28. Oktober 2012, 02:36
Nazi-Schick lässt sich aber auf keinem der Bilder erkennen. Im Gegenteil, eher eine bis in die 60er reichende Moderne! Zwar vom Interieur nicht gerade Bauhaus, aber sonst doch ok.
Sehr grosszügig und Geschmackvoll (Geschmackssache). Auch die auf dem Modell abgebildeten Neubauten haben
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Volker Altmann 27. Oktober 2012, 10:26
Und wieder die Hakeburg. Diesmal ist der Bericht mit etwas mehr Hintergrundinformationen gespickt. Aber auch hier finden sich so seltsame Anmerkungen wie Zwei Jahre nach dem Krieg übernahm die SED die Hakeburg und scherte sich dabei wenig um die ruhmlose Vergangenheit der Festung. Stört sich das Bundesfinanzministerium daran, dass es im Gebäude des ehemaligen Reichsluftfahrtministeriums untergebracht ist? Wir haben viele Gebäude in Deutschland, die eine bewegte Vergangenheit hinter sich haben. Und versucht man als Zivilist auf dem Kasernengelände einer Bundeswehrakademie flanieren zu gehen, wird wohl spätestens am Schlagbaum zum Kaserneneingang das Flanieren ein Ende haben. Ist das auch ein Abschottungsgedanke mit paranoiden Zügen?
Die von Hakes scheinen zu den Zeiten, als ihnen die Burg noch gehörte, ein recht offenes Völkchen gewesen zu sein. Dies ist nun schon der zweite Bericht, der von Aussperrung der Öffentlichkeit zu Zeiten eines Reichspostministers, bzw. zu Zeiten der DDR-Kaderschule erzählt. Wie war das, als der Adel noch Eigentümer war? Kam es da auf dem Gelände zu einem fröhlichen Stelldichein der Landbevölkerung?
Freimut Kahrs 27. Oktober 2012, 18:16
Man könnte die Hakeburg in ein Museum verwandeln. Sie ist nicht so weit entfernt wie Peenemünde, das jährlich 200.000 Besucher anzieht.
ross trappe 28. Oktober 2012, 02:36
Nazi-Schick lässt sich aber auf keinem der Bilder erkennen. Im Gegenteil, eher eine bis in die 60er reichende Moderne! Zwar vom Interieur nicht gerade Bauhaus, aber sonst doch ok.
Sehr grosszügig und Geschmackvoll (Geschmackssache). Auch die auf dem Modell abgebildeten Neubauten haben nichts von deutschtümelnder Blut u. Boden Ästhetik wie Gibeln etc., rein sachliche Moderne. Dazu muss man auch sagen, dass ohne Hakenkreuze und anderer Symbole, dieser "Schick" über die Grenzen hinaus verbreitet war. Bis in die 60er Jahre.
Leider ist viel zu wenig von der Architektur der 30er u. 40er übriggeblieben, ja, auch der der Nazis, dank dem dummen Krieg gegen die Steine. Wahrscheinlich falschverstandene "Entschuldigung". Für eine gesunde Identität und architektonisch/geschichtlich sowieso, zu unserem Nachteil.
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