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100 Jahre "Prawda" Als Hitler Russlands Wahrheit druckte



4 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Jürgen Gallinat

6. Mai 2012, 17:51
Pressefreiheit ist notwendig für Neutralität. Ihrer Einschätzung kan ich nicht zustimmen. Ein Zwang zur Neutralität ist ein Mittel, unbequeme Journalisten zum Schweigen zu bringen. In einer Gesellschaft, die Presse- und Meinungsfreiheit in ihren Grundsätzen verankert hat mehr...

Horst Jungsbluth
5. Mai 2012, 13:05
Ein sehr interessanter Beitrag über eine Zeitung, die sich "Wahrheit" nannte und die über Jahrzehnte überwiegend Lügen verbreitete. Das ermuntert mich, auf die von der SED im ehemaligen Westberlin vertriebene Zeitung "Die Wahrheit" hinzuweisen, die nach der Volkszählung 1987 aufgrund einer puren statistischen Bereiningung ohne jeglichen Grund eine Wohnungsnotkampagne in Gang setzte, die die Wahl 1989 beeinflusste und mit der der rot-grüne Senat mit verfälschten Gesetzestexten und dem Missbrauch der Verwaltungsgesetze ungeniert die Vernichtung von Existenzen, Arbeits- und Ausbildungsplätzen betrieb.
Heiko Deutsch
5. Mai 2012, 13:21
Presseneutralität ist besser als Pressefreiheit. Bei einer Pressefreiheit kann der Journalist schreiben was immer er will, bei der Presseneutralität ist er zur Neutralität gezwungen und ist damit sehr viel objektiver. Besser wäre auch eine Pro- und Kontradarstellung bei allen Themen.
T. Rogge
5. Mai 2012, 20:15
Nun ja ... Jelzin war aber Funktionär der KPDSU... wie kann man da auf die Idee kommen, er sei "Antikommunist"?
Jürgen Gallinat
6. Mai 2012, 17:51
Pressefreiheit ist notwendig für Neutralität. Ihrer Einschätzung kan ich nicht zustimmen. Ein Zwang zur Neutralität ist ein Mittel, unbequeme Journalisten zum Schweigen zu bringen. In einer Gesellschaft, die Presse- und Meinungsfreiheit in ihren Grundsätzen verankert hat ergibt sich die Neutralität bereits aus der Summe der verschiedenen veröffentlichten Stimmen.

Außerdem stellt sich die Frage, wer die Neutralität festlegt und bewertet. An Tatsachen, soweit sie dem Journalisten zugänglich sind, gibt es nichts zu neutralisieren und Meinungen, die keinen Standpunkt kennen, sind in einer Debatte wertlos. Und vor Manipulationen von Tatsachen bewahrt uns hoffentlich dann die Freiheit der Journalisten.

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