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Florian Seidel
29. August 2012, 07:06
Die Kawaminami-Werft wurde inzwischen leider komplett abgerissen - ein großer Verlust für Urbex in Japan...
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Deter Roosu
26. Januar 2012, 13:54
Die Legende über die Kapitulation Japans (mit immer wechselnden Daten) ist nicht aus der Welt zu schaffen. Japan hat am 03. August 1945 kapituiliert; allerdings waren die Dokumente zur Unterschrift noch nicht übersetzt. Und man hatte es damit wohl auch nicht besonders eilig, denn man wollte die beiden existierenden Atombomben unbedingt unter realistischen Bedingungen "testen".
Also verschlepptre man die Sache ein wenig und bombardierte Hiroshima (nach widersprüchlichen Angaben mit Uran, das aus Deutschland stammte und sich in U234 befunden haben soll). Es gab da vor Jahren mal eine sehr aufschlussreiche TV-Sendung, in der ein Herr Beck (??), der an der A-Bomben-Entwicklung beteiligt war, klar zum Ausdruck brachte, dass "plötzlich" Uran zur Verfügung gestanden hatte.
Und anschließend war Nagasaki dran mit Plutonium. Danach hatte man Zeit genug, die Dokumente zu übersetzen.
Bezüglich Übersetzung gingen die USA übrigens auch in Deutschland sehr dilettantisch vor. Die Waffenstillstandsvereinbarung wurde offensichtlich auf einer amerikanischen Schreibmaschine geschrieben, denn sie enthält keine Umlaute.
Für genauere Hinweis zur Kapitulation Japans bin sicherlich nicht nur ich dankbar; denn da gibt es sehr, sehr viele Ungereimtheiten. So soll auch ein Geheimprotokoll existieren, in dem ausdrücklich festgehalten sei, dass niemals japanische Kriegsverbrechen zur Anklage gebracht würden. Etwas Analoges zu den Nürnberger Prozessen hat es ja tatsächlich auch niemals gegeben!
Olaf Nyksund
26. Januar 2012, 14:41
@ Deter Roosu: Diese Verschwörungstheorie war mir noch unbekannt. Man lernt nicht aus. Sollte ich mich irren, so könen Sie sicherlich Ihre kühnen Behauptungen mit entsprechenden historischen Dokumenten belegen. Danke.
Mathias Völlinger
26. Januar 2012, 14:42
@Dieter Rossau
Och nee. Wieder so eine Verschwörungstheorie. Kapitulation schon am 3. August. Und die bösen bösen Amis...
Können Sie diesbezüglich auch stichhaltige Quellen benennen? Wissen Sie, sowas ist normalerweise üblich, wenn man solche Aussagen macht.
mfg
Werner Meusen
26. Januar 2012, 15:26
> Japan hat am 03. August 1945 kapituiliert; allerdings waren die Dokumente zur Unterschrift noch nicht übersetzt.
Solange Sie nicht aus Ihrem Nachtschränkchen neue, überzeugende Nachweise hervorzaubern, solange wird sich auch nichts an der bestehenden "Legende" einer Kapitulation am 14./15.8.45 etwas ändern.
> Etwas Analoges zu den Nürnberger Prozessen hat es ja tatsächlich auch niemals gegeben!
Ähem, beim Prozess von Tokio wurden 28 hochrangige Vertreter aus Militär und Regierung wegen Verschwörung, Angriffskrieg sowie Verbrechen gegen Kriegsgefangene und Zivilisten vor Gericht gestellt - quasi das Spiegelbild zur Nürnberger Hauptverhandlung. Und mit 7 Todesurteilen und 16x lebenslänglich war das auch keine Operettenveranstaltung.
Haben Sie noch andere Wahrheiten, mit denen Sie uns die Augen öffnen können?
Mathias Völlinger
26. Januar 2012, 16:05
@ Werner Meusen
In obigem Beitrag steht noch was von U234
und
>"Es gab da vor Jahren mal eine sehr aufschlussreiche TV-Sendung, in der ein Herr Beck (??), der an der A-Bomben-Entwicklung beteiligt war, klar zum Ausdruck brachte, dass "plötzlich" Uran zur Verfügung gestanden hatte."
