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Ralf Heitmann
12. November 2012, 10:02
Der Sturm ist mir in Erinnerung, war mein 10. Geburtstag, morgens fiel die Schule aus weil Dächer abgedeckt wurden. Nachmittags fiel mein Geburtstag aus weil keiner kommen konnte, seufz.
Ich hab den Tag nie vergessen, wußte aber nicht mehr genau welcher Geburtstag ins Wasser fiel. Jetzt
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Martin Bitdinger
10. November 2012, 13:12
Gab es schon damals die Klimaerwärmung ?
Oder war die beginnende Eiszeit schuld ?
(Habe jüngst eine Illustrierte von Anfang der 70er Jahre in den Fingern gehabt. Darin wurde eine neue Eiszeit prophezeit...)
Markus Eisenstöck
10. November 2012, 14:27
Das waren die erste Vorboten der globalen Erwärmung.
Peter sassnitz
10. November 2012, 14:31
Ich habe an dem Tag in der Schule am Luessumer Ring in Bremen gesessen und wir sahen durch die Aluminiumfenster dem Sturm zu. Bis unsere Eltern uns aus der Schule abholten. Ich glaube der Tag danach war sogar schulfrei. Von den verheerenden Auswirkungen auf Bremen und Niedersachsen habe ich wenig mitbekommen. Vielleicht achtet man als Kind der 5 Klasse auch auf anderes.
Rolf Radicke
10. November 2012, 16:26
"Quimburga" muss was ganz Besonderes gewesen sein:
< Denn während den Tiefdruckgebieten über Land normalerweise die Luft ausgeht, raste das sogenannte Sausetief "Quimburga" mit unverminderter Wucht weiter Richtung Westen. >
Ingo Meyer
10. November 2012, 17:01
Esb hat zwar mit dem Sturm nur mittelbar zu tun - aber Bild 16 macht deutlich, wie hoch der Anteil von Opel-Autos damals war. Das Bild enstand ja nicht in Rüsselsheim sondern in Berlin Charlottenburg. Die einen fegt der Sturm hinweg die anderen das US-Management von Opel. Für die Betroffenen gleich schlimm!
Hans-Walter Mueller
11. November 2012, 01:23
Diesen "Orkan" erlebte ich eher zufaellig als den Durchgang einer extremen Wetterfront ueber Land.
Wetterfrontdurchgaenge auf See erlebt man oefter und sind stets unangenehm, weil man nicht weiss, wie hoch die die Windgeschwindigkeiten kurzzeitig und lokal sein werden.
Ich stand als Ausfluegler einsam mit Frau und Kind auf einem Berg mitten in der Pampa irgendwo wohl im noerdlichen Hessischen mit einer Burgruine und phantastischem Rundum-Weitblick, als ich die Wetterfront kommen sah.
Und entschied, vor Ort zu bleiben, der Fussweg zum Auto und ohne Regenbekleidung war zu weit, die kam sichtlich schneller naeher.
Wir hatten ein beeindruckendes Naturerlebnis im Windschutz der alten Mauerreste und bekamen allenfalls etwas Sprueh ab.
Die Sache verlief zwar ohne Gewitter aber meine Windschaetzung war 12 und der Wolkenbruch war selbst fuer einen Seeerfahrenen beindruckend.
Das Regenwasser, was sofort Wasserstroeme auf dem Boden bildete, lief unter dem Winddruck den steilen Pfad, den wir gekommen waren, bergauf.
Die Ruine hielt, nach gut 3 Stunden machten wir uns auf den Rueckweg, an einigen umgewehten Baeumen vorbei.
Zu dem Zeitpunkt glaubte ich noch ein oertliches Wetterereignis.
Erst aus dem Autoradio im Verlaufe der naechsten Stunden wurde klar, dass die Front ueber halb Europa hinweggerast war.
Wettervorhersagen dazu waren nicht erfolgt. Trotzdem waren wir wir auf der alten Burg offenbar mehr in Sicherheit gewesen, als sonstwo in Europa, zufaellig!
Bernd Müller
11. November 2012, 01:33
Bild 12, unterschrieben mit "Ein vom Orkan "Quimburga" entwurzelter Baum, der auf die Straße gestürzt ist, wird von einem Aufräumkommando zersägt und abtransportiert. Allein in Niedersachsen und Bremen ..." ist übrigens in Berlin aufgenommen worden:
http://goo.gl/maps/lO6Bm
Hans - jürgen kaiser Kaiser
11. November 2012, 08:02
werde diesen tag nie vergessen. gegen 10h würden wir von der schule nach hause geschickt, trotz jugendlicher 18 jahre und windschnittiger schlanker figur war der 1 km zum bahnhof endlos. gegen die stärksten böen mußte man fast in 45° winkel angehen....
Sonja Weiß
11. November 2012, 14:05
Diesen Sturm habe ich in Hildesheim erlebt. Im Niedersächsischen sind ordentliche Novemberstürme nichts Außergewöhnliches. Aber als wir durch das Klassenraumfenster beobachteten, wie sich in einer Häuserzeile die Dachziegel hoben und in der Luft sammelten wie ein Schwarm Tauben, ein wenig kreisten, um mit Geklirr auf die in der Straße abgestellten Autos nieder zu gehen, wussten wir, dass der Sturm außergewöhnlich war.
Kurze Zeit später bekamen wir schulfrei. Busse und Bahnen fuhren irgendwann nicht mehr, ich musste 5 km über offenes Land gehen. Gestürzte Bäume blockierten die Straße. Als ich eine Riesenpfütze sah, wollte ich natürlich ausweichen, es half aber kein Sträuben und Stemmen gegen den Wind, der Sturm blies mich mitten hinein.
Der Bürobote der Zuckerfabrik kam mir in seinem Goggomobil entgegen. Als er auf meiner Höhe war, versetzte ihn die Windkraft kurzerhand von der Straße auf den Acker.
Jörg Urban
11. November 2012, 14:42
Irgendwie scheint sich das ganze CO2, das seit 1972 in die Luft gepustet wurde, beruhigend auf das Wetter auszuwirken ;-)
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