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Michael Stuefer
21. Januar 2013, 19:55
Das Bild Nummer 5 wurde im Buch "Funker am Feind", herausgegeben von der Nachrichtentruppenabteilung im Oberkommando des Heeres, Hans Grosser, Wilhelm Limpert-Verlag München,1941, veröffentlicht. Unter diesem Bild, das sich als drittes Foto zwischen den Seiten 72 und 73 befindet,
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Christian Klenk
16. Juli 2012, 09:49
Foto #2
Die Schloss existiert noch und liegt in Saint-Jean du Cardonnay.
Hier mal die Zusammenfassung, übersichtlich.
# Foto 2 #
Château Saint-Jean du Cardonnay
http://trompessainthubertderouen.wordpress.com/journee-trompe/
# Foto 16 #
http://www.radzima.org/eng/photo/19553.html
http://forum.globus.tut.by/viewtopic.php?t=708&sid=27632e331de2ba2b7c79a60796cafb96
http://www.pravenc.ru/text/158850.html
# Foto 22 #
http://www.panoramio.com/photo/12100253
# Foto 26 #
http://www.panoram-art.com/galerie/france/6692-france-Calvados-Village-Guillaume-le-Conquerant-de-Dives-sur-Mer-Cote-fleurie-panorama-sentucq.g.jpg
http://www.selectrip.fr/guide-vacances/wp-content/uploads/2010/06/Dives_sus_m%C3%A9_2009_05-470x375.jpg
http://media-cdn.tripadvisor.com/media/photo-s/01/27/ab/1d/hostellerie-du-xv-siecle.jpg
http://www.weather-forecast.com/locationmaps/Dives-sur-Mer.10.gif
# Foto 31 #
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d1/Ch%C3%A2teau-Thierry_Mairie_Tour_Balhan_Remparts.jpg?uselang=de)
http://www.culture.gouv.fr/Wave/image/joconde/carpo/0002/m500201_000705_p.jpg
Marian Müller
18. Juli 2012, 09:48
>Die Bilder 9, 10, 11 und 35 könnten entsprechend der Ausrüstung rückwärtig operierende Polizei-Truppen darstellen, welche beim Einsatz nach versprengten Feinden, Sabotüren und Hinterhalten oder bei Aktionen von Roll- und Jagd-Kommandos sind. Man sieht kein MG oder MG-Munitionskästen, dafür ist knapp die Hälfte der Bewaffnung die älteren MP-Modelle nach System Bergmann, einer laut vorurteilsbehafteten Meinung der dt. Heeresleitung eigentlich typischen Polizei-Waffe! Der Häusertypologie nach könnte der Einsatzort zwischen Elsass-Lothringen (!), Süddeutschland (?) bis Ostmark (??) liegen. Die Vegetationszeit ist zwischen November bis März/April festzumachen.
>
>Im Bild 9 ist ein franz. Helm erkennbar, welcher an einem offensichtlich franz. Gewehr angehängt ist. Dieses Gewehr hat beim Korn eine stumpfe Holzschaftung mit einer typischen franz. Bajonett-Halterung und eine Ringöse für den Gewehrriemen.
>
>Im Bild 10 lösen die umgehängten Stoffbeutel / Umhängebeutel gewisse Irritationen aus, welche eigentlich im 1.WK benutzt wurden oder eventuell von der Reichswehr sowie von der ehem. österreichischen Armee stammen könnten? Der Zweck ist wohl der Transport von Handgranaten, Munition, Kleinsprengmittel u.ä.m.
>
>Im Bild 11 ist am Ende der Kolonne eine lange helle (metallische?) Stange zu erkennen. Es könnte sich eventuell um eine zusammensteckbare Hilfskonstruktion / Stange / Rohr zur Anbringung von kleineren Initial-Sprengladungen an Sprengfallen u.ä.m. handeln.
