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Ingo Howind
18. März 2009, 16:10
Mir fehlen noch diverse Infos, z.B. das Coppola bei "Einer mit Herz" die
Kulissen absichtlich bauen ließ.Er wollte ein bewußt künstliches Ambiente,in dem sich die Schauspieler quasi als Kontrast bewegen.
"Heavens Gate" widerum gilt heute als moderner
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Kurt Walter
16. März 2009, 13:28
Also es ist ja mehr als schade, dass der Film Final Fantasy in die Flop 25 aufgenommen wurde. Das hat der Film wirklich nicht verdient! Zu seiner Zeit damals wirklich atemberaubende Animationen, die sich gar heute noch zeigen lassen und die Haare man die Haare sind für damalige Verhältnisse echt der Wahnsinn gewesen! Schade dass der Film die Produktionskosten nicht eingespielt hat, aber unter die Flop 25 gehört er nur aus diesem Grund wirklich nicht!
Alosius Minovic
16. März 2009, 13:30
Also nur weil die Filme nicht die breite Masse ansprechen, müssen sie nicht gleich schlecht sein.
The Postman, Battlefield Earth, Final Fantasy alles gute Filme, meines erachtens.
Was dagegen fehlt wären Filme wie Alexander, sowas von öde und langatmig.
Karsten Schramm
16. März 2009, 14:36
Die Filme mögen zwar finanzielle Flops gewesen sein, schlecht sind sie deshalb noch lange nicht.
Dune hat zwar in der Tat nichts mit dem Buch zu tun, ist aber trotzdem ein schönes Spektakel mit toller Optik (Kulisse und Kostüme) und tollen Zitaten.
Ja und Waterworld und Postman sind halt klassische Endzeitfilme der 80er um ein Jahrzehnt verspätet. Das macht sie aber nicht schlecht. Außerdem hat der Autor da was durcheinander gebracht: In Waterworld sollte sich Costner unbedingt paaren, der wollte aber nicht. In Postman hat er nur die Post wiedereröffnet.
armin otto
16. März 2009, 16:40
Die Beschreibung von Postman ist völliger Unfug.
In Postman spiel Costner einen Überlebenden im 2013 vom Krieg zerstörten Amerika der sich als Postbote der wiedereingesetzten Regierung ausgibt und für alle von der Aussenwelt abgeschottete Kommunen eine Hoffnung auf besseres bedeutet. Es kommen keine nach Sperma dürstenden Frauen vor.
In Waterworld wollte Costner als "Mariner" sich auch nicht unbedingt paaren - zumindest war das nicht das Leitmotiv des Films.
Ich frage mich, ob der Rest der Filme ähnlich mieserabel recherchiert wurde.
Werner von Schleiden
16. März 2009, 18:44
Bisschen wild durcheinander gerührt: Filme, die schlecht sind und (deshalb)keinen Gewinn gemacht haben, mit Meisterwerken, die ihr Geld nicht wieder eingespielt haben.
Was ist ein Flop?, sollte man sich da erst einmal fragen.
Eindeutig floppy sind dagegen die Fehlleistungen in den Bildlegenden zu Katharine (und nicht "Katherine") Hepburn sowie "Heaven's Gate" (der immer noch so heißt und nicht "Heavens").
Dora Asemwald
16. März 2009, 19:00
Ich find es in Ordnung, wenn Herr Costner sein mit Mainstream verdientem Geld seiner Leidenschaft für Endzeitfilme frönt und nicht noch mehr Massenkino in die Welt setzt.
Für den Wüstenplaneten würde ich noch gerne eine Lanze brechen: Wenngleich es wohl unmöglich ist der Komplexität Frank Herberts Vorlage in zwei Stunden gerecht zu werden ist es Daiv Lynch gelungen, die mystische Stimmung des Buches zu erhalten. Ich finde den Film großartig. Eher graußam war die Neuverfilmung, die vor ein paar Jahren fürs Fernsehen produziert wurde. Die hielt sich zwar mehr ans Buch, sah aber fürchterlich aus. Schreckliche Kulissen, trostlose Kostüme ... ich könnte noch lange weiter fluchen.
Olaf Nyksund
17. März 2009, 10:32
Es fehlt, meiner Ansicht nach, "The Fountain" von Aronofsky. Leider habe ich keine Zahlen zur Verfügung, weiß aber, dass die Dreharbeiten mittendrin auf Eis gelegt worden waren, weil die Geldgeber absprangen - aus gutem Grund, wie es das dann leider doch fertig gestellte Werk eindrucksvoll beweist.
Ingo Howind
18. März 2009, 16:10
Mir fehlen noch diverse Infos, z.B. das Coppola bei "Einer mit Herz" die
Kulissen absichtlich bauen ließ.Er wollte ein bewußt künstliches Ambiente,in dem sich die Schauspieler quasi als Kontrast bewegen.
"Heavens Gate" widerum gilt heute als moderner Western-Klassiker.Cimino erzählte ja die Pionierzeit aus einer anderen Perspektive:Arme osteuropäische Einwanderer besiedeln die weiten Landstriche des Westens.Das missfällt den reichen Rinderbaronen,die jeden Quadratmeter Weideland für ihre riesigen Herden beanspruchen.Kurzerhand engagieren die Viehzüchter Killer,die die Einwanderer umbringen.Dem amerikanischen Kinopublikum der Reagan-Ära hat diese Deutung der amerikanischen Pioniergeschichte natürlich überhaupt nicht gefallen-obwohl er den historischen Fakten entsprach.
Regisseur Sergio Leone drehte mit "Spiel mir das Lied vom Tod" übrigens eine fast identische Geschichte, die aber beim Publikum
weit mehr Erfolg hatte.
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