Über einestages

1970

Senta Berger

Als ich "Animala" war



3 Debattenbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Muri Eren

20. September 2008, 01:05
Sehr geehrte Frau Berger,

anbei eine Anfrage: Könnte Ihr Gatte einen Zeitzeugenbericht über die bewegenden Tage vor, waehrend und nach der Praesentation seines Filmes "O.K.", von dem Sie in Ihrem Zeitzeugenbericht erzaehlt haben, verfassen? Heute hatte ich zufaellig den Film mehr...

Muri Eren
13. September 2008, 14:06
Sehr geehrte Frau Berger,

Ihr Zeitzeugenbericht ist absolut "ON"!
Aber aergern Sie sich nicht zu sehr über verkappte Synchronisationen und Filmtitel. Wenn Sie hier in der Türkei die türkischen Synchronisationen und "übersetzten" Filmtitel westlicher Produktionen sehen könnten, dann würden sie wegen Magen-Darm-Koliken umgehend ins örtliche Krankenhaus eingewiesen werden. :)

Ich freue mich auf mehr Berichte von Ihnen...

Hosca kal?n ("Bleiben Sie glücklich!")...

Muri Eren / Istanbul
H.-J. Reiss
14. September 2008, 17:44
Sehr geehrte Frau Berger,
ich erfreute mich sehr über ihren Artikel "Als ich Animala war" unter der Rubrik "einstages".

Als ich dieses publizierte Photo sah, fiel mir sofort die pubertäre Jugendzeit ein!

Damals zogen ich und die Klicke auf unseren aufgemotzten Mofas so durch die Gegend, um Teenies aufzureißen (damaliger Jargon).

Eines Tages, als wir mit unseren Mofas von Frankfurt "Preungesheim" in Richtung dem Stadtteil Eckenheim zum Jugendklub "Schlauch" düsten, sahen wir auch immer beim dortigen Kino "Regina" vorbei.
Plötzlich vor dem Schaukasten des Kinos eine Stille, unsere Klicke standen wie erstarrt vor der neuen Filmankündigung "Als die Frauen noch Schwänze trugen" und gafften nur noch auf die schöne Hauptdarstellerin und drückten uns dabei die Nase platt, am Schaukasten natürlich.

Für die damalige Zeit in einer erzkatholischen Gemeinde, sicherlich ein Sakrileg!

Wir debattierten ziemlich erhitzt im Jugendklub über diese süßen Freizügigkeiten, welche wir ja nur auf den Photos zusehen bekamen, weil wir noch keine 16 waren, und sicherlich beflügelte dies unsere Phantasie, stimulierte sicherlich einiges und änderte auch mein Sexualleben und den Anderen sicherlich auch.

Ich bekam diesen Film erst viele Jahre später auf einer VHS Kassette zur Sichtung, und Prompt sah ich mich wieder in meinem pubertierenden Zeitraum zurückversetzt.

Ich hüte diesen Film heute noch wie ein Schatz!

Ich möchte mich nachträglich bei Ihnen, für diese schöne Erfahrung, bedanken!
Muri Eren
20. September 2008, 01:05
Sehr geehrte Frau Berger,

anbei eine Anfrage: Könnte Ihr Gatte einen Zeitzeugenbericht über die bewegenden Tage vor, waehrend und nach der Praesentation seines Filmes "O.K.", von dem Sie in Ihrem Zeitzeugenbericht erzaehlt haben, verfassen? Heute hatte ich zufaellig den Film "Casualties of war" (dt. Titel:"Die verdammten des Krieges") von Brian de Palma gesehen. Ich war ziemlich erschüttert von der Story. Im "Making of" spricht de Palma davon, dass er sich von einem deutschen Regiesseur habe zu seiner Arbeit inspirieren lassen, dessen Werk 1970 auf der Berlinale zur Schliessung dieser Anlass gewesen sei. Auch de Palma hat sich dabei an Daniel Langs Romanvorlage orientiert.

Ginge das?

Mit freundlichen Grüssen aus Istanbul...

Neuer Hinweis:



Sie möchten mitdiskutieren? Melden Sie sich hier an.


Artikelinfos

Im Web verfolgen




Verwandte Artikel

In eigener Sache: einestages jetzt auch als Heft

Vom Web aufs Papier: Täglich präsentiert einestages...

Urzeit-Filme: Wo das Mammut röhrt

Der Neandertaler war schon ausgestorben und Urmensch Ötzi...

Die Fürstin und der Fotograf: Grandiose, graziöse Grace

Hollywood ade, her mit dem echten Prinzen! Schauspielerin...


Artikel bewerten

3,0 (865 Bewertungen bisher)


Foto hinzufügen


Mehr aus der Rubrik...



» Album bearbeiten


» Album-Metadaten bearbeiten


» Produktionsansicht