Der werte Forist Deter Roosu meinte sicherlich U235, welches zu 0,7% in natürlichem Uran existiert. Sollten die Amis es tatsächlich geschafft haben in nur 3 Monaten dieses deutsche Uran bombentauglich anzureichern, verstehe ich immernoch nicht warum man vorher nicht beim alliierten Australien angefragt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Australier von ihren natürlichen Uranvorkommen bis dahin nichts wussten. Und wenn die Amis ein so schnelles Anreicherungsverfahren gekannt hätten, wären wohl schon 1944 mindestens 10 Atombomben über Deutschland gekommen
Hans-Gerd Brummel
26. Januar 2012, 17:38
@ Werner Meusen:
Der Forist Deter Roosu hat keinen Schreibfehler begangen.
Gemeint ist U 234, ein deutsches U-Boot welches zu Kriegsende damalige Hochtechnologie und auch seltene Rohstoffe zum Verbündeten nach Japan bringen sollte, sich aber im Atlantik bei deutschem Kriegsende den Aliierten ergab. Es gibt Gerüchte, dass an Bord befindliches Uran seinen Weg in die Hiroshima Bombe gefunden haben könnte. Dass das spaltbare Uranisotop "U 235" zahlenmässig direkt neben der U-Boot Registriernummer "U 234" liegt, ist reiner Zufall. Dönitz hatte nicht mehr allzuviele Fern-U-Boote (Typ IX), der Grossadmiral musste nehmen, was gerade da war.
Hans-Gerd Brummel
26. Januar 2012, 18:55
Korrektur zu meinem Beitrag von 17:38. Es sollte in der obersten Zeile heissen:
@ Mathias Völlinger
und nicht
@ Werner Meusen
Florian Geier
26. Januar 2012, 20:43
@ Redaktion:
Bitte meinen ersten Beitrag von ca. 20.39 Uhr ignorieren und nur diesen veröffentlichen-danke!
@Hans-Gerd Brummel:
U 234 war vom Typ XB.
Dönitz hatte durchaus noch eine ganze Reihe von Typ IX-Booten, denn allein von Februar bis April 1945 wurden lt. http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Paukenschlag#U-Bootgruppe_.E2.80.9ESeewolf.E2.80.9C 18 Typ IX-Boote gegen die USA-Ostküste entsandt, und für die Folgemonate war eine Großoffensive mit den neuen Typ XXI-Booten geplant.
Nach dem Krieg wurden von den Angloamerikanern allein bei der "Operation Deadlight" von den Typ IX-Booten lt. http://www.uboat.net/fates/deadlight_list.htm 15 Boote vernichtet.
Michael Schnickers
26. Januar 2012, 22:56
Vor wenigen Tagen wurde an vereinzelte japanische Soldaten erinnert, die sich jahre- manchmal sogar jahrzehntelang versteckt hielten, verblendet und fanatisiert bis unter die Haarspitzen. So stark war die Propaganda.
Jetzt stellen sie sich einmal vor, die amerikanischen Truppen wäre auf den vier großen Hauptinseln gelandet.
Was wäre das für ein Massaker auf beiden Seiten geworden- ich erinnere nur an Okinawa, wo zehntausende Zivilisten "freiwillig" in den Tod gingen und fast alle Soldaten bis zum Tod kämpften!
So entsetzlich das klingen mag, der Abwurf der beiden Atombomben hat nicht nur Hunderttausende Leben ausgelöscht, er hat wohl auch Millionen gerettet.
Denn danach war auch dem letzten General klar, dass sie machtlos waren gegenüber dieser unbeschreiblichen Waffe, deren Wirkungen sich trotz anfänglicher Nachrichtensperre schnell im ganzen Land herumgesprochen hatten.
Da kann man jetzt gern noch irgendwelche wirren Theorien entwerfen, die klingen, als ob japanische Kriegsplaner von ihren Kamikaze-Fliegern/Schwimmern schwärmen.
Ich glaube jedenfalls, dass das gestiegene Interesse an den Ruinen den lokalen Verantwortlichen peinlich ist und sie die an die verbohrte Vergangenheit erinnern.
Da heißt es dann: Nix wie weg damit.
Oder sind die Selbstmord-Kandidaten (von denen etliche übrigens nicht freiwillig dabei waren) noch heute "Helden" im modernen Japan??
Mathias Völlinger
27. Januar 2012, 10:17
@ Michael Schnickers
Ja, ich denke auch dass man das leider so sehen muss. So 'einfach' wie in Deutschland wäre es für die Amerikaner in Japan nicht geworden. Hitler hat sich umgebracht, Deutschland hat kapituliert und das war's dann
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