Rainer Teufel
1. Juni 2009, 16:50
Leute, ob es nun als Polit-Schachzug ans Tageslicht gefördert wurde oder nicht, ist wie mit den Onkels die mit Vornamen Erich hießen... Ihm wird vielleicht der Prozess gemacht, wenn er nicht vorher schon Sterbehilfe bekommt.
Auf keinen Fall wird dem auch nur ein Haar gekrümmt. Er wird wie alle anderen Penner der Ära haftuntauglich geschrieben. War immer so in Deutschland wird auch immer so bleiben.
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Hochachtungsvoll
nach Diktat verreist.
gerhart wiesend
2. Juni 2009, 05:24
Nun ist es also heraus. Der kaltblütige Killer von Benno Ohnesorg war Kommunist und Stasi-Agent. Interessant wird nun, wie energisch und warum damals der Axel-Springer-Verlag diesen SED- und Stasi-Mann verteidigte. Sollte denn nun auch der Springer-Verlag .....? Nichs mehr erscheint ausgeschlossen.
In Journalistenkreisen war damals bekannt, dass sich in den Reihen der BILD-Journalisten durchaus eine Reihe Linker, ja sogar Kommunisten befand. Das berichtete mir in Nürnberg anlässlich des SPD-Parteitages damals ein BILD-Mann.
Und war es nicht die damalige, von der DDR finanzierte DKP, welche den als "Esser" getarnten Günther Wallraff auffliegen ließ, der sich in die Hannoveraner BILD-Redaktion eingeschlichen hatte?
Haben sich nicht alle in den westdeutschen Parteien aktiven Stasi-Agenten als rechte Antikomunisten ausgegeben, um nicht aufzufallen, wie es z.B. Günther Guillaume tat? Und steht nicht der Springer-Verlag traditionell am rechten Rand der deutschen Presselandschaft?
Es ist nicht mehr zu übersehen: Die Hinweise verdichten sich, dass der Springer-Verlag zumindest von der Stasi unterwandert, wenn nicht sogar deren politischer Arm im Westen war. Getreu der marxistischen Parole "Proletarier aller Länder vereinigt euch" agitierte der Axel-Springer-Verlag offensichtlich nach der nur leicht abgewandelten marxistischen Maxime: Proleten aller Bundesländer einigt euch - auf das BILD-Niveau.
Und duzt sich nicht die aus dem kommunistischen Osten stammende ehemalige FDJ-Aktivistin Angela Merkel mit Friede Springer, der Erbin des Springer-Imperiums?
Frau Birthler, übernehmen Sie!