>
>Im Bild 35 ist ein kürzeres Teil eine offensichtlich blanken Rohrstückes erkennbar. Es ist eindeutig eine techn. Konstruktion und offensichtlich kein Schlagstock. Im linken Hintergrund könnte es sich auch um ein weiteres Teil (?) der besagten Hilfskonstruktion handeln. Der Soldat mit der hellen Halskordel und den drei Stielhandgranaten trägt eine Pistole, welche man an drei kleinen Details (Pistolentasche, Anbindeöse am hinteren Ende des Griffstücks, Anbindeöse wohl in rechteckiger Ausformung), eventuell als eine österreichische Pistole des Typs Steyr M1912 (oder ff) deuten könnte.
>
>Fazit: Die Ausrüstung (österr. MP-Modell) und der gesamte Habitus und die fehlende Sturmausrüstung in den besagten Bildern deuteten in Richtung Polizei-Truppe. Würde man der damaligen verqueren NS-Ideologie folgen, könnte man sicherlich dann gesagt haben, diese Soldaten auf den besagten Bildern würden eines alpinen Typus sein, somit also möglicherweise österreichische Beutegermanen.
Also Ihrer These von Polizeitruppen widerspricht aber die Tatsache, daß 1. Für Polizei-Einheiten erstaunlich viele Handgranaten getragen werden, einschließlich der erwähnten Stoffbeutel zum tragen derartiger Materialien. 2. Keinerlei Kennzeichnungen an den Uniformen für Polizei-Einheiten zu erkennen sind. Diese waren zum einen der bekannte Brustschild mit Aufschrifft Feldgendarmerie, Oberarmschild mit Adler und Hakenkreuz in einem Eichenlaubkranz od. am Helm bzw. Armbinde mit der Aufschrift "Feldgenarmerie". (siehe hierzu die Links)
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/Ringkragen.htm
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/Polizei.htm
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Uniformen/Helme/Stahlhelm.htm
http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/Arm.Strf..htm
Was Ihre Hilfskonstruktion angeht, so bin ich mir nicht sicher, ob es eine "Hilfs-" Konstrukion ist. Mich erinnert es vielmehr an eine Filmszene aus der "Soldat James Ryan" Zitat von der aufgeführten Internet-Seite; "Zum Sprengen von Draht- und anderen Hindernissen gab es verschiedene Rohrladungen. Die 1-kg-Ladung war 28 cm lang, die 3-kg-Ladung 1 m und die zu 6 kg sogar 1,5 m. Eine weitere Pionierwaffe war die Gestreckte Ladung, ein Rohr von 5 cm Durchmesser und 2,2 m Länge, das mit Sprengstoff gefüllt war." Es gab also auch professionelle Konstruktionen (läßt sich aber auf dem Bild nicht erkennen). Leider sind die Fotos nicht in Farbe, sonst könnte man anhand der Waffenfarbe an Kragenspiegel und Schulterklappen was erkennen.
Übrigens die Person ganz links auf dem Bild Nr. 17 ist ein Hauptfeldwebel/Spieß. Erkennbar an den beiden Ärmelstreifen.
Andreas Dombek
19. Juli 2012, 10:53
Ihrer sich apodiktisch gebenden Aussage bezüglich der möglichen Polizei-Einheiten wage ich nun weitere Alternativen.
A.) Wenn dies rückwärtigen Truppen (Polizeibataillone!?) sind, gehört die Handgranate üblicherweise zur Ausstattung beim Häuserkampf. Diese Handgranaten ist die Artillerie dieser Leute. Auch der Ausrüstungsstand und Habitus deuten auf diese Annahme von Polizei-Truppen. Die gemeinten Stoffbeutel deuten auch noch diese Richtung. Die übliche Feldausrüstung fehl bei allen diese Leute betreffenden Bildern.
