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Redaktion einestages
17. August 2010, 08:53
In einer Vorversion des Artikels stand, dass Randolph Churchill als Schatzmeister tätig war. Richtig ist: Lord Randolph übte das Amt des Schatzkanzlers aus. Dank des Hinweises von Marko Reimann konnten wir den Fehler korrigieren.
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Wolfgang Wilhelm
16. August 2010, 18:03
Diese angeblichen Churchill-Zitate sind völliger Unsinn - wahllos und ohne jede Kenntnis aus Aristoteles, Montesquieu, Descartes und anderen zusammengestellt. Der wohl bekannteste Spruch "No sports!" wurde Churchill zwar vielfach in den Mund gelegt, aber er hat ihn nie gesagt. Pikanterweise wird das falsche Zitat neben ein Foto gestellt, das den Briten in einer Polo-Ausrüstung zeigt. Ein Polospieler - und dann no sports? In Wirklichkeit war Churchill ein ausgezeichneter Polospieler und Reiter, der bei vielen Hürdenrennen siegte, ein vorzüglicher Schütze, ein sehr guter Cricketspieler... also bitte besser recherchieren!
Gerald Bauer
16. August 2010, 19:35
Ich habe auch ein interessantes, häufig übersehenes Zitat von Churchill, es belegt die rassistischen Ansichten bzw. den notorischen Deutschenhass des Ex-Anführers des britischen Imperiums (Commonwealth), Mr. Churchill:
"You must understand that this war is not against Hitler or National Socialism, but against the strength of the German people, which is to be smashed once and for all, regardless whether it is in the hands of Hitler or a Jesuit priest." (Quelle: Emrys Hughes: Winston Churchill - His Career in War and Peace, S. 145)
Übersetzung: "Sie müssen verstehen, dass dieser Krieg sich nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus richtet, sondern gegen die Stärke des deutschen Volkes, welches ein für alle mal zerschlagen gehört, unabhängig davon, ob es sich in den Händen Hitlers oder eines Jesuiten-Priesters befindet."
Hitler und die alten preußischen Eliten waren dem britischen Imperium immer noch genehmer, als es Sozialdemokraten oder Kommunisten gewesen wären.
Buchtipp: Guido Giacomo Preparata: "Wer Hitler mächtig machte - Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten".
roland brandel
16. August 2010, 21:43
Noch ein Bonmot von ihm:Ich glaube nur der Statistik,die ich selber gefaelscht habe.
Noch eins:In Deutschland ist keine Revolution moeglich,weil man die Rasen nicht betreten darf.
Tobias Heckelsmüller
16. August 2010, 22:40
Jaja, der "freche, humorvolle und nachdenkliche" Churchill...
Churchill war einer der maßgeblichen Kriegstreiber des Zweiten Weltkriegs:
"Wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muß es zerschlagen werden. Deutschland muß wieder besiegt werden und diesmal endgültig."
1934 zu Heinrich Brüning.
"Was wir wollen, ist eine restlose Vernichtung der deutschen Wirtschaft."
1938
"Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands."
Am 3.9.1939, dem Tag der britischen Kriegserklärung.
"Wir haben sechs oder sieben Millionen Deutsche umgebracht. Möglicherweise werden wir eine weitere Million oder so töten, bevor der Krieg zu Ende ist."
1945
"Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuß zu tun, verhindern können, daß der Krieg ausbrach, aber wir wollten nicht."
1945
"Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte."
In seinen "Erinnerungen".
Ganz schön dreist, nur die symapathische Seite Churchills zu zeigen. Der Mann steht in der Verbrecherliste des 2. Weltkriegs ganz oben.
Adolf Hitler wird typischerweise auch nicht als unkomplizierter, humorvoller Tierfreund und Pastagenießer dargestellt.
Marko Reimann
16. August 2010, 23:36
Eine kleine Anmerkung: Lord Randolph war natürlich nicht Schatzmeister, wie im Artikel geschrieben, sondern Schatzkanzler.
Ein (sein letztes?) Zitat von Churchill möchte ich noch ergänzen (sinngemäß): ich sitze hier und schlage die Zeit tot, und warte darauf, dass die Zeit mich totschlägt.
Ein Literaturhinweis: "Downing Street-Tagebücher" von Sir John Colville, Churchills Privatsekretär (anfangs nur sehr widerwillig) und nach Churchills Schlaganfall in der zweiten Regierungszeit in den 50ern zeitweilig der "heimliche Premierminister".
"Versuchen Sie nicht Ihr Bestes; machen Sie einfach das, was nötig ist." (Ebenfalls W.S.C.)
Redaktion einestages
17. August 2010, 08:53
In einer Vorversion des Artikels stand, dass Randolph Churchill als Schatzmeister tätig war. Richtig ist: Lord Randolph übte das Amt des Schatzkanzlers aus. Dank des Hinweises von Marko Reimann konnten wir den Fehler korrigieren.
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