6 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema
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Marec Béla Steffens
26. Mai 2010, 17:14
Lieber Herr Ziegenbalg, schon klar mit Preßburg, aber "aus der DDR" ist man auf dieser Route schon, bevor man die Donau erreicht ...
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Reinhard Schröder
24. Mai 2010, 09:50
Es gab viele besondere spektakuläre Fälle von Flucht, wer spricht da von denen, die wirklich unter Gefahr für Leib und Leben die ehemalige DDR verlassen haben? Mein Partner zum Beispiel ist am 17.05.1982 nachts bei Dömitz zusammen mit einem Freund durch die Elbe geschwommen.
Thorsten Goldberg
25. Mai 2010, 03:04
Von den 47 Passagieren, die sich ungeplant in Tempelhof wieder gefunden hatten, entschlossen sich also vier Erwachsene zum Bleiben im Westen. Je nachdem, wie viele Kinder noch an Bord waren, also ca. bis gut 10, vielleicht 15%.
Ist dieser Prozentsatz überraschend? Nach meiner Einschätzung nicht. Er reflektiert anscheinend recht genau den Anteil der Ostdeutschen, die nicht nur frei reisen wollten (davon träumten wir alle), sondern selbst bei Verlust der Familie, der Freunde und der (engeren) Heimat permanent »rüber gemacht« wären.
max muetze
26. Mai 2010, 03:14
Nun gilt es noch den Prozentsatz derjenigen ehemaligen DDR-Bürger zu ermitteln,
der nach der Wende "selbst bei Verlust der Familie, der Freunde und der (engeren) Heimat permanent" rüber machen musste, weil er sich in der Heimat nicht mehr von seiner Arbeit ernähren konnte bzw. erst gar keine fand.
Marec Béla Steffens
26. Mai 2010, 14:30
Sehr interessant! Allerdings, wenn der Autor schreibt: "Ihr Mann dagegen drängt hinaus aus der DDR. Er würde, um endlich fort zu sein, sogar durch die Donau schwimmen" - dann sollte er doch mal eine Landkarte zur Hand nehmen.
Jens Ziegenbalg
26. Mai 2010, 16:32
Hallo Herr Steffens,
durch die Donau konnte man bei Bratislava nach Österreich schwimmen. Und das ist mehr als einem geglückt. Eifach mal auf die Landkarte schauen, die geht im Osten weiter, jedenfalls mein Exemplar.
Was die gefeierte Entführung betrifft. War das nicht eine Straftat erster Klasse? Würden Entführer und Entführte auch mit "Willkomen in der Freiheit..." begrüßt wenn heute eine Inlandsmaschine aus Burundi in Tegel landen müßte...
Marec Béla Steffens
26. Mai 2010, 17:14
Lieber Herr Ziegenbalg, schon klar mit Preßburg, aber "aus der DDR" ist man auf dieser Route schon, bevor man die Donau erreicht ...
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