B.) Diese Polizei-Truppen waren m. W. in Uniformen der Wehrmacht und sind nicht mit der sonstigen ordnenden Feldpolizei, also der Feldgendarmerie, diesen Kettenhunden der damaligen dt. Streitkräfte bzw. der heurigen Felsjäger zu verwechseln! Ihre bevorzugte Aufgabenstellung war das sog. freimachen, aufräumen und säubern der rückwärtigen eroberten Räume HINTER der Frontlinie. Also entspricht die bei den Fotos erkennbare Ausrüstung diesen Vorgaben. Auch kann man bei den entsprechenden Bildern erkennen, dass überwiegend die Beinkleidung beschädigt ist und auch dort die Verschmutzung sich befindet. Eine wohl eher diese Annahme unterstützende Erkenntnis.
C.) Bezüglich der Hilfskonstruktion ist meinerseits der Vorschlag gebracht worden, diese als zusammensteckbare Stange zur Anbringung von kleineren Sprengladungen an beim besagten Häuserkampf vorgefundenen feindlichen Sprengfallen diese gefahrloser beseitigen zu können. Dadurch konnten Unwägbarkeiten bei solchen Sprengfallen durch Zeit-, Verzögerungs-, Zug- und Funkzünder gefahrfreier umgangen werden. Diesbezüglich hat mir in 1972 noch ein älterer Hauptmann bei der BW seine Erlebnisse im 2.WK erläutert. Dabei habe er auch solche Stangen zum Anbringen von Initial-Sprengungen gehabt. Weitere Details oder gar die passende HDv liegen nicht Um sog. Sprengrohre dürfte es sich nicht im Bild 11 und 35 handeln, da ja diese beim Häuserkampf weniger Sinn machen. Da sind die Handgranaten (Spreng- und Splitter) sinnvoller und effektiver.
D.) Die Aussage zum Bild 17 ist richtig. Aber man kann dieses Bild mit den anderen Bildern bezüglich der unterstellten Polizei-Bataillone nicht in eine chronologische Folge bringen. Die Polizeitruppen-Bilder sind wohl an der West-Front und dieses Bild 17 eventuell an der Ost-Front gemacht worden. Die Eisenbahn-Spur deutet auf die breitere russische Spurweite hin.
E.) Ein etwas verwirrendes Detail kann man im Bild 11 erkennen. Der Offizier trägt offensichtlich keine Stiefel, sondern Schnürschuhe mit langschäftigen ledernen Gamaschen. Da taucht die Frage auf, ob dies nicht auch eine kleine glaubhafte Hypothese für die Polizei-Truppe ist, denn dieses Schuhwerk möchte man als polizeitypische Ausrüstung ansehen. Und dann auch noch im vermutlichen Jahr 1940 vor der großen Neuordnung der Polizei-Bataillone.
Florian Strasser
19. Juli 2012, 13:06
Bild 10: Vermutlich wurde es schon erwähnt, aber am rechten Bildrand steht eine Person mit Filmkamera, weiteres Indiz für die PK. Links oben eine Kompostgrube (?), davor liegt ein Bretterzaum quer auf der Straße, sieht nach Zerstörung aus, befinden wir uns also im Kriegsgebiet? Oder sind wir noch in St. Wendel im Saarland, wie auf Bild 22? Die Helme sind identisch auch zu Bild 9.
Bild 9 am selben Ort: Eine zerbrochene Scheibe, mit Holz abgedeckt - was spiegelt sich rechts davon? Was verraten die Tassen? Bunte Kaffeetassen des Hausbesitzers (Landwirt?), der (erzwungenermaßen?) an die Truppe ausschenkt? In Bild 10 wird eine ordentliche Schlange gebildet, Soldaten die im Vordergrund nach rechts gehen haben ihre Tasse in der Hand, die anderen nicht. Was könnte das für ein Anlass sein, evtl. eine Ausmarschübung (vgl. Bild 22)?
Bild 11: im Hintergrund links steht ein Maibaum.
