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1965

Massaker von Sharpeville "Sie krepierten unter den Schüssen und Tritten"



5 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Bernhard Wagner

18. Oktober 2011, 00:49
@ Lorenz Frank: Überleg mal, ob du nicht vielleicht große Vorurteile hast, die dich da zu einigen Fehlschlüssen kommen lassen. Erstens: In einer Gesellschaft, die über viele Jahrzehnte lang repressiv war und dazu Armut provoziert hat, wird - psychologisch - Gewalt befördert; mehr...

Florian Geier
21. März 2010, 21:30
Die in dem Beitrag geschilderten Schikanen und Drangsalierungen der einheimischen Bevölkerung durch eine zugewanderte Volksgruppe erinnert mich frappant an ein ebenfalls international isoliertes Land, mit dem die Burenrepublik lange Jahre kooperiert hat.

P.S.
Bei den Bilduntertiteln fehlt ein "e", es muß Sharpeville heißen und nicht "Sharpville".
Frank Fracht
22. März 2010, 15:14
@Florian Geier
Besagtes Land bildete nicht nur Spezialeinheiten der Polizei der Burenrepublik aus , sondern trainierte auch die Armee dieses Staates .Darüber hinaus kamen auch andere afrikanische und lateinamerikanische Diktaturen in diesen Genuss.
Im Gegenzug bekam man Unterstützung in den UN -Abstimmungen...und aus Südafrika Uran...um sich ein Verteidigungsarsenal aufzubauen...
Frank Fracht
Florian Geier
22. März 2010, 15:37
Natürlich muß es heißen:
"erinnern mich frappant"
und nicht
"erinnert mich frappant".
Lorenz Frank
23. März 2010, 14:22
Nur zur historischen Einordnung der Zahlen:

Laut Angaben der südafrikanischen Polizei wurden seit dem Ende der Apardheid 1994 bis 2006 mehr als 420 000 Menschen getötet und mehr als 650 000 Vergewaltigungen angezeigt, die Dunkelziffer liegt um ein Mehrfaches höher.
Jeden Tag im "freien" Südafrika sterben also im Schnitt offiziell mindestens 96 Menschen einen gewaltsamen Tod. Für die Einführung der heutigen Zustände bekamen de Klerk und Mandela den "Friedensnobelpreis"...
Bernhard Wagner
18. Oktober 2011, 00:49
@ Lorenz Frank: Überleg mal, ob du nicht vielleicht große Vorurteile hast, die dich da zu einigen Fehlschlüssen kommen lassen. Erstens: In einer Gesellschaft, die über viele Jahrzehnte lang repressiv war und dazu Armut provoziert hat, wird - psychologisch - Gewalt befördert; und viele Ursachen sind nicht binnen weniger Jahre, oft nicht einmal binnen von Jahrzehnten wieder rückgängig zu machen. Teufelskreise von Frustration (wg. Perspektivlosigkeit etc.) und Aggression sind oft schwer zu durchbrechen. Zweitens: Dass es (in Prozent der Bevölkerung) vor 1994 weniger Gewalt gegeben hätte, täuschen nur Zahlen vor, welche die vorherige Gewalt nicht richtig bemessen haben.

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