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Jürgen Kühnel
7. Oktober 2011, 16:43
Mein 1. war das letzte schwarz-weiß Powerbook 1990 für's Büro. (Das mit dem genialen Kugelgelagerten Trackball) Während meine Kollegen von der IT sich den Kopf kratzten, den MAC ins System einzubinden, war ich im Büro derjenige, der mit seinem Computer problemlos arbeiten
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Ludwig Tegelbeckers
6. Oktober 2011, 13:05
Dieser Beitrag ist mir sympathisch und absolut nachvollziehbar, weil alles irgendwie bekannt! Auch mein erster Mac (3.800 Mark, als Taxi fahrender Student. Dasselbe Geld hätte damals locker für zwei gepflegte Strich-Achter gereicht...) kommt niemals weg - Familienbesitz!
Chris Kogler
6. Oktober 2011, 13:31
Endlich ein Artikel, der meine Meinung zu Apple zumindest in einem Detail wiedergibt. Die Kisten waren in den 80er Jahren wirklich ein Nischenprodukt, extrem teuer und mit dem Ruf, das auch ein Depp diese Computer bedienen kann. Also Computer für dumme, reiche Bonzen. Der intelligente Normalbürger hatte damals einen Amiga oder Atari, je nachdem ob der Computer mehr zum Zocken oder mehr als Büromaschine gedacht war. Selbst IBM PC und Kompatible waren damals noch selten in Privathaushalten, weil sie im Multimediabereich chancenlos waren und in Sachen Sound und Grafik von jedem Amiga 500 locker geschlagen wurden. Aber die IBM Maschinen waren wenigstens in den Büros zuhause.
Daran hat sich in den 90er Jahren nicht viel geändert. Aus den Ataris und Amigas wurden PC, den mit Windows 3.1 hatten auch die endlich eine ordentliche Benutzeroberfläche und Grafik und Soundkarten wurden immer besser. Apple hinkte immer noch hinterher und auch heute ist Apple im PC Bereich ein Nischenprodukt geblieben, allerdings mit steigendem Marktanteil. Das verdankt der Mac aber dem iPod und iPad und iPhone, diese Geräte haben Apple groß gemacht und so auch den Macs die Türen in die Läden geöffnet.
Michael Quade
6. Oktober 2011, 14:35
Mein aller erste Mac (Powermac 8100AV) steht, noch immer voll
funktionsfähig, komplett mit Monitor, Tatstatur & Maus, bei mir zu Hause !
Eike Rojahn
6. Oktober 2011, 14:50
Mein erster Mac war ein LC II von 1992. Er hat mich damals beim Start in einen kreativen Beruf sehr unterstützt und inspiriert. Nachdem schon kurz darauf die nächste Mac-Generation in den Agenturen angekommen war, vermachte ich ihn einem Freund
Nun, vor zwei Wochen ist er zu mir zurückgekehrt! Mein alter Freund rief mich an, nachdem er die »Pizzaschachtel« beim Ausmisten im Keller gefunden hatte und wir trafen uns zur Übergabe aus Zeitmangel an einer Autobahnraststätte auf halber Strecke.
Jetzt steht er hier, fast 20 Jahre später, wieder in meinem Büro. Gerade heute sieht er sehr hungrig aus. Und besonders tollkühn.
Olaf Nyksund
6. Oktober 2011, 14:50
Die Story kommt mir sehr bekannt vor - auch deren Auswirkungen! Bei mir war es in Folge nicht das MacMAGAZIN (dessen treuer Leser ich Zeit seines Lebens war), sondern ein ganz neuer Berufsweg.
Anfang 1990er wollte ich nämlich gar nichts von Computern wissen. Das waren hässliche Kisten mit schwarzem Loch, und wenn man darauf einen Satz tippte, erschien in diesem Loch prompt (pun intended) eine Antwort, die da hieß z.B. "'KLEI MI AM MORS' IS NOT A VALID COMMAND". Was ich mit so etwas hätte anfangen können, und vor allem wozu, passte mir nicht ganz in den Kopf.
Irgendwann hatte ich vom Arbeitsamt ;) einen EDV-Kursus gesponsert bekommen. Schön und gut, WORD für MS DOS, hu ha, sogar ein Laserdrucker war an "meinen" Rechner angeschlossen, oh herrje, die Bodoni kann man auch wählen
dumm nur, dass sie weder auf dem Bildschirm erschien noch aus dem Drucker kam. Ich habe beschlossen, dass Computer nichts für mich sind.
Dann im Jahr 1993 wollte ich mir für eine größere Übersetzungsarbeit eine dieser universellen Schreibmaschinen zulegen. So mit Display, mehreren Sprachen, Zentrierung, Blocksatz, Speicher und so weiter. Auf Ratschläge von Bekannten und Verkäufern, ich soll mir doch lieber einen Computer zulegen, reagierte ich ablehnend: ich will mich nicht mit Computern beschäftigen, kenne mich damit eh nicht aus, will mich auch nicht auskennen.
