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Michael Schnickers
24. August 2011, 18:06
Zitat: "Wer Volvo fährt, ist ein Guter und stirbt nicht "
Stimmt nicht. In einer Folge von "Desperate Housewives" sind Susan und Mike von ihren Zankereien dermaßen abgelenkt, dass Sie einen entgegenkommenden Volvo Kombi touchieren (!) und dann von der Straße
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Christian Stiefenhofer
17. September 2009, 13:17
Und auch bemerkenswert: wenn der Protagonist in einer Millionenstadt vor einem Gebäude mit dem Wagen vorfährt ist genau davor IMMER ein Parkplatz frei. Anschnallen/Abschnallen, Handbremse ziehen, Abschließen, Parkschein ziehen...all das hat man wahrscheinlich noch nie in einem großen Hollywoodfilm gesehen.
Und irgendwie macht es ja auch Sinn: will man Mel Gibson sehen, wie er nach Kleingeld kramt und einen Parkschein löst?
Film ist halt die größtmögliche Verdichtung von Leben/Alltag, ohne komplett "unrealistisch" zu werden
M. Schütz
17. September 2009, 13:21
1)
Immer wenn ein Fahrrad durch eine gemütliche Straße fährt, hört man ein Fahrradklingeln, auch wenn auf der Straße nichts los ist.
2)
Wenn ein Kämpfer sein Schwert anhebt, um zuzuschlagen, ist ein metallisches Scheuern zu hören, als wenn es über einen Ambos gezogen wird. Selbst, wenn das Schwert in einem weichen Futteral steckte oder sogar schon längst gezogen wurde.
3)
Wenn jemand mit einer Taschenlampe durch einen dunklen Raum leuchtet (Zimmer, Garage, Höhle, ....) zielt er beim Hin- und Herschwenken mindetsens einmal exakt in die Kamera, sodass es zu einem Aufblitzen kommt.
Andreas Fastl
17. September 2009, 13:23
eine dynamische filmfigur betritt zumeist zumeist das zimmer ohne die türe hinter sich zu schliessen.
motorräder (auch autos) der bösen, die einen katastrophalen unfall haben, kommen oft im zerlegten zustand am endpunkt an.
zb eine fein säuberlich abmontierte felge, die langsam ausrollt. oder ein unbeschädigter auspuff, den der held als waffe benützen kann.
dr. robert dennhardt
17. September 2009, 13:25
Ein wichtiges Klischee des us-amerikanischen bzw. Hollywood-Films scheint mir der Blick des Schauspielers durch eine Jalousie zu sein. In fast jedem Film schaut irgendjemand ängstlich oder überwachend durch eine Jalousie, indem er dabei meist eine Lamelle herunterdrück. Eine Interpretation wäre, daß dieser Blick das Symptom darstellt für den Blick des Films auf sich selbst. Habe leider noch kein passendes Film-still gefunden.
M. Schütz
17. September 2009, 13:26
Wenn auf einem Computermonitor wichtige Daten aufgelistet werden, werden sie immer buchstabenweise angezeigt, begleitet von einem Piepgeräusch.
Thomas Müller
17. September 2009, 13:29
Was ich am schlimmsten finde: Wenn in einem Horrorfilm ein Mann und eine Frau auf der Flucht sind, wird immer der Mann (meistens Held) zu der Frau sagen: "Ich schaue mich mal um, Du wartest hier", der Mann läßt die Frau zitternd alleine und die Frau wird während der Mann verschwindet vom Verfolger gefunden (und meist verschleppt).
M. Schütz
17. September 2009, 13:32
Computerprofis, die Daten aus jedem Rechner kitzeln können, tragen immer eine Brille.
dr. robert dennhardt
17. September 2009, 13:35
>Ein wichtiges Klischee des us-amerikanischen bzw. Hollywood-Films scheint mir der Blick des Schauspielers durch eine Jalousie zu sein. In fast jedem Film schaut irgendjemand ängstlich oder überwachend durch eine Jalousie, indem er dabei meist eine Lamelle herunterdrück. Eine Interpretation wäre, daß dieser Blick das Symptom darstellt für den Blick des Films auf sich selbst. Dieser Blick ist der Wortsemantik nach auch "eifersüchtig" (franz.) oder einfach blind (amer. "(venetian) blind")
Habe leider noch kein passendes Film-still gefunden.
Martin Gorges
17. September 2009, 13:41
In amerikanischen Filmen ist an den Schauplätzen Russland, Ost- und Mittleleuropa immer Winter, bestenfalls nasskalter windiger Herbst. Die Sonne scheint jedenfalls nie. Beispiele? Der Anschlag, The Saint, Die Bourne-Identität, True Lies... Da friert einen schon beim Zusehen.
Ebenfalls fährt in Hollywood-Produktionen der Bösewicht immer ein deutsches Auto, die Guten fahren US-Erzeugnisse.
Bevor ein Bösewicht seinen Widersacher tötet, legt er ein umfassendes Geständnis ab.
Stürzt ein Filmheld von einem Gebäude, landet er entweder weich auf einer Markise, hart in einem Müllcontainer oder nass im Swimming-Pool.
Michael Meier
17. September 2009, 13:41
Auch unumgänglich:
Wird ein Filmpaar in eine handgreifliche Auseinandersetzung mit einem Schurken verwickelt, kämpft immer ausschliesslich der Mann, während die Frau mit angstvoller Mine im Hintergrund auf den Sieg ihres Kavaliers wartet. Nur in Ausnahmefällen ergreift sie nach einiger Zeit eine zufällig bereit stehende kostbare Vase und zuerschlägt diese von hinten auf dem Kopf des perplexen Angreifers, womit sie ihn dann allerdings auch meist erfolgreich ausser Gefecht setzt.
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