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Harald Engels
5. Juni 2012, 15:14
Ich habe da noch das Kleinkraftrad vermisst. Eine Fuffziger war doch der Traum angehender 16-Jähriger. Kreidler, Zündapp, Hercules, Maico etc. das war noch richtiges Abenteur. Helmpflicht??? Schutzbekleidung??? Alles Fehlanzeige! 100 PS können heute den Spaß nicht ersetzen, den
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Martin Fitting
19. Mai 2011, 13:11
Mir fällt kurz ein: Lurchi, Hulahoop, Lehmklicker, Moped, Fahrkartenschalter, Rechenschieber, Pausepapier, Tintenstift, Pfeifenraucher, Mützen, Rollschuhe, Lederfußbälle mit Blase.....
Uwe Martin
19. Mai 2011, 13:39
Was für ein Glück, dass es wenigstens den Bofrost-Mann noch gibt!
Raymond Schorradt
19. Mai 2011, 14:02
Aber nein, das stimmt doch gar nicht. Diese Dinge sind keineswegs verschwunden. Selbstverständlich haben wir hier ein Drehscheibentelefon im täglichen Betrieb. Natürlich delektieren wir uns an Wassereis. Wir schreiben mit Kolbenfüller und unsere Führerscheine sind aus Pappe, d.h. reissfestem Papier. Wenn wir einen Film aufnehmen wollen, kommt unser Videorecorder zum Einsatz und unseren Kaffee mahlen wir natürlich von Hand. Am frühen Morgen weckt uns der mechanische Wecker und beim Frühstück kommt der gute Klappentoaster zum Einsatz. Im nahegelegenen Wald gibt es gleich mehrere Trimm-Dich-Pfade und wenn der Teppich ausgeklopft werden muss, nehmen wir dazu einen Teppichklopfer. Damit wir wissen wie spät es ist, werfen wir einen Blick auf unsere mechanischen Armbanduhren und wenn wir ein Foto schiessen wollen, nehmen wir die mechanische Kamera.
Der Urspungsverfasser muss etwas falsch gemacht haben.
Jürgen Andrae
19. Mai 2011, 14:08
In einem Punkt muss ich jedoch widersprechen: Mein Führerschein von 1974 ist trotz mehrfacher Maschinenwäschen immer noch benutzbar, was sich erst jüngst wieder bei einer Polizeikontrolle bewahrheitet hat. Diese Robustheit hätte ich niemals auch nur im Ansatz vermutet.
Michael Pütz
19. Mai 2011, 14:13
Wundervoller Artikel!
Nicht zu fassen, mit wie tiefen Emotionen ich die Bilder sah und die (mit sehr sympatischer, blumenreicher Sprache kreiierten) Sätze las. Bei jedem neuen Punkt wurde eine andere Schleuse meiner Erinnerungen geöffnet, ich bekam bei dieser Flut wehmütiger Erinnerung fast Tränen in die Augen. Ich persönlich kann dem Autor nicht genug für dieses Geschenk danken. Es ist sehr lange her, daß ich emotional derart berührt war. Es fehlen naturgemäß viele Dinge in der Aufstellung, wobei ich persönlich Mr.Shake am meisten vermisse. Das war echt tierisch lecker - mir doch egal, ob mir bei fortgesetztem Konsum ein zweiter Kopf gewachsen wäre! :-) So ich denn könnte, würde ich hier meine Klamotten packen, Familie und Haustiere mitnehmen und dann zurück nach 1984. Damals war man auch offline glücklich. ;-) Nochmals: vielen Dank für den tollen Arttikel, bitte mehr davon.
Eric Brandmayer
19. Mai 2011, 14:14
Hallo Leute, ich bin keinefalls verschwunden!
Ich bin wieder da - und fit wie eh und je!
Besucht mich doch mal auf Facebook (http://www.facebook.com/Trimmy) oder auf meiner Homepage (www.trimmy.de)
Ich freue mich auf euch!
Euer Trimmy
PS: Auch heute gibt es noch Trimm-dich-Pfade!
Michael Stephan
19. Mai 2011, 14:20
Hier zeigt sich aber auch, wie rückschrittlich der "Fortschritt" sein kann. Denn würde man einen saugergereinigten Teppich an die Stange hängen, die Staubwolken wären nicht merklich kleiner als früher.
Olaf Nyksund
19. Mai 2011, 14:23
Die Markterfolge von Manufaktum beweisen, dass die Sehnsucht nach den alten "guten Dingen" doch immer noch vorhanden ist. Oder ist das etwa Sehnsucht nach der eigenen Kindheit, als es zwar beim Zahnarzt höllisch weh tat, aber wenigstens die Spielzeuge aus Blech und aufziehbar waren?
Für meinen Part vermisse ich die Dinge nicht, die umständlich zu handeln waren, und freue mich über deren pflegeleichten und wartungsarmen Nachfolger.
Fahrrad ist so ein gutes Beispiel. Was habe ich diese ständig pflegebedürftigen, dauernd kaputten Dinger früher gehasst. Hier ölen, dort flicken, dann auch noch die dreckige Kette sprang ab
heute funktioniert so ein Fahrrad weitestgehend von alleine, der geneigte Radler muss nur noch treten und schalten - gut so.
Bei den Autos ist es ähnlich, mir geht's jedenfalls so. Bei Computern schließlich auch nicht anders.
Was ich (Jahrgang 62) aus der alten Zeit wie selbstverständlich ns Heute mitgebracht habe, ist der Kolbenfüller, das einzige Schreibgerät, mit dem meine Handschrift nicht nur lesbar bleibt, sondern sogar eine gewisse Ästhetik nicht leugnen mag ;)
Ach, und die mechanische Schreibmaschine habe ich vergessen. Die lässt dich aber nun doch vorzüglich durch den Computer ersetzen, da entstehen nur Vorteile. Und die Types klemmen nicht mehr :)
Michael Peters
19. Mai 2011, 14:24
Was noch fehlt: Die Bahnsteigkarte!
Karlheinz Bartoschek
19. Mai 2011, 14:34
Nicht zu vergessen die Super-8-Schmalfilmkameras und die schnurrenden Filmprojektoren.
Postanweisungen und Geldbriefträger.
Und aus der Werbung: Drei Dinge braucht der Mann... Feuer, Pfeife, Stanwell - oft von Loriot gezeichnet.
Goggomobil, BMW-Isetta und nicht zu vergessen: Die »Plastikbomber« von Lloyd.
Tante-Emma-Läden mit Bedientheke.
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