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DDR-Familienporträts Der Wohnzimmer-Report



39 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Andreas Schmidt

3. Dezember 2012, 13:03
>Wo habe ich von einem tollen Sozialsystem geschrieben?

weiter oben "soziale Errungenschaften"

>Es sind manche Mitkommentatoren, die einem gerne unterstellen, man wolle die DDR als Paradies verkaufen, weil man bezahlbaren Wohnraum und die Kinderbetreuung als Errungenschaft mehr...

Reinhard Kupke
13. November 2012, 12:04
Wieso bedarf es eines Beweises dafür, dass im Sozialismus nicht alle gleich waren? Das ist doch wohl selbstverständlich.
Ingo Meyer
13. November 2012, 13:34
Natürlich sind nicht alle gleich. Aber sie waren viel gleicher, als bei uns. Der Facharbeiter (alle hatten eine super-Ausbildung) und die Lehrerin konnten leicht eine Verbindung haben, ohne daß diese hinterfragt wurde. Im Übrigen ist es wie bei uns heute hier: In manchen Haushalten gibt es Bücher - dann verhältnismäßig viele und in anderen Haushalten werden eher die Weingläser in der Vitrine gezeigt. Der Beitrag hat mir gefallen, zeigt er doch auch, wie sich die DDR-Insassen so gut, wie möglich "eingerchtet" hatten. dafür, daß es für alles Warteschlangen gab: Chapeau!
Stephan Manning
13. November 2012, 15:46
Wie kommt es eigentlich, dass Beiträge über die DDR meist von Leuten geschrieben werden, die offensichtlich nicht in der DDR gelebt haben. Wäre es nicht eigenartig, wenn ausschliesslich Autoren aus Dresden, Leipzig oder Berlin über den historischen Wandel im Ruhrpot berichten würden? Und ja: Vielleicht gibt es ja auch eine Fotoserie a la August Sander über Menschen im Ruhrpot in den 60ern. Mein Titelvorschlag: 'Strukturkrise hin oder her: Selbst im Ruhrpot gab es glückliche Menschen!'
Kay Feske
14. November 2012, 06:47
Damals wurden noch Kinder geboren. Und das völlig unabhängig vom gesellschaftlichen Stand der Eltern... Karriere, "sich selbst verwirklichen" und finanzielle Versorgungsängste standen (Politik und Staatsform her oder hin) nicht im Mittelpunkt der Lebensplanung. Ganz im Gegensatz zu heute.
Bernd Irmler
14. November 2012, 08:02
Warum gibt es keine Fotos aus der DDR, auf denen die endlosen Schlangen der Hungernden vor den Suppenküchen gezeigt werden? Warum gibt es keine Fotos von hungernden Bettlern, die überall in der DDR auf den Strassen zu sehen waren? Die CDU schon unter Adenauer hat uns doch immer vor dem schrecklichen Kommunismus gewarnt und behauptet, wenn wir nicht CDU wählen, dann müssten wir auch wie die Menschen in der Zone Hunger leiden.
Werner Schaarmann
14. November 2012, 09:18
Sehr inhaltsstarke Fotografien !
Da ich selbst auf diesem Gebiet arbeite ,
weiß ich, wie schwierig es ist Inhalt vor Form zu stellen und trotzdem technische Brillianz zu haben.
Respekt !
Siegfried Wittenburg
14. November 2012, 10:46
"Warum gibt es keine Fotos aus der DDR, auf denen die endlosen Schlangen der Hungernden vor den Suppenküchen gezeigt werden?"

Es handelt sich hier sowohl um Fotos aus der DDR als auch vom vereinten Deutschland. Die Abgebildeten haben lt. Artikel weder in der DDR noch im vereinten Deutschland gehungert und vor Suppenküchen angestanden.
Siegfried Wittenburg
14. November 2012, 10:52
"Damals wurden noch Kinder geboren."

Der Geburtenrückgang ist ein Phänomen wohlhabender Völker, nicht nur in Deutschland. Je höher der Wohlstand desto geringer die Geburten. Die meisten Geburten sind heute in Deutschland, natürlich mit Ausnahmen, bei den sozial Schwachen und den Einwanderern zu verzeichnen.
Siegfried Wittenburg
14. November 2012, 10:54
"Wie kommt es eigentlich, dass Beiträge über die DDR meist von Leuten geschrieben werden, die offensichtlich nicht in der DDR gelebt haben."

Nun, die Debatten nach den Beiträgen sprechen in dieser Hinsicht für sich.
Siegfried Wittenburg
14. November 2012, 10:57
"...wenn wir nicht CDU wählen, dann müssten wir auch wie die Menschen in der Zone Hunger leiden."

"...wenn wir nicht SED wählen, dann müssten wir auch wie die Menschen in der BRD Hunger leiden."

Sie konnten wenigstens wählen!

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