Mit dem Käfer ins Grüne, an jeder Straßenecke ein James Dean, und daheim stopft Mutter Strümpfe: Kaum einer hat das deutsche Wirtschaftswunder so perfekt festgehalten wie Jupp Darchinger. Der neue Bildband des Fotografen lässt die Zeit zwischen 1952 und 1967 auferstehen. Von Katja Ikenmehr...
Der Fund gibt Rätsel auf: Einzigartige Fotografien aus dem Berlin der Nachkriegszeit wurden in einem Archiv entdeckt und sind ab November in der Berlinischen Galerie zu sehen. Die Ausstellungsmacher würden gern den Urheber nennen - doch die Suche nach dem Fotografen gestaltet sich schwierig. Von Solveig Grothemehr...
Weite Teile Ost- und Mitteldeutschlands waren am 7. Mai 1945 von Briten und Amerikanern besetzt. Die US-Armee stand in Jena, Weimar und Leipzig. Dieses hunderttägige Sonderkapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte wurde später in Ost und West verdrängt - eine Spurensuche.
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Der raue Charme Ost-Berlins zog ihn magisch an: Auf langen Streifzügen porträtierte der West-Berliner Fotograf Udo Hesse Anfang der achtziger Jahre die andere, herbere Hälfte der geteilten Stadt. Dann nahm er die Ostseite der Mauer in den Sucher - und hatte plötzlich mächtig Ärger.
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Trinker und Transvestiten, Huren und Heroinsüchtige, Diebe und Dunkelmänner: Der Fotograf Anders Petersen hat Anfang der Siebziger in der legendären Hamburger Kneipe "Lehmitz" fotografiert. Seine packenden Bilder zeigen Menschen, die ganz unten angekommen sind - und dennoch ihre Würde bewahren.
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"Glauben Sie im Ernst daran, dass Sie mit nackten Ärschen den Sozialismus aufbauen helfen?" Der Aktfotograf Klaus Ender über seine Karriere als Meister der DDR-Nackedeis - und den Tag, als die Staatssicherheit ihn als IM anwarb.
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