13. Februar 2012, 21:19
Es wurde seinerzeit berichtet, Helmut Schmidt habe einem Offizier (??), der sich zunächst weigerte, zu Hilfe zu kommen, gedroht, ihn standrechtlich erschießen zu lassen. Mag dahin gestellt sein, ob die Story stimmt. Sie würde aber gut zu Schmidt passen, der nicht lang schwätzte,
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Lasse Groth 13. Februar 2012, 17:41
Helmut Schmidt war zu der Zeit nicht Innensenator in Hamburg, sondern Polizeisenator. Der Posten des Innensenators und der damit moderne Zuschnitt der Innenbehörde wurde erst einige Momate später geschaffen. Richtig ist, dass Helmut Schmidt dann den Posten des Innensenators übernahm.
Ferner ist Schmidt nicht direkt von der Konferenz in Berlin ins Polizeipräsidium geeilt, sondern ist er vielmehr zunächst nach Hause gefahren und verbrachte den Abend mit Freunden, die an diesem Tag aus der DDR nach Hamburg geflüchtet waren und vorübergehend bei den Schmidts in Langenhorn wohnten. Er wurde erst am folgenden Morgen gegen 6 Uhr über die Katastrophe am Telefon unterrichtet und traf gegen 6:30 Uhr im damaligen Polizeipräsidium nahe des Gänsemarktes ein.
Deter Roosu 13. Februar 2012, 21:19
Es wurde seinerzeit berichtet, Helmut Schmidt habe einem Offizier (??), der sich zunächst weigerte, zu Hilfe zu kommen, gedroht, ihn standrechtlich erschießen zu lassen. Mag dahin gestellt sein, ob die Story stimmt. Sie würde aber gut zu Schmidt passen, der nicht lang schwätzte, sondern handelte und damit wahrscheinlich tausenden von Menschen das Leben rettete.
Insofern betrachte ich Schmidt durchaus als positives Vorbild, an dem sich so praktisch JEDER Politiker heute ein Vorbild nehmen könnte.
Und es wäre noch netter, wenn Helmut Schmidt es heute unterlassen könnte, dauernd öffentlich zu qualmen ;-)
Vielen Dank, Helmut Schmidt!
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