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1887

125 Jahre "Made in Germany" Dreist, dreister, Deutschland



43 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Dr. Wolfgang Kaerkes

30. August 2012, 15:52
Wie man sieht, regt das Siegel „Made in Germany“ – ursprünglich als Schutz vor vermeintlich minderwertigen deutschen Importwaren eingeführt – auch heute noch viele Diskussionen an. Klar ist, dass sich die Marke in den letzten Jahrzehnten zu einem Gütesiegel mehr...

Dietmar Weides
25. August 2012, 20:52
Made in Germany war in erster Linie ein Warnhinweis der Engländer um die eigene Industrie zu schützen und gegenüber dem deutschen Wettbewerb abzuschotten... Das hatte aber eher was mit Revanche und damit zu tun, daß man Deutschland als Verursacher des 1. Weltkrieges betrachtet hat. Hieraus ein " Schmuddelimage der deutschen Industrie abzuleiten ist absoluter Quatsch.. Die Deutschen hatten es zu keiner Zeit nötig etwas organisiert " abzukupfern ".. Ganz im Gegenteil... "Buy British" ist ein Slogan den die Engländer in ihrem Konservativismus auch heute och hoch halten, um ihren Markt zu schützen, obwohl es mittlerweile fast keine " britischen " Produkte mehr gibt, alles Made in China...Und genau hier liegt unsere Stärke: Wir produzieren noch etwas , auch basierend auf eigenen Entwicklungen.. Aber das ist bei vielen Journalisten nicht gerne gesehen, Deutschtum und deutsche Werte sind einfach nicht mehr " in " ..Ausgenommen natürlich unser erwirtschaftetes Geld : Darauf sind se alle scharf und das wollen alle Nachbarn haben, die selbst nichts mehr auf die Reihe kriegen, ( natürlich weil die bösen Deutschen zu produktiv sind )...Am besten wir deutschen schaffen uns alle " Schuldkappen " an wo drauf steht : " Wir sind immer alles schuld "...
Henk Tenhain
25. August 2012, 21:32
Die Briten haben eine
ausgefeilte Abstufung:
Perfekt
Pramgmatisch
Praktikabel
Tagwursterisch

Es mag durchaus sein,
das Deutsche Firmen
für den täglichen Gebrauch
plötzlich gute Sachen herstellten,
aber das nicht so wesentlich
für Briten.

Gegenstände der Tiefseetechnik,
Nukleartechnik, Bergsteigertechnik,
Mountainbikes, Renntechmik
und vieler anderer Bereiche
- wo es auf Menschenleben ankommt-
mit allerhöchsten Qulitätsansprüchen
und Kongenialität
sind nach wie vor in der Hand
Britischer Firmen.
Nutzer mögen den Hinweis
-Made in Germany-
aus den genannten historischen
Gründen, um ihr Leben zu schützen,
und derartig gekennzeichnete
Produkte nicht zu nutzen.
















Andreas Ertle
25. August 2012, 22:20
@ Dietmar Weides, 25. August 2012, 20:52 schrieb:
"daß man Deutschland als Verursacher des 1. Weltkrieges betrachtet hat. Hieraus ein " Schmuddelimage der deutschen Industrie abzuleiten ist absoluter Quatsch"

Ruhig Brauner. Wie dem Text zu entnehmen, wurde die Deklaration "Made in Germany" durch den 1887 erlassenen "Merchandise Act" eingeführt. Was schwadronieren Sie da von "Revanche" und "Verursacher des 1. Weltkrieges"?


