Letzter Beitrag:
Ernst Woll
13. April 2012, 21:03
Obwohl der Artikel Kult im Kinderzimmer - Spielerischer Griff in den Geldbeutel bereits 2007 veröffentlicht wurde, habe ich ihn jetzt nochmals gelesen. Das Problem bleibt aktuell und ich will mit einem Beitrag Ergänzungen beisteuern. Wir haben 2 Urenkel (Mädchen - 1 und 3
mehr...
Björn Beitter
16. Oktober 2010, 12:49
Schöne Erinnerungen wenngleich auch einige Klassiker fehlen, wie z. B. die Eisenbahn (Märklin), Faller AMS, Carrera, Fischer-Technik, dann waren für Jungen Mitte der 70er die Sachen von Mattel, wie "Big-Jim" oder auch (etwas früher) Hot Wheels, angesagt, sowie auch zu dieser Zeit SLIME einen brauchbaren Erfolg verbuchen konnte. Nur die Neuauflage kam nicht mehr an.
Ach ja, dann gab es ja noch den "Rubik's Cube" oder auch als Zauberwürfel bekannt..... und noch so viel mehr zum schwärmen, Schuco, Corgi-Toys, Dinky-Toys (die Modellautos neben Matchbox)
...
Björn Beitter
16. Oktober 2010, 21:17
Ja es hätten noch mehr sein können, denke da an den Siegeszug der Spielzeugautos - außer Matchbox gab es da noch Corgi-Toys, Dinkey-Toys, oder bei den anspruchsvolleren Sachen auch Schuco, oder auch in den 70ern hatte Slime einen gewissen Siegeszug in Deutschland, lediglich als es später nochmals aufgelegt wurde floppte es. Dann auch noch in den 60er/70ern die Sachen von Mattel: Hot Wheels, Big-Jim (Abenteuer Puppen für Jungen), oder schon früher die Klassiker Eisenbahnen (Märklin) oder auch der "Kampf" zwischen Faller AMS und Carrera, den Carrera gewann, Rennbahn gegen Straßenverkehr, man könnte stundenlang weitermachen....
Ernst Woll
13. April 2012, 21:03
Obwohl der Artikel Kult im Kinderzimmer - Spielerischer Griff in den Geldbeutel bereits 2007 veröffentlicht wurde, habe ich ihn jetzt nochmals gelesen. Das Problem bleibt aktuell und ich will mit einem Beitrag Ergänzungen beisteuern. Wir haben 2 Urenkel (Mädchen - 1 und 3 Jahre alt), deren Eltern ein gutes, gesichertes Einkommen und eine geräumige Wohnung mit kleinem Hausgarten haben. Als wir (Ehepaar, beide 80 Jahre alt) sie besuchten freuten wir uns über das glückliche Familienleben, das uns ganz offensichtlich nicht vorgespielt wurde. Mein Blick ins Kinderzimmer und in den Garten ließ mich sehr nachdenklich werden wir wollten gern den Kindern etwas zum Spielen schenken und fanden nichts; sie haben fast alles was es für diese Altersgruppe gegenwärtig an modernen Sachen gibt. Wie profan wir schenkten Geld. Die Rutsche, das aufblasbare Planschbecken, die Schaukel, der Sandkasten mit einem Übermaß an Schaufeln, Eimern und, und, und im Garten; das Tretauto und der Roller ließen mich an meine Kindheit in den 1930er Jahren denken. Von ganzen Herzen gönne ich meinen Urenkeln durchaus diesen Spielzeugluxus; beobachtete aber, dass die Kinder mit dieser Fülle überfordert sind - sie wissen nicht womit sie spielen sollen und machen alles nur so neben bei, nichts intensiv - so meinen wir. Die Mutter, unsere Enkelin, äußerte, das alles gehöre heute einfach dazu. Ich hatte als Kind auch eine Schaukel in unserem Garten und sogar einen damals seltenen Luxus einen geschlossenen Schaukelsitz, in dem ich schon als Kleinkind gefahrlos sitzen konnte. Später, als ich Spielgefährten einladen durfte, standen die Kinder manchmal an, weil nur die wenigsten zu hause eine Schaukel besaßen. Unser Spielzeug war damals sehr stabil und meist aus Holz und ich besaß u. a. ein Schaukelpferd, auf das sich nur gute Freunde auch einmal setzen durften. Unsere wenigen Spielsachen nutzten wir sehr intensiv und freuten uns über Kleinigkeiten. Ich lebte später, obwohl ich auch immer ein gutes Einkommen hatte, stets sparsam und bescheiden. Was ist richtig? Ich hoffe und wünsche, es werden keine Erziehungsfehler gemacht!
Sie möchten mitdiskutieren? Melden Sie sich hier an.