19. März 2010, 19:12
Lieber Herr Kröger, mit dem "Halbjuden" haben Sie recht, das ist NS-Diktion. Und danke Herr Michal, Oppenheims Sterbeort war bei Landshut. Beides geändert! Gruss von der einestages-Redaktion
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Ralf Bülow 16. März 2010, 08:31
In diesem Kontext sollte auch ein anderer deutscher Agent erwähnt werden, Wilhelm Wassmuss, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Wassmuss und andere leicht zu ergoogelnde Links. Bei OutreMer Film in Berlin ist gerade eine Dokumentation über ihn in Arbeit.
Arthur Kranzler 16. März 2010, 10:51
Man korrigiere mich bitte, aber gehörte das damals nicht sowieso zu dem mit Deutschland verbündeten Osmanischen Reich? Und hatten nicht ihrerseits die Engländer ihren T.E. Lawrence (von Arabien) dorthin geschickt, damit dieser die Araber gegen die Türken aufhetzt und dort eine neue Südflanke im Ersten Weltkrieg gebildert werden kann?
Ehrlich verwirrt,
gothograecus
Manfred Schmidt 16. März 2010, 11:35
>Man korrigiere mich bitte, aber gehörte das damals nicht sowieso zu dem mit Deutschland verbündeten Osmanischen Reich? Und hatten nicht ihrerseits die Engländer ihren T.E. Lawrence (von Arabien) dorthin geschickt, damit dieser die Araber gegen die Türken aufhetzt und dort eine neue Südflanke im Ersten Weltkrieg gebildert werden kann?
>Ehrlich verwirrt,
>gothograecus
Das ist der springende Punkt. Aber schon der Sprachgebrauch der Autorin ist entlarvend: »aufgehetzt« werden brauchten die nach Freiheit strebenden arabischen Völker sicher nicht, gleichwohl aber die Unterstützung befreundeter Nationen. Und britische »Kolonialherren« ist wohl eine recht freundliche Beschreibung für eine ausbeutende, unterdrückende Besatzungsmacht. Bitte, bitte, etwas sorgfältiger mit Worten umgehen, wenn nicht der Eindruck entstehen soll, dass es »gute« und »schlechte« Absichten in einem Krieg gibt und Deutschland grundsätzlich, auf Dauer und unwiderruflich auf der »schlechten« Seite stand und steht.
Wolfgang Michal 16. März 2010, 12:26
Von Oppenheim starb auch nicht in Dresden...
Dr. Salvador Oberhaus 16. März 2010, 14:40
Mich würde sehr interessieren, auf welcher Quellen- und Materialgrundlage der Artikel basiert und von welchem Erkenntnisinteresse die Autorin eigentlich geleitet war. Der Artikel gibt die damaligen Ereignisse in einer die Geschichte entstellenden verkürzten Weise wieder.
Dr. Martin Kröger 16. März 2010, 16:54
... und seit wann benutzt man wieder das Wort "Halbjude", wenn wir jemanden charakterisieren?
Redaktion einestages 19. März 2010, 19:12
Lieber Herr Kröger, mit dem "Halbjuden" haben Sie recht, das ist NS-Diktion. Und danke Herr Michal, Oppenheims Sterbeort war bei Landshut. Beides geändert! Gruss von der einestages-Redaktion
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