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Afrikaner als Zoo-Attraktion "Ist das ein Mensch?"



28 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Volker Altmann

21. Dezember 2012, 10:13
Welche Heuchelei, Frau Noturbiz?

Sie bringen ein neues Argument in die Diskussion mit ein. Das ist in Ordnung so. Aber vielleicht sollten Sie erst einmal abwarten, ob jemand einen negativen Kommentar zu Ihrem Einwand schreibt, bevor Sie allen Mitschreibern Heuchelei vorwerfen, nur weil dieses mehr...

T a Rashid
12. Dezember 2012, 13:15
der Rassimus und Menschrechte sind im Westen erst mit einigem Abstand vom 2 Weltkrieg abgeebt, im Grundegenommen erst seit Ende der 60 Jahren und nur Stueck fuer Stueck
Stefan Wenzel
12. Dezember 2012, 13:55
"Ist das überhaupt ein Mensch?", fragten Kinder wie Erwachsene fasziniert beim Anblick des Pygmäen, ... so steht es im Artikel und der heutige ach so zivilisierte Mitteleuropäer wundert sich über die damalige Ignoranz. [b]Wie dumm, wie scheinheilig war man damals![/b] Einmal schauen, was man in 100 Jahren über unsere heutige "Ist das überhaupt ein Mensch?"-Haltung in anderen Fragen ungeschützter menschlicher Existenz denkt.
Joshua Schneebaum
12. Dezember 2012, 14:33
Wer meint, Rassismus in ethnologischer Forschung sei ein Relikt dunkler Vergangenheit, dem sei das Buch

www.amazon.de/Geister-der-Gelben-Blätter-ebook/dp/B00AH0WLBY

empfohlen!
Peter Vogel
12. Dezember 2012, 15:16
Ich finde, wir brauchen nicht empört nach Amerika schauen, es gab genug Negerschauen in Deutschland (Berlin, Stuttgart etc.). Erst sollte die eigene Treppe gekehrt werden...
Dr. Kay H. Kohlhepp
12. Dezember 2012, 15:31
Unter dem "schönen Begriff" Völkerschauen machte Carl Hagenbeck mit seinen MenschenZoos ein sehr profitables Geschäft: "Wilde" im Tierpark zu inszenieren war sein Konzept. Lesenswert ist hierzu: MenschenZoos - Schaufenster der Unmenschlichkeit
http://www.amazon.de/MenschenZoos-Schaufenster-Unmenschlichkeit-Sandrine-Lemaire/dp/3981506200/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1355322627&sr=8-1
Volker Altmann
12. Dezember 2012, 16:08
Da muss man gar nicht so weit zurück in der Zeit. Es ist noch keine dreißig Jahre her, dass man im Freizeitpark Haßloch in der Pfalz Liliput bewundern konnte. Eine "Liliputaner-Stadt" im Park, in der kleinwüchsige Menschen die Bewohner spielten.
thorsten krach
12. Dezember 2012, 17:40
Mit der Idee, dass Menschen wie z.B. Ota Benga ihren Lebensunterhalt nicht mit Arbeit verdienen wollen, sie also zu faul seien, verdienen Politiker noch heute ihr Geld
in einer entsprechend strukturierten Gesellschaft.
Bodo Kälberer
12. Dezember 2012, 18:03
>Da muss man gar nicht so weit zurück in der Zeit. Es ist noch keine dreißig Jahre her, dass man im Freizeitpark Haßloch in der Pfalz Liliput bewundern konnte. Eine "Liliputaner-Stadt" im Park, in der kleinwüchsige Menschen die Bewohner spielten.

Als Angestellte mit festem Gehalt und geregelten Arbeitszeiten.
Johannes Bachmann
12. Dezember 2012, 18:53
"...gekauft für ein Pfund Salz und einen Beutel Kleider...."

Ist das jetzt ein Beleg für den Rassismus der "weißen" ?

Oder doch eher für den der Afrikaner, die einen Mitmenschen - im Zweifelsfalle von einem anderen Stamm - eingefangen und für einen übertragenen Appel und ein Ei an die Fremden verschachert haben ?
Volker Altmann
12. Dezember 2012, 19:32
"Als Angestellte mit festem Gehalt und geregelten Arbeitszeiten."

Herr Kälberer,

sicher stammten sie nicht vom Sklavenmarkt, waren sie Angestellte mit geregelten Arbeitszeiten.

Aber macht es das letztendlich vom moralischen Standpunkt her besser, oder erinnert es nicht viel mehr daran: "wurde der feinen Gesellschaft vorgeführt - genau wie dies einst an Fürstenhöfen mit Kleinwüchsigen passierte."

Trotz Angestelltenverhältnis und geregelter Arbeitszeit hat der Freizeitpark Liliput aus dem Programm genommen. Eine gute Entscheidung.

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