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1960

Pechvögel der Popgeschichte Plattencoup - und raus bist du


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… von Carl. Er hieß: David Marks (Zweiter von links) und sang nicht nur, sondern spielte auch E-Gitarre. Mit seinem Spiel verlieh er dem Sound der Gruppe einen neuen, moderneren Anstrich. Er blieb jedoch nur ein Jahr.

Er ging, weil die Eltern des gerade mal 15-jährigen David sich mit dem Vater der Wilson-Brüder, dem cholerischen und tyrannischen Murry Wilson, der zugleich als Manager fungierte, wegen eines Streits über finanzielle Angelegenheiten überwarfen. Und obwohl er in engem, persönlichem Kontakt zu den Bandmitgliedern blieb, verpasste er so den unfassbaren Erfolg, den die Beach Boys mit Alben wie "Pet Sounds" von 1966 feierten.

Stattdessen gründete er The Marksmen, eine der ersten Gruppen, die bei dem renommierten Label A&M unter Vertrag genommen wurden. Angeblich soll der immer noch aufgebrachte Murry Wilson Gerüchten zufolge Radio-DJs bedroht haben, um sie davon abzuhalten, Marksmen-Songs zu spielen - was den Durchbruch für Marks wohl erschwerte. 1971 erhielt Marks schließlich ein Angebot von Mike Love, wieder bei den Beach Boys einzusteigen. Er lehnte ab. Am Ende kehrte Marks 1997 wieder zu den Beach Boys zurück - er sprang für den an Krebs erkrankten Carl Wilson ein, der nicht länger mit der Gruppe touren konnte.

Wer war die Frau bei den Beastie Boys? Was geschah mit dem fünften Beatle? Und wer flog mit einem Arschtritt aus der Gruppe? Vor ihrem Durchbruch traten viele Bands in anderer Besetzung an. einestages verrät, welche Musiker kurz vor dem Erfolg ausstiegen, warum sie gingen - und was aus ihnen wurde. Von Benjamin Maack und Danny Kringiel


Metallica, AC/DC oder auch Destiny's Child verkauften in ihrer Karriere Abermillionen Alben. Oasis und No Doubt landeten mit ihren Balladen "Wonderwall" und "Don't Speak" Hits, die noch heute täglich im Radio laufen. Bands wie Guns N' Roses, Nirvana oder die Beach Boys sind Legenden. Und alle Mitglieder dieser Gruppen hat ihre Musik reich gemacht.

Alle? Nicht ganz. In der Geschichte all dieser Bands gibt es Ex-Mitglieder, die den großen Ruhm verpassten. Manche wurden kurz vor der Aufnahme des bahnbrechenden Debüt-Albums vom Rest der Band nach Hause geschickt. Andere trieb der erste Erfolg in Drogensucht und Wahnsinn. Wieder andere verließen die Band, weil sie dachten, sie hätten ein besseres Angebot in der Tasche.

Die einestages-Bildergalerie präsentiert die Parade der Pechvögel, Ausgebooteten und tragischen Helden der Rock- und Popgeschichte.


Debatte

insgesamt 4 Beiträge zur Debatte
Herbert Hupka am 30. September 2011, 10:56
Bei Nirvana vermisse ich den Hinweis auf Dale Crover, der auf dem Bleach-Album deutliche Spuren hinterlassen hatte. Zwar war er da längst bei den (m.E. wesentlich cooleren)...

Urs Arnold am 16. August 2011, 10:16
Ein weiteres Beispiel ist Henri Padovani, der 1977 ein halbes Jahr Gitarrist bei The Police war, und dann sozusagen von der Aussenlinie aus zusehen durfte, wie die Band...


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