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Weltkriegs-Fußballmythos Die wahre Geschichte des "Todesspiels"



5 Debattenbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

michael mills

20. Juni 2012, 02:23
Die 9 Start-Spieler wurden aus zwei berechtigten Gruenden verhaftet und eingesperrt:

1. Sie standen unter Verdacht, untergetauchte NKVD-Agenten zu sein, weil sie als fruehere Dynamo-Kiew-Spieler eine vermutliche Beziehung zum NKVD hatten.

2. Als Arbeiter in einer Brotfabrik hatten sie die mehr...

peter wilhelm
16. Juni 2012, 10:54
wir lernen: fakten sollten einer guten geschichte nicht im wege stehen.
Hans-Gerd Wendt
16. Juni 2012, 13:01
Ich verstehe nicht ganz: Von den 11 Mitgliedern der Mannschaft wurden 9 verhaftet und vier davon ermordet. Einer davon nach Folter per erschießen und 3 im KZ exekutiert.
Zwei werden als Nazispitzel genannt und überlebten wahrscheinlich zumindest die deutsche Besatzung. Aber was wurde aus den anderen drei? Die spitzfindige Verneinung eines „Todesspiels“ scheint mir doch eher ein Reinwaschungsversuch für die Nazis und ihre Fußballer zu sein. Denn trotz der etwas verspäteten Verhaftung der 9 ist eindeutig ein Zusammenhang mit dem siegreichen Spiel zu erkennen.

Gerd Meinhold
17. Juni 2012, 16:46
So wie ich das lese, wurden die Spieler von einer anderen konkurrierenden (ukranischen) Mannschaft denunziert. Nix also mit gekränkten Deutschen, wegen der Niederlage. Im Fußball verlieren, das ging offenbar noch, aber die Geschichte mit dem KZ-Hund ist schon übel. Daran sieht man wirklich die verbrecherische Ideologie der Nazis, ein Hund war mehr wert als drei KZ-Häftlinge.
Theo Scholiastis
18. Juni 2012, 17:37
tja die Geschichte wird immer von der Gewinner geschrieben ...und damals waren die Russen gewesen......wird jetzt wieder neu von der Deutschen neugeschrieben............?????!!!!
michael mills
20. Juni 2012, 02:23
Die 9 Start-Spieler wurden aus zwei berechtigten Gruenden verhaftet und eingesperrt:

1. Sie standen unter Verdacht, untergetauchte NKVD-Agenten zu sein, weil sie als fruehere Dynamo-Kiew-Spieler eine vermutliche Beziehung zum NKVD hatten.

2. Als Arbeiter in einer Brotfabrik hatten sie die Moeglichkeit, die Brotversorgung der Stadt Kiew zu sabotieren, wenn sie tatsaechlich NKVD-Agenten waren.

Einer von den verhafteten Start-Spielern hatte beim NKVD als Automechaniker gearbeitet. Ob die anderen 8 eine tatsaechliche Beziehung zum NKVD hatten, bleibt fraglich.

Doch musste gegen die 9 Start-Spieler als vermeintliche die Lebensmittelversorgung gefaehrdende kommunistische Agenten hart durchgegriffen werden, genauso wie heutzutage in Deutschland gegen Salafisten hart durchgegriffen wird.

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