Thomas Wolf
20. Juli 2012, 10:12
Zur These, dass es sich um Polizeitruppen handelt noch folgendes:
1. Polizeitruppen trugen den Wehrmachtsadler nicht auf der rechten Brusttasche, sondern ein völlig anderes Abzeichen auf dem linken Ärmel (vgl. etwa http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_121-0380,_Frankreich,_Burgund,_Dienstreise.jpg)
2. Polizeitruppen trugen dieses Polizeiabzeichen und ein Hakenkreuz auch auf dem Stahlhelm (vgl. etwa http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_101I-030-0780-23,_Krakau,_Razzia_von_deutscher_Ordnungspolizei.jpg). Auf den Bildern sind eindeutig "normaler" Wehrmachtsadler und schwarz-weiß-rote Kokarde zu erkennen.
Im übrigen:
3. Bei der langen Stange könnte es sich um eine Hilfsmittel handeln, um Fernmeldedrähte in ausreichender Höhe über einer Strasse zu verlegen (verschiedene Fotos zeigen eindeutig eine Fernmeldeeinheit)
4. Die Beutel für Handgranaten waren im 1. WK üblich. Mir scheint es handelt sich um Bilder einer Übung, (Bild 1 ist eindeutig ein Manöverfoto) die noch vom Kriegsbild des 1. Weltkriegs "inspiriert" war, also in einer sehr frühen Phase. Hierfür spricht auch der eher "friedensmäßige" Zustand der Uniformen. Vermutlich zeigen diese Fotos eine Übung einer Fernmeldeeinheit während des "Sitzkriegs" 1939/40.
Thomas Wolf
20. Juli 2012, 10:25
P.S.:
Der Offizier auf Bild 11 hätte das Polizeiabzeichen auch auf der Schirmmütze (wenn es sich um eine Polizeieinheit handeln würde, vgl. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_101I-019-1224-10,_Polen,_Kontrolle_von_Juden.jpg), er trägt aber normale Wehrmachtsmütze
Bille Pöhlmann
1. August 2012, 18:33
Bild 6:
Der gefallenen Soldaten Feihl könnte eine Verbindung zu einer Bäckerei in Erlangen gehabt haben - wurde mir soeben mitgeteilt. Ich will sehen, ob ich im Stadtarchiv Informationen dazu finde.
Henning Gloystein
8. August 2012, 14:39
Bild 4 Ausschank Trautvetter/21.4.41/Gorodok
Hier handelt es sich evtl. um ein Photo des Photographen 'Trauvetter.' Ein weiteres Bild Trauvetters ist ebenfalls aus der Ukraine und von 1941 in dem Buch von David Stahel 'Kiev 1941 Hitler's Battle for Supremacy in the East' erschienen und mit dem Hinweis vermerkt:
'Sign warning of the danger posed by Soviet partisans. Bundesarchiv, Bild 101I-007-2477-06, Photographer: Trautvetter'
Link hier: http://www.cambridge.org/aus/catalogue/catalogue.asp?isbn=9781107610149&ss=fro
Trautvetter taucht weiter in mehreren Dokumenten im Internet unter PK 612 auf. Hier handelt es sich wahrscheinlich um Propagandakompanie 612, die um diese Zeit in der Ukraine wahr.
Udo Steiner
8. August 2012, 15:30
Zu Bild Nr.32 dabei handelt es sich definitiv um ein PAK. Die Bilder Nr.5 und 12 zeigen eine Fernmeldetruppe. Bei Bild 12 wird wohl gerade eine Reparatur der Telefonstandleitung durchgeführt.
M. Ramoser
26. Dezember 2012, 18:27
Zum Namen "Richard Feihl": www.verwandt.de/karten zeigt eine deutliche Konzentration des Namens Feihl auf einige wenige Landkreise in der BRD. Hier würde ich zur weiteren Suche priorisiert ansetzen.
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