Und dann kam's, wie es kommen musste: eines Frühlingsmittags stand ich nach früher-Feierabend in der Computerabteilung eines norddeutsches Elektrohändlers (des mit dem Geist
). Der Verkäufer versuchte mich für die herumstehenden DOS-Rechenr zu begeistern, gleichzeitig erklärte wohlmeinend, Atari sei auf dem absteigenden Ast. Okay
Als er mich alleine ließ, fiel mir zwischen den ganzen DOSen ein unscheinbarer Monitor - ja wo ist der Computer? Aha, diese kleine Pizzaschachtel drunter - auf. Und was ist das denn hier? Hm, eine Maus. Auf dem 14" SW-Bildschirm lief ein sympathisches Lernprogramm: halten Sie die Maus so und so. Gut, und jetzt klicken Sie - das macht man wie folgt...
Eine vielleicht halbe Stunde später - für mich wie eine Ewigkeit -hörte ich plötzlich wie aus dem Off den Verkäufer: "Wie ich sehe, haben Sie sich schon recht gut in den Macintosh eingearbeitet
". Der Rechner war ein damaliges Auslaufmodell Macintosh LC 4/40. Ich habe mir noch einen Style Writer II mit einpacken lassen, der Verkäufer bestellte mir einen Taxi und ich fuhr den ganzen Krempel nach Hause.
Da angekommen, stellte ich alles im Zimmer auf dem Boden herum, setzte mich hin und sagte laut und deutlich: "Nun, Chrome, hast du deine zwei ersten Monatsgehälter für etwas ausgegeben, von dem du keine Ahnung hast und das du mit Sicherheit nicht bedienen kannst". Dann nahm ich das Handbuch in die Hand, steckte alles zusammen und dann war die Nacht um :)
Unnötig zu sagen, dass im Bekanntenkreis die Reaktion auf den Kauf war Stirnklöppen: Warum Macintosh, nicht dein Ernst, woher nimmst du Software, da laufen keine Spiele (war nicht wahr), und überhaupt
Der Rest ist Geschichte, die ich vielleicht irgendwann erzähle.
Hans Bilger
6. Oktober 2011, 16:56
Mein Vater war in Sachen Technik ein Protzer, aber er konnte mit all den neuen Sachen nicht umgehen. Einen Apple IIe hatte er gekauft, mit zwei 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerken, einer 5 MB Festplatte und nem 13" Monochrom-Bildschirm. Und mit Appleworks.
Er konnte nicht, aber ich. Den AppleIIe riss ich mir 1985 unter den Nagel, zum Leidwesen meiner damaligen Freundin und späteren Ehefrau. Ich nutzte ihn für´s Studium, meine akkuraten (lol) Mitschriften der Vorlesungen kursierten bald darauf auf den Fluren der Uni. Ein robustes Teil.
1987 (ich schrieb meine Diplomarbeit), kam ich zu einem Macintosh Plus mit Imagewriter II und ner 20 MB externen Festplatte. Wie? Mein Sohn (6 Monate) hatte eines abends beim "Bäuerchen" machen derart aufgestossen, dass die eingenommene Flüssigspeise über meine Schulter schoss...direkt in den Disketten-Kasten. Darin war mein Appleworks-Programm, das nun leider nicht mehr nutzbar war. Ich fuhr in meiner Not zu einem freundlichen Apple-Händler nach Mainz, der kopierte mir das Programm und machte mir ein Angebot: für 1500 DM Tausch eines gebrauchten Mac Plus gegen das Gesamtequipment, dass ich besass. Mein alter Herr finanzierte diesen Tausch, und so war ich im Besitz eines der besten PC, der je gebaut wurde.
Und so begann meine Liebe zu Apple Macintosh...geniale Computer, nur immer zu teuer.
Jürgen Kühnel
7. Oktober 2011, 16:43
Mein 1. war das letzte schwarz-weiß Powerbook 1990 für's Büro. (Das mit dem genialen Kugelgelagerten Trackball) Während meine Kollegen von der IT sich den Kopf kratzten, den MAC ins System einzubinden, war ich im Büro derjenige, der mit seinem Computer problemlos arbeiten konnte, die Kollegen mit ihren DOS'en hatten mehrmals täglich mit Crashs zu kämpfen. Das Neustarten dauerte regelmäßig 1/4 Stunde, und die Arbeit fing von vorne an (meistens).
Privat bin ich dann 2000 auf den Macintosh (bondi-blue) umgestiegen, und seitdem nur noch MAC. Preislich? Nehmt bitte den Wiederverkaufspreis in die Rechnung hinein, dann relativiert sich das deutlich!
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