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Michael Stuefer
21. Januar 2013, 19:55
Das Bild Nummer 5 wurde im Buch "Funker am Feind", herausgegeben von der Nachrichtentruppenabteilung im Oberkommando des Heeres, Hans Grosser, Wilhelm Limpert-Verlag München,1941, veröffentlicht. Unter diesem Bild, das sich als drittes Foto zwischen den Seiten 72 und 73 befindet,
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Roland Berger
4. Juli 2012, 17:11
Auf Bild 10 tragen 2 Landser auf der linken Bildseite eine russische PPSH41-MP. Das spricht für die Ostfront und eine Aufnahme von etwa 1943 -1944.
Eric Obermaier
4. Juli 2012, 17:14
Der mann rechts auf bild 33 ist offensichtlich von der luftwaffe( siehe kragenabzeichen!!!)
Jürgen Peters
4. Juli 2012, 17:22
>Bild 16: Feldpostamt 532:
>00532
>(Mobilmachung-1.1.1940) 1. Reiterschwadron Aufklärungsabteilung 161 der 61. Infanterie-Division,
>(28.4.1940-14.9.1940) 1. Schwadron Aufklärungsabteilung 161 der 61. Infanterie-Division,
>(15.7.1942-24.1.1943) gestrichen,
>(1.8.1943-23.3.1944) 11.9.1943 Bäckerei-Kompanie 609.
>
>Damit sollte sich etwas anfangen lassen...
Hallo,
das stimmt leider so nicht.
Die Nummer des Feldpostamtes ist nicht identisch mit der Feldpostnummer.
Das Feldpostamt 532 hatte die Feldpostnummer 26706.
Laut "Kenn - Nummern der Feldpostämter" von Klaus Böhm war das Feldpostamt 532 im Oktober 1941 in Smolensk und im Februar 1942 in Wjasma stationiert.
Marko Rummel
4. Juli 2012, 17:26
>>>Bild Nr. 11 und 35:
>>>
>>>P.S. Die soldaten tragen zweifellos eine Schmeisser MP18 die im 1.Weltkrieg entwickelt und eingesetzt wurde ab 1940 nach und nach von der Erma MP40 abgelöst wurde, demnach sind die Bilder entweder in den 30er Jahren vor Beginn des 2.Weltkrieg entstanden, oder 1939 in Polen.
>>>
>>Ich tippe eher auf eine MP28
>>>
>>Von den Struktur des Laufkühlungsbleches könnten Sie recht haben, allerdings hatte die MPi28
>>die Magazinzuführung von unten, während meiner Meinung nach auf dem Bild die Magazinzuführung seitlich wie bei der MPi 18 ist.
>
>Also hab jetzt mal auf dieser Seite http://world.guns.ru/smg/de/mp2-ii-schmeisser-e.html beide Modelle miteinander verglichen. Bei diesen Bildern ist mir aufgefallen, daß die MP 18 eine andere Kimme besitzt als MP 28, weiterhin sind die Bohrungen am Laufmantel beider Modelle unterschiedlich. MP 18 hat immer 8 Löcher versetzt, wohingegen die MP 28 abwechselnd 8- & 7-Lochreihen. In beiden Fällen wird das Magazin seitlich eingeführt. Sie verwechseln es vielleicht mit der Haenel-MP welche aber keinen Laufmantel besitzt. Übrigens heißt es Laufmantel und nicht Laufkühlungsblech. Denn für ein Kühlungsblech müßte ein Kontakt zwischen Lauf und Blech bestehen, damit es seine Funktion als Kühlungsblech übernehmen kann. Dies wäre aber denkbar ungünstig für den Schützen, denn dies würde bedeuten, daß dieses Bauteil die Temperatur des Laufes annehmen würde. Folglich besteht Verbrennungsgefahr. Dieses Blech/Mantel hat aber die Aufgabe den Schützen vor den heißgeschossenen Lauf zu schützen. Also quasi wie ein Handschutz.
>
>Denn verlgeichenden Bildern zur Folge wäre es hier eine MP 28.
Bingo!
Die österreichische MP28 von Steyr hatte eine seitliche Magazinzufuhr und einen markanten Verschlusshebel aus Edelstahl.
Die MP28 wurde während des 2.Weltkrieges fast ausschliesslich bei Polizeieinheiten eingesetzt - was
Bild 17 erklärt, es handelt sich offensichtlich um kanadische oder britische Kriegsgefangene, wie man an den Uniformen erkennen kann.
Roland Berger
4. Juli 2012, 17:27
Bild 14:Ein Panzer 3G
Bild 17: Richtfunk und gefangene Amerikaner (Flieger) beim Abtransport.
Bild 24: Heeresgruppe Süd vermutlich Anfang 1944
Johannes Müller
4. Juli 2012, 17:27
Zu Bild 7: Unter der Annahme, dass die Bilder tatsächlich von Angehörigen der Propagandakompanie 612 aufgenommen wurden könnte der Gebirgsjäger der 1. Gebirgsdivision angehören. Die 1. Gebirgsdivision urde jedenfalls während des Fall Gelbs in der Nähe von Compiègne eingesetzt. Die Austern auf dem Teller sprechen ja ebenfalls für Nordfrankreich.
Mike Hischier
4. Juli 2012, 17:27
Bei Bild 13 steht folgender Text dazu:
"Ist auch dies das inszenierte Bild eines Propagandafotografen, oder handelt es sich vielleicht um eine ganz private Aufnahme, die der Besitzer des Fotoalbums hatte aufbewahren wollen?"
Die Annahme das Fotografien der PK zwangsläufig inszeniert sein müssen, ist schlichtweg falsch. Im Gegenteil, es wurde grossen Wert darauf gelegt so wahrheitsgetreu wie möglich zu arbeiten. Im Bundesarchiv in Freiburg entdeckte ich so auch Akten, worin Fotografen der PK ausdrücklich gerügt wurden, als sie Fotografien inszenierten.
Marko Rummel
4. Juli 2012, 17:36
>Bild 17: Richtfunk und gefangene Amerikaner (Flieger) beim Abtransport.
Da die Gefangenen Winterkleidung tragen, dürfte die Aufnahme nach 1944 entstanden sein und dementsprechend vermutlich nach der Ardennnenschlacht.
danny adami
4. Juli 2012, 17:39
ich würd bei bild 33 auf soldaten der flakartillerie tippen :-) Sehr interessante bilder muss ich dazu sagen.
Mike Hischier
4. Juli 2012, 17:42
Bei Bild 23 könnte es sich auch um eine Arbeitsstube einer PK handeln. Dafür sprechen würde auch das Fehlen der Rangabzeichen.
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