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Weltkriegsfund in Burma Das Rätsel der vergrabenen "Spitfires"



30 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Karli Joachim Mehra

12. März 2013, 13:41
Hab ich ja oben gesagt: alles Unfug. Vergrabene Flugzeuge, um ggf. die Guerilla in Burma zu unterstuetzen.... Das musste ja ausgehen wie das Hornbacher Schiessen. mehr...

Rudolf Dertinger
29. November 2012, 12:02
Ich hoffe, dass nicht die Flieger gefunden werden sondern die Flugzege.
Dominic Grigg
29. November 2012, 12:50
Zu korrigieren. Sie haben geschrieben:

Quote <"Es gibt sogar ein "Ale", ein britisches dunkles Bier, das als "Spitfire" in den Regalen steht. Auf einem ansonsten stagnierendem Markt ist es ein Sensationserfolg.">

In der Tat wächst dieser Markt immer weiter. Ale ist momentan sehr a la Mode und es gibt im UK monentan doppel so viele lokale 'Craft Breweries' wie vor 10 Jahren.
Das gleiche passiert auch in den USA die in den letzten Jahren Ale entdeckt haben. 'Spitfire' ist populär eher weil es gut schmeckt als wegen des Namen!
Daniel Apostol
29. November 2012, 12:53
>Ich hoffe, dass nicht die Flieger gefunden werden sondern die Flugzege.

Guter Punkt, die Flieger wären ja womöglich auch in ca. 5cm dicken Holzkisten ;)

anyway, wenn da tatsächlich ein paar duzend Spitfires fabrikneu auftauchen wurden, fertig zur Montage, das wäre ja fantastisch!!! Nicht verbastelt, nicht off-frame-"restauriert"... kann nicht erwarten die ersten fliegen zu sehen.
Martin Baute
29. November 2012, 13:04
Das mit dem "Mythos" der Spitfire ist genau das, ein Mythos... die Hauptlast der "Luftschlacht um England" trug die Hawker Hurricane. Aber zugegeben, die Spitfire ist ein eleganter Vogel...
Ingo Meyer
29. November 2012, 13:20
Es wäre eine kleine Sensation, wenn "vergrabene" Jagdflugzeuge gefunden würden. Ich verstehe auch gut, daß die Briten stolz auf diesen Vogel sind, der Görings Luftwaffe in Schach gehalten hat.
Es war ja eine ständige wechselseiteige technische Aufrüstung zwischen den deutschen Jagdflugzeugen (Me 109 ff/ Focke-Wulff 190) Mal waren die Einen besser - mal die anderen. Aber eines sollte nicht vergessen sein: Die Deutschen haben eher mit ihrer Benzinuhr , als mit dem Gegner gekämpft und Bleitretraäthyl hatten wir auch nicht. Letztendlich war hier die Ursache für die Überlegenheit der Royal-Airforce zu suchen. Aber Legenden, wie die Spitfire, lassen ja andere, ganz banale Ursachen verblassen. Aber die Bedeutung dieser Luftschlacht für den gesamten Ausgang des WW II wegen, sollten wir uns und den Briten die Legende Spitfire gönnen. Und den "Archeologen" einen sensationellen Fund!
Winfried Mokrus
29. November 2012, 13:53
Die vergrabenen Spitfire-Flugzeuge geistern bereits seit Jahren durch die (vor allem britische) Presse. Denkbar ist es, dass dieses glorifizierte Flugerät tatsächlich dort liegt. Allerdings ist nicht Spitfire = Spitfire, es gab über die Jahre mehr als 20 Versionen, vergleichbar etwa mit der deutschen Messerschmitt Bf 109. Jenes Spitfire-Modell, das im August 1940 in die Luftschlacht um England eingriff, war die Supermarine Spitfire Mk I. Das, was dort in Burma gefunden werden könnte, sind ggfs. Spätversionen der Produktionsjahre 1944/45, z.B. Supermarine Spitfire Mk. XIV. Diese haben natürlich auch einen (flugzeugenthusiatischen) Sammlerwert, der jedoch bei einer solch hohen Anzahl verfügbarer Fundstücke einbräche.
Hans-Gerd Brummel
29. November 2012, 14:04
Kommentar zu Bild 4: Bei der silberfarbenen Spitfire im Hintergrund handelt es sich nicht um eine Mk. V (Mark 5) sondern um eine deutlich neuere Variante, die erst kurz vor Kriegsende zum Einsatz kam. Kennzeichen: 5-Blatt-Propeller, tiefe Kühler, Tropfenhaube, vergrößertes Seitenleitwerk, einzelne Auspuffrohre. Es handelt sich mindestens um eine Mk. XIV (Mark 14), vermutlich aber um eine in geringen Stückzahlen gebaute Mk. XVI (Mark 16) mit dem stärkeren Rolls-Royce Griffon-Motor. Die ältere Mk. V hatte dagegen einen 3-Blatt-Propeller, kombinierte Auspuffrohre für jeweils 2 Zylinder, das ursprüngliche, kleine Seitenleitwerk und das schwächere Merlin-Triebwerk. Solch eine Maschine ist in Bild 1 (1942) gezeigt. Man kann klar den Unterschied zu Bild 4 erkennen. Die letzte Spitfirevariante war übrigens die F 24, Ende der 40er Jahre exklusiv in Gütersloh, Ostwestfalen bei der No. 80 Squadron stationiert (äusserlich der Mk. XVI sehr ähnlich). Das Geschwader wurde dann nach Hongkong verlegt, wo die letzten Spitfire der RAF dann Anfang der 50er Jahre ausser Dienst gestellt wurden. Heute fliegen nur noch "Warbirds", aufwendig zumeist von Privatpersonen restaurierte unbewaffnete Maschinen, die auf Flugschauen präsentiert werden. Für diese Warbirdszene ist natürlich der Burma-Fund, wenn er sich denn bewahrheitet, eine echte Sensation (sowohl als flugfähige Neuzugänge der Spit-Community als auch als Ersatzteilquelle.
Lorenz Frank
29. November 2012, 14:22
Burma liegt ungefähr auf halbem Weg von Neuschwabenland nach Großbritannien, von daher könnten die Spitfires auch als strategische Vorhut vergraben worden sein, um die Reichsflugscheiben daran zu hindern, das Mutterland des Empire anzugreifen...
Thomas Schröter
29. November 2012, 14:28
Kann mir schon vorstellen, daß die Briten die Spitfire ausgraben dürfen.

