Augenzeugen hatten nach dem Zweiten Weltkrieg von der gezielten Tötung deutscher Zivilisten berichtet - Bilder von tschechischen Verbrechen gab es nicht. In Prag ist nun ein Amateurfilm aufgetaucht, der Erschießungen auf offener Straße zeigt. Jahrzehntelang waren die Aufnahmen versteckt worden. Von Jan Puhlmehr...
Im besetzten Osten fahndete der NS-Staat nach "rassisch wertvollem" Zuwachs. Tausende Jungen und Mädchen wurden vermessen, verschleppt und deutschen Pflegeeltern zugeteilt - an ihrer zerbrochenen Kindheit leiden die meisten noch heute. Von Christoph Gunkelmehr...
Von 200 Familienmitgliedern blieb nur er am Leben: Der 89-jährige Jakub Müller ist der letzte Jude im südpolnischen Nowy Sacz. Im Versteck während der Nazi-Zeit hatte er geschworen, das jüdische Erbe seiner Heimatstadt zu pflegen - sollte er überleben. Wer aber tut es nach ihm? Von Uwe von Seltmannmehr...
Aus der Übung wurde plötzlich Ernst: Der 27-jähiger Junglehrer Ludwig Cramer führte im September 1939 eine Munitionskolonne in den Krieg. In Briefen an seinen Vater berichtete er von den ersten Tagen des Überfalls der Wehrmacht auf Polen.
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Ein inszenierter Überfall auf den "Reichssender Gleiwitz" diente Adolf Hitler vor 70 Jahren als Vorwand für den Überfall auf Polen. Erst seit ein paar Jahren existiert hier eine kleine Gedenkstätte - in das Mikrofon, mit dem die verkleideten SS-Leute damals ihre Provokation in den Äther funkten, dürfen heute Touristen sprechen. Von Matthias Kneipmehr...