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Peter Kreft
2. Januar 2013, 19:41
Wasserstoff ist leichter als Luft und steigt daher in der Luft auf. Das wirkliche Risiko existiert nur in Bereichen wo Wasserstoff und Sauerstoff zusammenkommen, also ÜBER den Gaszellen, unter der Außenhülle. Motoren und Kabinen (und auch der Raucherraum) lagen unter den Gaszellen.
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Jörg Meyer
3. Mai 2012, 13:37
Raucherraum mit Luftschleuse ... diesen Artikel sollte man mal allen Planern der Deutschen Bahn zu lesen geben ...
Unfassbar, was damals noch für eine Achtung vor Rauchern geherrscht haben muss - bei DEM Sicherheitsrisiko hätte sicher auch der Letzte Verständnis für ein absolutes Rauchverbot an Bord gehabt.
Vermutlich hätte ich mich damals trotzdem nicht getraut, mir eine anzustecken ... aber einfach nur dieses schöne Gefühl genossen, es zu dürfen...
In den gelb markierten Rauchergehettos bei der DB hatte ich dieses Gefühl jedenfalls noch nie!
Mathias Völlinger
3. Mai 2012, 14:10
>Raucherraum mit Luftschleuse ... diesen Artikel sollte man mal allen Planern der Deutschen Bahn zu lesen geben ...
>
>Unfassbar, was damals noch für eine Achtung vor Rauchern geherrscht haben muss - bei DEM Sicherheitsrisiko hätte sicher auch der Letzte Verständnis für ein absolutes Rauchverbot an Bord gehabt.
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>Vermutlich hätte ich mich damals trotzdem nicht getraut, mir eine anzustecken ... aber einfach nur dieses schöne Gefühl genossen, es zu dürfen...
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>In den gelb markierten Rauchergehettos bei der DB hatte ich dieses Gefühl jedenfalls noch nie!
>
Och, der Raucherraum mit Luftschleuse war bestimmt kein größeres Sicherheitsrisiko als die Verbrennungsmotoren für den Vortrieb. Am Schluss ist das ganze dann wegen Blitzschlag in die Luft geflogen. Ich hätte prinzipiell dieses Luftgefährt nie betreten, auch mit allem Geld der Welt nicht. Vielleicht war ja nicht zuletzt deswegen die Bordbar so gut bestückt.
Michael Brinckmann
3. Mai 2012, 14:30
Luxus ... luxuriös waren wohl nur die preise.
Gegessen werden musste, der nachzählbaren platzanzahl im speisesaal zufolge, offenbar im zweischicht-betrieb ... 3 x täglich.
die kabinen, versehen mit simpel-klapp-hocker bieten platz wie ein einmannzelt. Das mobiliar aus aluminium ... hat schonmal jemand auf alu-stühlen, z.b. beim camping gesessen? Da ist nix mit luxus.
Und weil die kabine so unbequem ist, verrenckt man sich lieber auf diesen stühlen, die füße auf irgendeiner balustrade abgelegt, zum nickerchen? - wer jemals aus einer solchen position erwacht ist, weiss. Mit luxus hat das nichts zu tun.
Na, dazu gibt's aber wenigstens "teutsches" beethoven-geklimper vom blech-piano ... wahrscheinlich hätte jedes ordentliche radio mit anständigen lautsprechern mehr vergnügen bereitet.
Und für den ganzen spass zahlt man dann noch nach heutigem geld 21.000,- one way! - Um ein paar eisberge zu sehen, und dabei festszustellen, dass sie auch nicht anders aussehen als im bildband.
Peinlich, dass bei all diesem "Luxus" auch noch der Gin ausgeht ... offensichtlich hat da jemand schlecht geplant oder falsch eingekauft, jedenfalls nicht genug bevorratet ... "Luxus" ist was anderes.
Bei aller Liebe: nur weil die Schuhe morgens geputzt waren (heute tatsächlich ein Luxus, dazumals selbstverständlicher Service selbst in zweitklassigen Hotels), ist Luxus wirklich was anderes.
Christian Wiegel
3. Mai 2012, 15:04
Wer weiss wie die heutige Luftfahrtindustrie aussehen würde, hätte Deutschland Helium von den USA kaufen können.
Ich stelle mir das angenehm vor; Urlaubskreuzfahrten nicht zu See sondern in der Luft.
Aber dafür hätte es damals eine andere Regierung geben müssen.....
