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2012

Fünf Wahrheiten über... Til Schweiger, Sexfilmsynchronisator


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Harte Drogen, weicher Kern: Als Regisseur und Hauptdarsteller von putzigen und anrührenden Familienfilmen wie "Keinohrhasen" von 2007 oder "Kokowääh" aus dem Jahr 2011 brachte Til Schweiger Schwiegermütter zum Träumen und alleinerziehende Mütter um den Schlaf.

Doch in seinem realen Leben ging es bei Weitem nicht immer so jugendfrei zu: So gestand er im Februar 2007 in der deutschen Ausgabe der "Vanity Fair", er habe früher Heroin konsumiert, in Pillenform. Zwar nur einmal, aber das sei "ein richtiger Horrortrip" gewesen.

Den hatte ihm niemand geringeres als Heiner Lauterbach beschert (hier links neben Schweiger in einer Szene der Komödie "Ebbies Bluff"). Schweigers Kumpel Lauterbach habe ihm damals die Pille gegeben, ohne zu sagen, was drin war. Dennoch sei er nicht sauer auf ihn: "Dazu mag ich Heiner zu gerne."

Er wurde als Manta-Proll berühmt, für seine quäkende Stimme verspottet und sorgte jüngst mit einem Vorschlag zum Tatort für Aufregung. Aber kennen Sie ihn wirklich? einestages verrät jeden Monat fünf schräge Fakten über einen Promi, von dem jeder alles zu wissen glaubt. Dieses Mal: Til Schweiger.


In den neunziger Jahren wollte Umfragen zufolge jede zweite deutsche Frau mit ihm ins Bett: Seit der blonde, blauäugige Sonnyboy 1991 in der Rolle des Bertie in dem Autoproll-Klamaukstreifen "Manta, Manta" seinen Filmdurchbruch feierte, schmelzen deutsche Kinozuschauerinnen dahin, wann immer Tilman Valentin Schweiger, kurz "Til" genannt, seinen durchtrainierten Körper vor der Kamera zeigt.

Aber nicht alle Filmliebhaber zeigten sich so begeistert von der Schauspielkunst des gebürtigen Freiburgers. Und so waren die Reaktionen gespalten, als im Dezember 2012 bestätigt wurde, dass Schweiger in Zukunft als Hamburger "Tatort"-Komissar auftreten werde. Und als der zukünftige Star-Ermittler dann Anfang April auch noch vorschlug, den "Tatort"-Vorspann abzuschaffen, schlugen ihm Wellen der Empörung entgegen.


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Man mag von Til Schweiger halten, was man will - Untätigkeit kann man dem umtriebigen Schauspieler, Regisseur und Filmproduzenten sicher nicht vorwerfen. Ob als Profikiller im Gangsterfilm "Der Eisbär" (1998), als mit Zuchtbullen-Sexualhormonen aufgeputschter Fremdgeher in der Beziehungskomödie "Der bewegte Mann" (1994) oder auch als gnadenloser Nazijäger in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" von 2009 - Schweiger hat sich mit mannigfaltigen Rollen längst nicht nur in Deutschland, sondern international als Schauspieler etablieren können. Doch in wie vielen Rollen wir ihn auch schon gesehen haben - es gibt immer noch Seiten an dem smarten Schauspieler, die uns überraschen.

Bei einestages lernen Sie Prominente einmal im Monat besser kennen. Wir erzählen vergessene Anekdoten und überraschende Fakten. Entdecken Sie Til Schweiger neu - in unserer Bildergalerie.


dak


Debatte

insgesamt 4 Beiträge zur Debatte
Sven Seifert am 18. April 2012, 14:52
>Heroin in Pillenform, darauf einen Horrortrip! Ja, Wahnsinn!
> Da wird sogar Keith Richards staunen.

>Da hat ihn Lauterbach aber gut verarscht! Waren...

Jörg Böhme am 18. April 2012, 13:22
>Heroin in Pillenform, darauf einen Horrortrip! Ja, Wahnsinn!
> Da wird sogar Keith Richards staunen.

Da hat ihn Lauterbach aber gut verarscht! Waren wahrscheinlich nur...


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