Dirk Gerhardt
20. Februar 2008, 06:53
Wegen diesem "Beweisstück" blühen wohl kaum Verschwörungstheorien neu auf. Eher auf Grund der Tatsache, dass alle Medien sich (bis auf die Ausnahme des Rolling Stone Magazin) sich dazu verschworen haben, die Aussagen von E. Howard Hunt zu ignorieren, die uns sein Sohn letztes Jahr präsentiert hat, die eindeutig auf einen von der CIA-inszenierten Plot hinweist, der von Lyndon B. Johnson gedeckt wurde. Und die indirekt von Barr McClellan, Vater vom ehemaligen Weißen Haus-Pressesprecher Scott McClellan, sowie von der Geliebtin Johnsons Madeleine Duncan Brown, bestätigt wurden.
Interessanter auch die Analogien zwischen Kennedy-Attentat und 91, wie sie Peter Dale Scott in mehreren seiner Beiträge aufzeichnet- z.B. in "JFK, 9/11 and War"
Was für ein Motiv hatte die CIA?
Man kann IMO die Rolle nur verstehen, wenn man die Macht des MIK dabei bedenkt:
JFK verhinderte einen Angriff aka OP Northwoods, er hatte beim Zündeln mit der Kuba-Krise einen de-eskalierende Rolle, er verhinderte eine Ausweitung der OP Schweinebucht. Er begann, die Rolle der Fed dahinter zu verstehen. Verbürgt in seiner EO11110 sowie in seinen Reden vor seinem Tod. Er wollte auch gegen die CIA vorgehen.
Alles bei Youtube zu finden.
Kaum war Lyndon B. Johnson an der Macht, bekam der MIK seinen Krieg- mittels False Flag Tonkin Incident. In die gleiche Amts-Zeit fällt auch das mißglückte False Flag der USS Liberty. Danach musste man LBJ "loswerden". Nixon kam ins Amt. Als der Frieden mit den "Commies" wollte und von einem Ende des kalten Krieges sprach, kam Watergate. Mit den gleichen Beteiligten wie bei JFK, den "Tramps".
Das ist ein so konsistentes Bild, mehr geht eigentlich nimmer.
Hier bei Einestages erfährt man von all dem nichts, wie im restlichen Deutschland, satt dessen werden merkwürdige Verschwörungstheorien progapiert, die allesamt weg vom Zentrum der Macht weg deuten- wie die des Holländers Huismann oder jetzt die angeblichen Tresorfunde.
Merke: Das progagieren von (falschen) Verschwörungstheorien ist nützlich, um damit Konfusion zu erzeugen, die Wahrheit selbst ist so schlimm, dass sie niemals herauskommen darf.
Sven Weber
20. Februar 2008, 12:25
Gar unsorgfältig recherchiert leider, dieser Artikel. Aber das ist bei dieser Thematik oft der Fall. Raffinierte Konstrukte, Halbwahrheiten und schiere Erfindungen lassen die Verschwörungsgilde frohlocken.
Die Waffe von Jack Ruby ist mitnichten "unauffindbar", man muss sie auch nicht in irgendwelchen Tresoren der Dallas Police suchen gehen. Sie wurde von seinem Bruder Earl Ruby aus dem Nachlass von Jack Ruby 1992 bei einer Auktion in New York für $ 200'000 an einen privaten Waffensammler verhökert. 5 Minuten Recherche auf dem Netz waren dafür ausreichend, womit auch diese Theorie in den Mülleimer der Geschichte wandern dürfte.
Wolfgang J. Hofer
24. Februar 2008, 08:47
Gerade jetzt, nach dem Abgang des Maximo Lider, sollte jeder der Antworten auf den Kennedy Mord sucht, das Buch "Ultimate Sacrifice" gelesen haben.
Ein 800 Seiten Wälzer, der penibelst die jahrelange Entwicklung der USA, die Beziehung zu Kuba, die Rolle des CIA und vor allem der Mafia erklärt, wie es ausgerechnet am 22.11.63 zu Attentat kommen konnte.
Am 1.12.63 hatten die Kennedy´s (Jack, aber vor allem Bobby als Justizminister) über Monate hinweg einen Coup De Tat in Kuba geplant ... Das sowas nicht rauskommen durfte, erklärt sich von selbst ...