Andreas Ertle
25. August 2012, 22:23
>Sheffielder Scheren und Messer galten als besonders scharf und "durabel".
>
>"Durabel" ist eine sehr funnige Tranlationierung. :)

http://www.duden.de/rechtschreibung/durabel

Wo liegt Ihr Problem?
Andreas Straeter
25. August 2012, 22:27
Hieß der alte Krupp nicht Alfried? In Essen sind Straßen etc. nach Alfried Krupp benannt.
Jens Bäthge
25. August 2012, 22:38
>Made in Germany war in erster Linie ein Warnhinweis der Engländer um die eigene Industrie zu schützen und gegenüber dem deutschen Wettbewerb abzuschotten... Das hatte aber eher was mit Revanche und damit zu tun, daß man Deutschland als Verursacher des 1. Weltkrieges betrachtet hat.<
Bitte erst mal nachschlagen, wann der 1. WK stattgefunden hat!
Zum rest des Kommentars sag' ich besser nichts...
Robert La Rocco
25. August 2012, 22:39
Zwei Korrigierungen: Das Gesetz trug den Namen "Merchandise Marks Act," also Warenmarkierungsgesetz, nicht "Merchandise Act" (Warengesetz); und obwohl 1887 verabschiedet, trat es erst 1888 in Kraft - Waren waren also erst ab 1888 mit der Markierung versehen.

Und eine Ergänzung: Obwohl das Gesetz durchaus vornehmlich auf deutsche Waren abzielte, mussten alle Waren, welche ausserhalb des British Empire hergestellt waren, markiert werden.
Robert La Rocco
25. August 2012, 22:41
>Made in Germany war in erster Linie ein Warnhinweis der Engländer um die eigene Industrie zu schützen und gegenüber dem deutschen Wettbewerb abzuschotten... Das hatte aber eher was mit Revanche und damit zu tun, daß man Deutschland als Verursacher des 1. Weltkrieges betrachtet hat. Hieraus ein " Schmuddelimage der deutschen Industrie abzuleiten ist absoluter Quatsch.. Die Deutschen hatten es zu keiner Zeit nötig etwas organisiert " abzukupfern ".. Ganz im Gegenteil... "Buy British" ist ein Slogan den die Engländer in ihrem Konservativismus auch heute och hoch halten, um ihren Markt zu schützen, obwohl es mittlerweile fast keine " britischen " Produkte mehr gibt, alles Made in China...Und genau hier liegt unsere Stärke: Wir produzieren noch etwas , auch basierend auf eigenen Entwicklungen.. Aber das ist bei vielen Journalisten nicht gerne gesehen, Deutschtum und deutsche Werte sind einfach nicht mehr " in " ..Ausgenommen natürlich unser erwirtschaftetes Geld : Darauf sind se alle scharf und das wollen alle Nachbarn haben, die selbst nichts mehr auf die Reihe kriegen, ( natürlich weil die bösen Deutschen zu produktiv sind )...Am besten wir deutschen schaffen uns alle " Schuldkappen " an wo drauf steht : " Wir sind immer alles schuld "...

Das Argument mit dem Ersten Weltkrieg sheitert an der Geschichte: Das Gesetz wurde 1887 erlassen, etwa 40 Jahre vore dem Ersten Weltkrieg.
Robert La Rocco
25. August 2012, 22:43
>Sheffielder Scheren und Messer galten als besonders scharf und "durabel".
>
>"Durabel" ist eine sehr funnige Tranlationierung. :)

Haha... vielleicht wäre "langhaltig" (Engl.: Longlasting) besser... *grinst*
Andreas Ertle
25. August 2012, 23:07
>Die Qualität und Masse der deutschen Produkte, die gewaltige Konkurenz zur resteuropäischen Industrie etc waren eigentlicher Grund für den 1. Weltkrieg:
>Die Ausschaltung eines Konkurenten der zu groß und mächtig wurde.

Das ist Nonsens. Selbst der von Historikern belächelte 'Deutschenversteher' Niall Ferguson schreibt in seiner 1998 erschienenen Monographie "The Pity of War": "This commercial competition ... did not go unnoticed; but it would be absurd to see the ... campaigns against products 'Made in Germany' as harbingers of an Anglo-German war".

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