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Siegfried Wittenburg
20. Juni 2012, 14:45
Aber die Vorstellung von einer eingemauerten DDR-Insel in der Karibik mit einem Open Air Konzert von Frank Schöbel vor der Thälmann-Büste ist doch komisch, oder?
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Rüdiger May
19. Juni 2012, 13:52
Was viele gar nicht wissen: Ernst Thälmann war selbst auf Cuba, um sich den realen Sozialismus anzusehen. -:) Hier ist der "Beweis": http://www.youtube.com/watch?v=v_ubuCkfmus
Jens Schuetz
19. Juni 2012, 22:53
Symbolische Schenkung?
Kann mir jemand noch ein paar weitere Beispiele nennen, damit ich besser weiss was man sich drunter vorstellen soll?
Entweder ich schenke etwas oder nicht. Eine Benennung der Insel nach Thaelman haette als Symbol wohl gereicht. Wozu also die symbolische Schenkung? Wie unterscheidet sich das im Detail von einer blossen Namensgebung?
Waren die Gegenleistungen der DDR auch symbolisch?
Danke schonmal!
Juergen Trautmann
20. Juni 2012, 03:03
es hat nie einen "realen-sozialismus" und nie einen komunismus gegeben.es gab immer nur diktaturen mit dieser bezeichnung
Siegfried Wittenburg
20. Juni 2012, 09:22
@ Jürgen Trautmann: Genau. Wobei auch niemand weiß, wie realer Sozialismus und Kommunismus aussehen soll, und wenn doch, ob sich nicht dagegen eine Opposisition formiert und andere Vorstellungen entwickelt...
Volker Altmann
20. Juni 2012, 13:51
Realen Sozialismus oder Kommunismus mag es ebenso wenig geben, wie die reale soziale Marktwirtschaft. Ein wenig Häme kann ja manchmal nichts schaden, allerdings übertreibt man es mit diesem Bericht wieder einmal. Man nenne mir ein militärisches Sperrgebiet irgendwo auf der Welt, in dem Touristen Zutritt haben. Die Erklärung für das Verbot, man wolle nicht das umgestürzte Denkmal offenbaren, ist geradezu lächerlich.
Und der Herr Schöbel - für den Sangesauftritt auf Kuba war er sich nicht zu schade. In der Nachwendezeit von sich zu geben, er habe sich "totgelacht" über die peitschende Gischt auf das Thälmann-Denkmal, zeigt ihn als Wendehals erster Güte. Wes´ Brot ich ess´, des Lied ich sing.
Bitte, liebe Redaktion, bringt solche Berichte in Zukunft dort unter, wo sie hingehören: Unter Spiegel-Satire. Derlei einseitig gefärbte Meinungsmache hat mit Zeitgeschichte nur wenig zu tun.
Siegfried Wittenburg
20. Juni 2012, 14:45
Aber die Vorstellung von einer eingemauerten DDR-Insel in der Karibik mit einem Open Air Konzert von Frank Schöbel vor der Thälmann-Büste ist doch komisch, oder?
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