Gigantische Betonkonstruktionen, schier endlose Plattenbauten: Fünf Jahre lang reiste Roman Bezjak durch Osteuropa, um die sozialistische Architektur der Nachkriegszeit festzuhalten. Dabei köpfte der Fotograf schon mal einen Fernsehturm - und sorgt für so manchen Schockmoment. Von Benjamin Maackmehr...
Aus dem Reich der aufgehenden Sonne ins Land des untergehenden Sozialismus: In den achtziger Jahren zog Seiichi Furuya in die DDR. Dann starb seine Frau. Das traurige Ereignis brachte den Japaner dazu, die Welt um sich herum zu dokumentieren - auf Fotos voll überraschendem Humor. Von Solveig Grothemehr...
Mit der Kamera gegen Bulldozer: Als die DDR ihre Fachwerkhäuser verkommen und durch Plattenbauten ersetzen ließ, fotografierte Robert Conrad heimlich den Verfall. 30 Jahre später will er wieder historische Gebäude vor dem Vergessen bewahren - ausgerechnet jene Plattenbauten, die er einst gehasst hat. Von Christoph Gunkelmehr...
Der Kindergarten verschwunden, die Schule verfallen, das Schwimmbad verwaist. Vor acht Jahren kehrte die Fotografin Sarah Schönfeld zu den Orten ihrer Kindheit zurück. Erschrocken und fasziniert begann sie, den Niedergang in berührenden Bildern zu dokumentieren - um Abschied zu nehmen.
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Die SED-Oberen wollten das Porträt einer schönen Stadt. Doch Siegfried Wittenburg fand 1989 in der DDR einfach keine. Monate später versuchte es der Fotograf noch einmal. In Wismar wurde er Zeuge, wie der Westen einzog - mit Videotheken und Sex-Shops.
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Die Abi-Plätze waren rar, die Auswahlkriterien streng: Verbissen kämpfte Marko Schubert als DDR-Schüler darum, zur Oberstufe zugelassen zu werden. Doch seine zwei linken Hände vermiesten ihm die Noten und führten am Ende sogar zu Blutvergießen. Sein Bildungsziel erreichte er trotzdem - mit einer Notlüge.
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