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Geheime Notfallwährung Die Mark, die nie in Umlauf kam



16 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Matthias Schneider

5. März 2012, 00:21
Bemerkenswerte Fakten: ín den 60ern druckte man 30 Mrd DM, die noch bis Ende der 90er ausreichten, um das Sabotieren der gesamten Währung zu umgehen durch vollständige Neu-Ausstattung der gesamten deutschen Wirtschaft. Heutiger Geldwert wäre unter 50 Mrd EURO.

Welche Summen mehr...

Gunnar Münchow
1. März 2012, 13:06
Der Haupttresor der Bundesbank stand in Frankfurt an der Oder? Wow! ;-D
Redaktion einestages
1. März 2012, 13:24
Wir bitten um Verzeihung: In einer vorherigen Fassung stand, dass der Haupttresor in Frankfurt an der Oder steht. Richtig ist natürlich: Frankfurt am Main. Wir haben den Fehler mittlerweile korrigiert und danken für die zahlreichen Hinweise!

Redaktion einestages
Jörg Bauer
1. März 2012, 13:52
Für einen Einsatz nach einem atomaren Schlag würde auch sprechen das man keine Bauwerke oder andere zerstörbare Objekte mehr auf die Rückseite gedruckt hat.
Eckhard Schmidt
1. März 2012, 13:55
Der Autor verwechselt leider "Währung" mit "Zahlungsmittel". Die Währung ist ein- und dieselbe: D-Mark. Deutschland hat diese Währung bekanntlich von von 1948 bis 2001 beibehalten nicht geändert. Worum es hier geht, sind die auf diese Währung lautenden Zahlungsmittel, nämlich Geldscheine (amtlich: Banknoten). Dass es sich um dieselbe Währung handelt, geht schon daraus hervor, dass es keinerlei Umtauschkurs zwischen regulärem und Norfall-Geld gegeben hätte - oder genauer gesagt: keinen Umtauschkurs, der anders als 1:1 gelautet hätte.
Jens Habermann
1. März 2012, 15:30
Dieses wunderbare ZAHLUNGSMITTEL (wie ich ja gelernt habe)! Das sind doch mal wirklich schöne Banknoten.

Haben wir nicht gerade einen Notfall mit dem Euro??? ;-)
Nora Borchers
1. März 2012, 16:10
Nur mal so: Basieren die Scheine auf den vorher verwendeten? Speziell der 20er-Schein. So einen ähnichen habe ich nämlich schonmal gesehen.
Tom Meyer
1. März 2012, 16:13
Gegen den Einsatz nach einem Atomkrieg spricht doch eigentlich die enorme Menge. Wenn die gesunde Volkswirtschaft 25 Mrd DM benötigte - was wollte man dann mit dieser Menge in den verstrahlten Ruinen nach einem Atomkrieg für eine gigantische Vorlswirtschaft aufbauen? Nahrungsmittel hätte dann doch sicher keiner mehr verkauft. Obwohl man sich natürlich mit neuen Polstergarnituren hätte eindecken müssen. Optimisten, unsere Altvorderen.
Hans Joachim Dudeck
1. März 2012, 16:33
Dieser Artikel (oder ein aehnlicher incl. Fotostrecke) wurde schon vor ca. einem halben Jahr veroeffentlicht. Ich weiss ja Recycling ist in, aber in einem Nachrichtenmagazin nicht gerade smart.
Klaus Meissner
1. März 2012, 17:22
So schrecklich geheim war die die Existenz der Notfall-Geldscheinserie auch nicht. 1972 haben wir als Bank-Azubis mit der Berufsschulklasse die Bundesbank besucht. Dabei wurden wir auch in das nicht öffentliche Museum eingelassen, in dem sich u.a. eine hoch interessante Austellung über Falschgeld befindet.

Dort wurde uns auch ein Satz des Notfallgeldes gezeigt. Die Gestaltung basierte auf dem Entwurf eines Wettbewerbsbeitrages, der bei der Neugestaltung der DM unterlegen war. Da alle Wettbewerbsbeiträge damals in der Fachpresse veröffentlicht wurden, war auch die Gestaltung des Notfallgeldes kein echtes Staatsgeheimnis.
Thomas Dolch
1. März 2012, 18:55
Die Version mit dem Notfallgeld nach einem Atomkrieg kann ich nicht so recht glauben. Stutzig macht mich, dass vom Notfallgeld fast die selbe Menge, wie vom umlaufenden Geld vorhanden war. Wenn nach einem Atomkrieg wahrscheinlich über 90% der Bevölkerung tot ist, wozu soviel Geld? Außerdem wären Lebensmittelkarten dann wahrscheinlich angebrachter.

Dagegen kann ich mir das mit der Falschgeldschwemme sehr gut vorstellen. Man hätte in kürzester Zeit sämtliche vorhandenen Scheine gegen neue austauschen können.

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