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Cay Dietrich Voss - von 1952 bis 1962
Am Anfang war seine Stimme: Er war der erste Sprecher der "Tagesschau" - und verlas die Nachrichten für 20 Mark pro Sendung. Allerdings konnten die Zuschauer Cay Dietrich Voss damals noch nicht sehen. Nicht nur, weil die meisten 1952 noch keinen Fernseher hatten (man ging bei 800 angemeldeten TV-Geräten von rund tausend Zuschauern aus), sondern weil die "Tagesschau"-Sprecher erst ab 1959 in einem Studio die Nachrichten verlesen sollten. Vorher verlasen sie nur den Text zu den Bildern, die über den Bildschirm flimmerten. Ein großes Problem damals war, die Nachrichten synchron zum Bild zu verlesen. Die Lösung war eher pragmatisch als praktisch: Voss zwängte sich gemeinsam mit einem Redakteur in die enge Sprecherkabine. Durch einen Stups bekam er seinen Einsatz, Rückenklopfen bedeutete "Mehr Tempo" beim Lesen, ein sachtes Zurückziehen der Schulter "Langsamer!" |
Sehen Sie hier alle Folgen aus unserer Rubrik "Wie die Zeit vergeht mit..."!
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