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Gerd Meinhold
26. Juni 2012, 16:36
>Mitarbeiter der WHO versicherten mir schon 1995, dass AIDS in Afrika zuerst in den Touristenzentren aufgetreten sei und sich dann entlang der Touristenwege ausgebreitet habe. Dies würde, wenn es wahr ist, die These vom Ursprung aus dem US Labor stützen.
Klar, jeder Touri entspringt
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Siegfried Pukallus
24. Juni 2012, 11:18
"Der Imageschaden für die USA war gewaltig. "
Mich würde interessieren, ob jemandem bekannt ist, worin die Wirkung des Imageschadens bestand. Brachen die Börsenkurse US-amerikanischer Pharmaunternehmen ein? Hatten US-amerikanische Künstler einen (vorübergehenden) Verlust an Kreativität (Bob Dylan)? Havarierte absichtlich (mit einiger Verzögerung) ein US-amerikanische Öltanker vor Alaska? Dauerte es zusätzliche 4 Jahre bis wieder ein Demokrat zum Präsidenten der USA gewählt wurde? Oder ist das Gerede vom Imageschaden einfach nur unüberlegtes Geschwätz?
Wer kennt eventuell noch ein einziges Beispiel des Versuchs einer gezielten Desinformation in der Weltgeschichte? Dunkel habe ich da das Wort Tonking in Erinnerung.
Horst Jungsbluth
24. Juni 2012, 11:36
Die "TAZ" hat sich vor ca. zwei Jahren in ungewöhnlicher Form auf der ersten Seite bei ihren Lesern entschuldigt, dass sie sich mit dem Interview Segal/Heym auf eine Stasi-Inszenierung eingelassen hat. Dabei hätte sie bei beiden Personen ahnen müssen, dass sie etwas ganz anderes im Schilde führten, war doch Heym durch Publikationen von Broder, Klier und Wolfsohn als äusserst geldgierig bekannt und Segal als Provokateur berüchtigt. So hat die Stasi bereits 1959 über "faschistische" Verbrechen in der BRD berichtet, die sie selbst verübt hatte und die Dichter Heym und Hermlin dafür gewonnen, sich im "ND" darüber wortreich zu empören. Noch pikanter wird die Aids-Sache dadurch, dass die Stasi regelmässig!!! aids- und hepatitisverseuchte Blutkonserven über das bayerische Rote Kreuz in die BRD verkaufte und dort durch Gewährsleute durchsetzte, dass dieses todbringende Zeug auch eingesetzt wurde.
Daniel Lechner
24. Juni 2012, 12:06
Das Lustige ist ja, dass es mit sicherheit immernoch genug Leute gibt, die diesen Quatsch glauben.
Und vermutlich werden die auf früher oder später hier zu Wort kommen.
Sehr schöner Artikel, das Thema war an mir bis jetzt vorbei gegangen. Ich hatte zwar mal irgendwie gehört, dass irgendwer gesagt hat, das kommt aus den USA. Aber das sagt ja immer irgednwer über irgendwas schreckliches. Dass das so geplant und auch so geglaubt wurde war mir neu. Danke dafür!
Günter Drolshagen
24. Juni 2012, 22:53
Nicht's Neues unter der Sonne. In den 40er und 50er Jahren war AIDS noch nicht in Russland "erfunden". In der Ostzone gab es aber die russische Mär vom eingeflogenen, sprich per Bomben abgeworfenen Kartoffelkäfer Schädling oder dessen Larven. Der US General Ridgeway wurde für diese "biologischen" Bomben verantwortlich gemacht, deren gefährlicher Inhalt schliesslich bei kommunistischen Missernten/Misswirtschaft als Ausrede gebraucht wurde.
