3. Mai 2012, 12:00
Der unsinnige "Dönitzbefehl" hat viele Menschen das Leben bzw. die Karriere in Nachkriegsdeutschland (vorbestraft) gekostet. Wohl wesentlich mehr als denjenigen die seiner "schützenden" Hand zu Teil wurden.
Joachim Gabel 2. Mai 2012, 13:19
Klingt alles so richtig schön spaßig. Man sollte allerdings bei dem ganzen Klamauk nicht vergessen, dass ein späterer Herr Ministerpräsident Filbinger im Namen dieser "Kappenregierung" noch Todesurteile über sogenannte defätistische Soldaten verhängt hat, die auch vollzogen wurden.
Manfred Schmidt 2. Mai 2012, 13:56
>Hmmm... soll da Ironie durchklingen?
>Die vergeht einem, angesichts der Milde der Alliierten gegenüber vielen "Reichsgrößen", auch nach 67 Jahren noch.
>Die späteren Urteile gegen Menschen wie Raeder kann man vllt noch nachvollziehen. Im Falle von Figuren wie Dönitz und Speer kann einem nur übel werden, auch nach fast einem Menschenalter...
nils gronmeyer 3. Mai 2012, 12:00
Der unsinnige "Dönitzbefehl" hat viele Menschen das Leben bzw. die Karriere in Nachkriegsdeutschland (vorbestraft) gekostet. Wohl wesentlich mehr als denjenigen die seiner "schützenden" Hand zu Teil wurden.
>Man kann über Großadmiral Dönitz durchaus geteilter Meinung sein.
>
>Aber hätte er nicht seine Hand schützend über meinen Großvater mütterlicherseits gehalten, gäbe es mich heute nicht! Denn dieser war zwar Offizier bei der Kriegsmarine, hielt dennoch seine Meinung über "die braune Bande rekrutiert aus chronisch Arbeitsscheuen, Morphinisten und Kleinkriminellen" nicht hinter dem Berg ...