachher-Manier, Woodstock und heute?
Warum sich über einen Alkoholiker lustig machen?

Der zusammenfassend Dreizeiler und eventuell _ein_ Bild hätten genügt.
Thomas von Oepen
1. März 2009, 12:36
Unmöglich- Herr Redakteur ! !

Tut das Not, diese olle Kamelle wieder hervorzuholen, ich finde, es spricht für Sensationshascherei, hier einen trockenen Alkoholiker, der seit etlichen Jahren sauber ist und ordentliche Musik abgibt, mit den historischen Taten eines Bühnen-besäufnisses wieder im Zusammenhang zu bringen.

Aufmerksamkeit auf Ihre Serie kann man auch anders erreichen, diese Art von Journalismus hat der Spiegel nicht verdient.
Albert Aczél
1. März 2009, 12:58
Also ehrlich: ich werde nie verstehen, warum Joe Cocker immer dermaßen überbewertet wurde und wird. Wenn das Nachgröhlen irgendwelcher bekannten Titel zu gepflegter Begleitung ein Alleinstellungsmerkmal sein sollte, na gut, dann paßt es wieder. Musikalische Kreativität ist m. E. etwas Anderes.

In den 60ern und 70ern wurde ja auch immer die Mär von dem armen Klempner aus Sheffield bemührt, den die böse Musikindustrie über den Tisch gezogen hatte. Wenn es denn so war, hatte sie wahrscheinlich ein leichtes Spiel, denn wie ein erwachsener Mensch trat Mr. Cocker damals gerade nicht auf.
Alexander Lorani
1. März 2009, 23:13
1979 hatte ich ein identisches Erlebnis bei einem Mini-Festival "10 Jahre Woodstock" auf der Open Air Bühne in Bad Seegeberg. Blues Legende Alexis Korner, der natürlich eigentlich kein Woodstocker war, musste sich als Moderator schliesslich auf die Bühne mit der geliehenen Gitarre von Ritchie Havens setzen. Er spielte eine Stunde, dann kam endlich Joe Cocker, sturzbetrunken fuchtelte er für 45 Minuten herum, der Gesangspart wurde fast aussschliesslich von seinen Hintergrunddamen bestritten.
Es hat 5 Jahre bis "Sheffield Steel" gedauert, bis ich wieder eine Platte von Joe Cocker gekauft hatte.
In der 70er Kult-Musikzeitschrift Sounds gab es mal eine Kurzkritik zu einem Cocker-Livealbum aus dieser Phase "Halbtot in LA". Sehr passend.
Aber irgendwie eine charmante Zeit, als Rockstars noch Rockstars waren und nicht halbe Heilige.

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