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1900-2009

Verrückte Promi-Haustiere Mein Haus, mein Boot, mein Ozelot



2 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Ernst Woll

26. August 2012, 19:39
Was Prominente tun wird von vielen Menschen gern glorifiziert und nachgemacht. Daraus erklärt sich vielleicht auch, dass viele nicht mehr mit der Haltung bekannter Heim- und Haustiere zufrieden sind – es müssen oft Exoten, Wild- und Raubtiere sein mit denen man Aufmerksamkeit erwecken mehr...

MatthiaS Klein
11. August 2012, 12:55
In der Aufzählung fehlt noch Tippi Hedren, ("Die Vögel", "Marnie") die Mutter von Melanie Griffith, die sich einen Löwen hielt.
Ernst Woll
26. August 2012, 19:39
Was Prominente tun wird von vielen Menschen gern glorifiziert und nachgemacht. Daraus erklärt sich vielleicht auch, dass viele nicht mehr mit der Haltung bekannter Heim- und Haustiere zufrieden sind – es müssen oft Exoten, Wild- und Raubtiere sein mit denen man Aufmerksamkeit erwecken will. Gleichermaßen ist der Umgang mit den Haus- und Heimtieren sehr exaltiert geworden - auch hierbei sind die Prominenten häufig Vorbild. In den 1930er Jahren hätten wir Kinder auf dem Lande uns totgelacht, wenn jemand mit Schwein oder Katze an der Leine spazieren gegangen wäre – Bilder, die heute oft zu sehen sind. Als Tierschützer stelle ich mir schon die Frage, ob dieser Tierumgang noch tiergerecht sein kann? Die betreffenden Tiere können es uns nicht sagen, ob ihnen die aufgedrängten Haltungen gefallen, z. B: Mit im Bett bei Herrchen oder Frauchen zu schlafen, immer an der Leine zu gehen, als Katze immer an die Wohnung gefesselt zu sein, nur noch Fertignahrung zu bekommen und vieles andere mehr. Bestimmt nicht! Schrecklich, wie oft Prominente gerade mit „Qualzuchten“ – z. B. Hunderassen, die wegen der deformierten Köpfe kaum noch Fressen können, oder haarlos sind – Reklame machen. Hier sollte die Gesellschaft wirklich wach werden und wieder zur Normalität im Umgang mit unseren Haus- und Heimtieren zurück finden. Wenn die Prominenten schon mit ihrem extremen Verhalten auf sich aufmerksam machen müssen, brauchen sie dabei nicht auch noch unsere Mitgeschöpfe einbeziehen und diese quälen. Unter diesen Gesichtspunkten finde ich den Beitrag als gelungene Anregung zur Diskussion.

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