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Legendäre Konzerte Stars and Stripes über Ost-Berlin



13 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Juan Carlos Sandino Ortega

22. Oktober 2008, 12:06
Es war...ein Rock Konzert für Nicaragua. Punkt. Basta. Wer hat hier wen instrumentalisiert? Welches US-Fahnenmeer der Untertanen? Dieses kann es schon deshalb nicht gegeben haben, weil uns Nicaraguanern selbst die Rot-Schwarz-Fahnen freundlich und betont höflich "untersagt" mehr...

Bernd Meister
22. Juli 2008, 15:05
Gar nicht, wegen eines seiner Konzerte vor dem Reichstag hatte es mal Unruhen am Brandenurger Tor gegeben.
>Schoener Bericht, vielen Dank. Eine Frage stellt sich mir jedoch: Wann bitte ist David Bowie in der DDR aufgetreten?
>
>Danke
>
>Lars Hentschel
Frank Wagner
23. Juli 2008, 11:33
Zwanzig Jahre her und ich vibriere immer noch. Besonders sind mir folgende Details in Erinnerung geblieben:
- Aus dem Westen der Stadt angereiste GI's, die ein Stenenbanner schwenken, dies in Ermangelung einer Fahnenstange an einem ausgerissenen jungen Baum befestigt.
- Massensex in den umleigenden Grünanlagen. Prüde waren wir wohl nicht gerade im Osten.
- Unkontrollierbare Menschenmassen am Grenzübergang Oberbaumbrücke nach dem Konzert. Viel hat da nicht mehr gefehlt, und die Mauer wäre einfach umgefallen.
Juan Carlos Sandino Ortega
22. Oktober 2008, 12:06
Es war...ein Rock Konzert für Nicaragua. Punkt. Basta. Wer hat hier wen instrumentalisiert? Welches US-Fahnenmeer der Untertanen? Dieses kann es schon deshalb nicht gegeben haben, weil uns Nicaraguanern selbst die Rot-Schwarz-Fahnen freundlich und betont höflich "untersagt" wurden. Mein Gott: wir war jung, hatten unseren Spass und haben dabei "offiziell" die Sandinistische Revolution gefeiert. Wieso gönnen uns die hartgesottenen Apologeten und "Kalte Krieger" nicht mals unsere damaligen, echte und vollkommen unpolitische Freude? Ein schönes Konzert für die Jugend hier politisch, oder, noch schlimmer, ideologisch, auszuschlachten, wird dem Musiker Bruce Sprignstens, der so exponiert für den "Change" mit Obama kämpft, aber auch nicht unserer Jugend und Träumen von damals gerecht. Lassen wir uns nicht die Freude an der Vergangenheit nehmen, wo wir uns so wenig auf die Zukunft im "real existierenden" Turbo Kapitalismus freuen dürfen

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