Hoffe nur daß sie nach der Vorgeschichte nicht dann noch böse Überraschungen erleben. Die Minderheit der Karen kämpften mit den Britten, die Bevölkerunsmehrheit der Birmanen allerdings unterstützte die Japaner.

Ob die dortige Regierung den 100 Millionen-Fund vermutlich feindlicher Waffen einfach so freigibt, halte ich denn doch für eher fraglich. Insbesondere nachdem es noch bis vor gar nicht so langer Zeit in Burma Konflikte mit den Minderheiten gab kann ich mir gut vorstellen, daß bei den Ausgrabungen das Militär "behilflich" ist.

Wird sicher eine spannende Geschichte deren Ende mehr als offen ist.

Wünsche jedenfalls schon mal viel Glück.....
Karli Joachim Mehra
29. November 2012, 14:46
Sorry, wenn ich da nur sagen kann: Wers glaubt.

Aehnliche spinnerte "Weltkriegswaffen im Originalzustand vergraben/in unterirdischen Bunkern eingelagert etc." Geschichten gibts ja auch in Europa zahlreich.

Da ist der Wunsch des Entdeckers Vater des Gedanken.

Wetten, dass man am Ende nichts gefunden haben wird, der gute Mann aber weiter sagen wird: Ich gebe natuerlich nicht auf und mir liegen ja noch drei andere - natuerlich todsichere - Hinweise auf Orte vor, wo die Dinger dann vergraben sind.

Unfug alles: wenn man nach dem Krieg Waffen vergraben hat, dann um den Schrott loszuwerden (da gibts in der Tat gerade auf Flugplaetzen Loecher, wo man zerschossenen Schrott reingeschoben hat). Um Flugzeuge aufzubewahren wuerde man die nie vergraben. Und die Nummer mit der Unterstuetzung fuer die Karen Guerilla.... selten so gelacht. Was die damals brauchten waren Handfeuerwaffen, mit Luftwaffe konnten die nicht mal ansatzweise was anfangen.

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