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Wilfried Huthmacher
1. Mai 2012, 22:23
Und solche Artikel sind eben doch nötig.
Auch für die Generation der Nachgeborenen. Das sind dann nämlich die, die am ehesten vergessen werden, was in Deutschland passiert war und sowohl hier als auch in anderen Ländern auch weiterhin möglich sein, wenn auch vielleicht
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Maria Jimenez
25. April 2012, 16:33
Guenica.... was für ein Schmerz das war kann man sehr schön im Museum "Reina Sofia" in Madrid sehen. Da ist Picasso sein (für mich persönlich) bestes Werk zu betrachten. Jedes gezeichnete Lebewesen schreit. So schrie auch sein Herz.
Guernica ist eines der vielen Massaker die sowohl Franco als auch Hitler vollbracht hatten.
Thomas Mueller
25. April 2012, 18:15
Bitte lieber Spiegel, zur Abwechslung mal über Gräueltaten alliierter Truppen am Deutschen Volk berichten. Die ewigen Berichte, die den SPON Leser anscheinend am vergessen hindern sollen, was für böse Menschen wir Deutsche doch sind, langweilen auf Dauer und sind einseitig! Tschechen, Russen, Franzosen, Engländer & co haben mindestens ebenso viele Gräueltaten an Deutschen begangen, die ebenfalls nicht vergessen werden sollten.
Danke!
Jens Ziegenbalg
25. April 2012, 21:38
Bis 1997 hats also gedauert bis man in Deutschland die Realität wahrgenommen hat - man solte sagen im westlichen Teil - im Osten wurde darüber vorher schon anders berichtet. Nunja die Demokraten Globke, Kiesinger, Lübke und auch Oberleutnant Schmidt wären wohl in Erklärungsnot gekommen, warum Deutschland eine rechtmäßig gewählte Regierung militärisch bekämpft hat...
Juergen Frey
26. April 2012, 02:52
Lueckenbuesser oder was???
Gegen Ende des Krieges 1945 wurden noch jede Menge Bomben auf deutsche Staedte geworfen, Tausende von hilflosen Menschen wurden getoetet. Besonders tat sich ein Herr Churchill mit seiem Bomber Harris hervor. In einer einzigen Nacht wurden in Hamburg 3o,ooo (Dreissigtausend) Menschen durch einen durch Bombenwurf entfachten Feuersturm getoetet.
LASST DOCH ENDLICH DIE VERGANGENHEIT RUHEN!!!
Siegfried Wittenburg
26. April 2012, 08:14
Der Umgang mit der Franco-Diktatur ist in Spanien bis heute problematisch. Der katalanische Schriftsteller Jaume Cabré schrieb mit "Die Stimmen des Flusses" einen Weltbestseller zu diesem Thema. Als ich in einer gut sortierten Buchhandlung in der spanischen Provinz Aragon, keine 100 km außerhalb Kataloniens, nach diesem Buch bzw. diesem Autor fragte, war er dort völlig unbekannt.
Im heutigen Russland ist es ähnlich im Umgang mit dem Stalinismus. Bücher zum Thema werden in vielen Sprachen übersetzt, nur nicht in die, die es betrifft.
Die Deutschen, ob in Ost oder in West, sind in Bezug der Aufarbeitung von selbst zu verantwortenden Verbrechen, die in der Vergangenheit geschahen, gleichermaßen empfindlich.
Ja, es ist schmerzhaft, sich mit solchen Themen auseinander zu setzen.
Siegfried Wittenburg
26. April 2012, 08:53
"...im Osten wurde darüber vorher schon anders berichtet."
Ja, weil "man" im Osten den Schwarzen Peter in Richtung Westen verschoben hat und sich in Bezug seiner Nazi-Vergangenheit, denn es gab niemals 16 Millionen Widerstandskämpfer, offiziell als unschuldig erklärte.
Deter Roosu
26. April 2012, 10:09
Als mein Vater - Transportflieger (Funker) auf einer JU 52 - aus seinem Urlaub zurückkam, hatte sich seine Einheit "freiwillig" mit der Legion Condor nach Spanien begeben und er war als einziger einer Einheit allein in Braunschweig-Waggum. So war das damals, so ist es noch heute.
Was sind denn die Kriege, die die USA laufend vom Zaun brechen? Wo bleiben denn da die Proteste? Warum schreibt SPON nicht endlich mal darüber, dass die USA die deutsche Aufrüstung unter Adolf sehr wohlwollend verfolgten? Warum schreibt SPON nicht darüber, dass Henry Ford "freudig" den höchsten zivilen Orden des 3. Reichs vom "Führer" persönlich annahm? Dito der damalige Boss von General Motors?
Ich bin es leid, immer nur von "deutscher Schuld" zu lesen - wahrscheinlich, damit man uns besser zum Zahlen erpressen kann. Wir können aus unsrer heutigen Sicht die damaligen Verhältnisse wahrscheinlich überhaupt nicht mehr objektiv rekonstruieren, denn auch wir werden seit Jahrzehnten mit einer verbogenen Historie konfrontiert.
Ich stimme Herrn Frey zu:
LASST DOCH ENDLICH DIE VERGANGENHEIT RUHEN!!!
Max Scholze
26. April 2012, 10:11
Als Anmerkung:
Die Stadt heißt Gernika, Guernica ist die spanifizierte Schreibweise.
Siegfried Wittenburg
26. April 2012, 14:07
LASST DOCH ENDLICH DIE VERGANGENHEIT RUHEN!!!
Ach, über die Sache Gras wachsen zu lassen ist also billiger, als um Verzeihung zu bitten?
Uwe Schwarz
26. April 2012, 14:51
Bitte mehr solcher Artikel, damit die ewigen Weltkriegsverlierer und Nichtswissenwoller auch weiterhin Grund haben, sich zu ärgern. Irgendwann werden sie ja doch aussterben, denn Borniertheit als Überlebensstrategie wird durch die Evolution nicht begünstigt.
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