Daniel Lord
3. Mai 2012, 15:06
>Och, der Raucherraum mit Luftschleuse war bestimmt kein größeres Sicherheitsrisiko als die Verbrennungsmotoren für den Vortrieb. Am Schluss ist das ganze dann wegen Blitzschlag in die Luft geflogen. Ich hätte prinzipiell dieses Luftgefährt nie betreten, auch mit allem Geld der Welt nicht. Vielleicht war ja nicht zuletzt deswegen die Bordbar so gut bestückt.
Das Risiko einer Wasserstoffexplosion war nicht besonders hoch. Tatsächlich ist die Hindenburg nicht explodiert, sonder schlichtweg abgebrannt. Immerhin haben die sogenannte Katastrophe ja 62 von 97 Personen überlebt (man vergleich das mit heutigen Flugzeugkatastropen).
Das Unglück war auch nur der Vorwand für das Ende der Luftschiffahrt. Tatsächlicher Grund: die Luftschifferei war ein Verlustgeschäft und der Erfolg des Flugzeugs bereits absehbar.
Stephen phillips
3. Mai 2012, 15:16
"[...] Raucherraum mit Luftschleuse ... diesen Artikel sollte man mal allen Planern der Deutschen Bahn zu lesen geben [...]"
So etwas nennt sich schlicht Gasschleuse und wurde seit dem WW I in jeden besseren Bunker eingebaut.
"[...]
Och, der Raucherraum mit Luftschleuse war bestimmt kein größeres Sicherheitsrisiko als die Verbrennungsmotoren für den Vortrieb [...]"
Der Raucherraum war innerhalb des Rumpfes, die Motorgondeln in einigem Abstand zu diesem. Und wo war wohl das Gas?
Solch ein grosses Luftschiff muss schon ein überwältigender Anblick gewesen sein - ich erinnere mich, wie ich im Fernglas die vergleichsweise kleine Zeppelin NZ auf Konstanz zuhalten sah ...
Jens Bethge
3. Mai 2012, 15:40
Memme... :-P Ich hätt's betreten, auch für ne Menge Kohle, denn das Erlebnis einer Kreuzfahrt durch die Luft mit der Atmosphäre eines Luxusliners dürfte unvergleichlich sein, auch heutzutage noch. Allerdings stelle ich mir Fahrten über Landgebiete wesentlich interessanter vor als über den Ozean. Man stelle sich vor, man könnte zB das grandiose Panorama der Sahara, des Atlasgebirges oder Norwegens von der Lustwandelgalerie eines Luftschiffs aus erleben... wow!
Verdammt, ich brauch Geld zum investieren, sowas muß doch nochmal zu bauen sein :-)
Christoph Tiné
3. Mai 2012, 15:49
Zu den Cocktails (Bild 6 /20)
... war berühmt für Cocktails wie den "LZ-129 Frosted Cocktail" (Gin und Orangensaft) oder den "Maybach 12" (Rezept unbekannt).
Hinweis: Das Rezept ist nicht unbekannt, und bestand in der Regel aus 20ml Adler Berlin Gin (Dry Gin), 20ml Kirsch und 10ml Benedictine.
Quelle:
http://summerfruitcup.wordpress.com/2011/05/23/hindenburg-cocktails/
T Sorensen
3. Mai 2012, 16:32
>Zu den Cocktails (Bild 6 /20)
> ... war berühmt für Cocktails wie den "LZ-129 Frosted Cocktail" (Gin und Orangensaft) oder den "Maybach 12" (Rezept unbekannt).
>
>Hinweis: Das Rezept ist nicht unbekannt, und bestand in der Regel aus 20ml Adler Berlin Gin (Dry Gin), 20ml Kirsch und 10ml Benedictine.
>Quelle:
>http://summerfruitcup.wordpress.com/2011/05/23/hindenburg-cocktails/
Leider ist es doch unbekannt. Der Author dieser Webseite hat sich lediglich von anderen cocktails und Bildern inspirieren lassen.
"There was a cocktail called the Maybach 12″ "..." the recipe of which has been lost to history"
Gerhard Rieskamp
4. Mai 2012, 10:44
>Raucherraum mit Luftschleuse ... diesen Artikel sollte man mal allen Planern der Deutschen Bahn zu lesen geben ...
Luftschleusen hat die Bahn doch längst. Nennt sich Außentür. Funktioniert sehr effektiv, innen ist immer rauchfreie Luft.
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