Stuart Massion
25. Juni 2012, 08:56
Es ist erstaunlich, wie einfach es war diese Verlaeumdung zu verbreiten. Manche in den Westen waren bereit alles negative ueber Amerika zu glauben. Koennen sich auch andere Spiegelleser an die "ethnische Bombe" erinnern? Das war wieder eine der Erfolgsverleumdungen des KGBs. Die Geschichte, dass die USA eine Bombe erfunden hatte, die nur Schwarzen aber nicht Weissen toeten wurde, wurde auch in eine indische Zeitung zuerst veroeffentlicht und kurz vor dem Zeitpunkt als die 1984 olympische Spielen in Los Angeles anfingen. Damit hofften sich die Machthaber der Soviet Union an den Amerikanern fuer ihre Nichtteilnahme an den 1980 olympischen Spiele in Moskau zu raechen und afrikanische Laender von der Teinahme an den amerikanischen olympischen Spiele abzuschrecken.
Johann Schleifer
25. Juni 2012, 09:48
Es ist erstaunlich, wie auch noch heutzutage die Begriffe AIDS und HIV wild durcheinander gemischt werden. Das eine ist ein Erreger, das andere die Krankheit, die ausgelöst wird.
Selbst in dem Artikel werden die beiden Begriffe sehr schwammig und zum Teil falsch benutzt.
Blutkonserven z.B. sind - wenn überhaupt - NICHT mit AIDS, sondern dem HI-Virus kontaminiert. Oder hat jemand schonmal Blutkonserven mit Ausschlag (z.B. hier durch einen Pockenerreger ausgelöst) gesehen?
Gerd Esser
25. Juni 2012, 10:19
Mitarbeiter der WHO versicherten mir schon 1995, dass AIDS in Afrika zuerst in den Touristenzentren aufgetreten sei und sich dann entlang der Touristenwege ausgebreitet habe. Dies würde, wenn es wahr ist, die These vom Ursprung aus dem US Labor stützen.
Robert Schmiedl
25. Juni 2012, 10:57
Man bedenke, die "Tuskegee-Syphilis-Studie" in den USA, und mit gezielter Züchtung von Bakterien oder auch Virenstämme, wäre auch eine künstliche Erzeugung (im Labor) von HIV möglich.
Solnzevo Wolkow
25. Juni 2012, 11:37
>Nicht's Neues unter der Sonne. In den 40er und 50er Jahren war AIDS noch nicht in Russland "erfunden". In der Ostzone gab es aber die russische Mär vom eingeflogenen, sprich per Bomben abgeworfenen Kartoffelkäfer Schädling oder dessen Larven. Der US General Ridgeway wurde für diese "biologischen" Bomben verantwortlich gemacht, deren gefährlicher Inhalt schliesslich bei kommunistischen Missernten/Misswirtschaft als Ausrede gebraucht wurde.
Der Kartoffelkäfer war sehr wohl eine "biologische Waffe" die die USA im Zweiten Weltkrieg über Deutschland und den besetzten Gebieten abwerfen ließ. Dumm nur, der Käfer unterscheidet nicht zwischen Freund und Feind und breitete sich in Windeseile in ganz Europa aus.
Michael Möller
25. Juni 2012, 13:31
Auch im Zweiten Weltkrieg war die Kartoffelkäfer-Story nur eine Nazi-Propagandaaktion. 1943 haben allerdings die Deutschen selbst zu Testzwecken über der Pfalz Käfer abgeworfen ... die Waffe sollte gegen England eingesetzt werden, dazu kam es aber nicht mehr.
Wahr ist allerdings, dass der Kartoffelkäfer aus den USA stammt, und schon im 19. Jahrhundert nach Europa eingeschleppt wurde. Hier hat er sich dann verbreitet, und die Verbreitung passt in etwa zu den von der Propaganda erwähnten Zeiten(zitat aus wikipedia: [i]"1936 wurde er erstmals in Luxemburg festgestellt;[1] in demselben Jahr schaffte er es über den Rhein und breitete sich mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 30 km pro Jahr nach Osten aus. 1945 gelangte er an die Elbe, 1950 an die Oder. 1960 hatte er schließlich Polen durchquert und die damalige UdSSR erreicht."[/i]). ...
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