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Ingo Meyer
28. November 2012, 19:45
German - Engeneering
Ich kann mich irren, denn alle Derivate der Fiat 600 sind bei mir nicht auf dem Schirm. Aber der FIAT 600 und auch deutsche Ausführung "Jagst" hatte einen 4-Zyl.-wassergekühlten Reihenmotor. Dagegen hatte der später präsentierte kleine Bruder Fiat
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peter naumann
25. November 2012, 08:19
bloß gut das es F. Porsche gab
Klaus Falkenberg
25. November 2012, 10:39
Und die trübe Wirklichkeit heute ?
VW will den Käfer nicht mehr. Die Hege und Pflege dieser Fahrzeuge wird nicht unterstützt, nein im Gegenteil. Der Konzern aus Wolfsburg geht mit Rechtsanwälten und Abmahungen gegen die vor, die sich für dieses Stück technischer Kultur einsetzen. Der Spiegel knickt natürlich vor dem guten Anzeigenkunden ein. Keine ernsthafte Berichterstattung über die Hintergründe, stattdessen mal wieder ein "redaktioneller" Beitrag .. Schade um VW, schade um den Spiegel
Harry Hellström
25. November 2012, 11:42
Das Foto Nr. 5 zeigt eine interessante Aufnahme: Eine russische Lin-2, ein Lizenznachbau der amerikanischen DC 3.
Es würde mich mal interessieren wie lange die Flugzeuge noch eingesetzt wurden.
Hans Hofmann
25. November 2012, 13:02
das ist eine süsse geschichte von dem roten käfer im ewigen eis. allerdings "landete der nicht am südpol", er kam ihm nie näher als auf ein paar tausend km. Damit die Autorin sich das vorstellen kann: das ist noch weiter als von hamburg nach mallorca. Vielleicht aber nicht so wichtig im zeitalter der koch-mehrins etc., wo eh alles irgendwie egal ist.
Thomas Kraft
25. November 2012, 13:12
Mein erstes Auto - in rot!
Ingo Meyer
25. November 2012, 22:01
Das Teil war ja auch als Kübel-Wagen in Russland durch und durch getestet. "German-Engeneering" eben. Ich bin auf dem Käfer 1954 fahrerisch sozialisiert worden.(VW-Standard mit unsychronisierten Getriebe und Seilzugbremsen im Einheitsgrau!!)Fahrschulwagen: Käfer! Erster Wagen: Käfer! Und dann Käfer, Käfer...Audi, BMW, Mercedes, Audi . Und in Mexico 2001 wieder einen Käfer! In Cancun einen Super-Regen als einziger PKW neben LKW's überstanden. Wie eine alte Liebe kam er zuverlässig zurück! Diese Geschichte passt gut zu der vorigen Geschichte hier über die VW-Stadt Wolfsburg. Ein deutsches Märchen! Danke für den Bericht aus der Antarktis! Ein alter Mann denkt gern zurück....
Daniel Sachse
26. November 2012, 09:10
@Harry Hellström:
Wikipedia schreibt dass die Li-2 im Ostblock bis in the 60'er, und in China und Vietnam bis in the 80'er Jahre genutzt wurden. Heute gebe es nur noch eine "fliegende" in Ungarn und ein paar in Nordkorea.
http://en.wikipedia.org/wiki/Lisunov_Li-2
Wie lange die Sowjets diesen Typ nun in der Antarktis verwendet haben, lässt sich daraus natürlich nicht sicher ableiten, man kann aber zumindest vermuten dass der Austausch gegen neuere Baureihen nicht viel später als "in der Heimat" erfolgt sein dürfte.
Moritz Reichelt
26. November 2012, 17:13
Exakt mein erstes Auto, Modell, Jahrgang, Farbe!
mathias tiede
26. November 2012, 17:59
> "German-Engeneering" eben.
Als ich vor einigen Jahren in Groenland auf einer US Airforce-base Fiat 600 (wie der Jagst) aus den sechzigern mit amerikanischen Nummernschildern im Einsatz gesehen habe, habe ich mich sehr gewundert. Bis mir der Vorteil der Luftkuehlung bei extremen Temperaturen eingefallen ist. Das hat aber nichts mit German-Engineering zu tun, sondern mit Nicht-Vorhandensein der Wasserkuehlung...
Ingo Meyer
28. November 2012, 19:45
German - Engeneering
Ich kann mich irren, denn alle Derivate der Fiat 600 sind bei mir nicht auf dem Schirm. Aber der FIAT 600 und auch deutsche Ausführung "Jagst" hatte einen 4-Zyl.-wassergekühlten Reihenmotor. Dagegen hatte der später präsentierte kleine Bruder Fiat 500 einen 2-Zyl-Twin-luftgekühlt. Übrigens der einzige luftgekühlte Motor in Fiat Fahrzeugen. Das German Engeneering bezog sich auch nicht auf die Art der Kühlung sondern auf die Zuverlässigkeit. Trotz ihrer 12-Voltanlagen hatten die Fiats erhebliche Probleme im Winter mit dem anspringen in unseren Breiten. Interessant ist, daß nach dem Krieg sowohl die Franzosen (Renault/Simca) als auch die Italiener auf den Heckmotor umschwenkten. VW als leuchtendes (irreleitendes?)Vorbild.
Aber der Ehre halber sei angemerkt: Die ingenieurWISSENTSCAFTLICHE Aufarbeitung der Luftkühlung erfolgte durch die Motorenbauer der Tschechoslowakei - wo übrigens Prof. Porsche gebohren wurde. Die Tatsache jedoch, daß der VW vor dem Zivileinsatz eine Massenerprobung in Form des Kübelwagens vo Stalingrad bis Tobruk erfuhr, hat seine spätere Zuverlässigkeit mit begründet. Damit konnte Fiat nicht dienen! Insofern doch: German Engeneering!
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