Über einestages

1972

Jagd auf Hitlers Handlanger Die vielen Leben des Martin Bormann



11 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

Karl-Heinz Marx

10. Dezember 2012, 22:05
>War Bormann im fensterlosen Bunkergrund schon damals ein Ewiggestriger? Das Schreiben an Pg. Dönitz mit dem Hinweis auf des Diktators letztes Diktat datierte er auf den 29. April – dabei entfloh sein Dienstherr doch bekanntermaßen erst am 30. dem irdischen Reich und seiner mehr...

Ernst Wolfsperger
8. Dezember 2012, 09:08
War Bormann im fensterlosen Bunkergrund schon damals ein Ewiggestriger? Das Schreiben an Pg. Dönitz mit dem Hinweis auf des Diktators letztes Diktat datierte er auf den 29. April – dabei entfloh sein Dienstherr doch bekanntermaßen erst am 30. dem irdischen Reich und seiner Verantwortung ...
Auch die Bildlegende geht Bormanns offensichtlicher Verwirrung auf den Leim.
Georg Beckers
8. Dezember 2012, 10:31
Interessante Zusammenfassung.
Aber neben dem mehr illustren Teil, den Creighton beisteuerte, sind nicht wirklich alle Details so geklärt, wie es das unbedingt zum empfehlende Werk von Hugh Trevor-Roper im Quervergleich mit dem Filmdokument von André Heller im Interview von Traudl Junge hergibt, weil da immer noch von den Älteren diese Geschichten im Umlauf sind, daß der Service enorm viel Interesse an Bormann hatte, wohl auch Edward & Simpson und den damit assoziierten finanziellen Transaktionen wegen, behauptete zumindest aus 'erster Gerüchtequelle' unter anderem auch Prof. Sir Bernard K. BK merkte beim Schachspiel einmal dazu an, daß ihm da auch seine Freundschaft zu R. von Weizsäcker nicht wirklich weitergeholfen habe … über Bormann habe er einzig in Erfahrung bringen können, daß es wohl sehr verschwiegene Beziehungen und obskure Besuche im niedersächsischen zu einer Bauerfamilie in der Umgebung von Rothenburg an der Wümme gab, die wohl dazumal nicht bekannt waren; zwei Nachfahren jedoch, die dazu hätten aus Kindheitserinnerungen beitragen können, wären als Quellen unbrauchbar, dieweil Alkohol-abhängig.
Sowohl im College, als auch beim Schwatz in der Royal Society, die im Ex-Ribbentrop-Gebäudekomplex heute residiert, war Bormann immer ein recht lebhaft debattierter Lebenslauf, dann wenn die Engländer gerne an die Worte Churchills erinnern, der Ribbentrop auf seine Kriegs-Drohung hin mit den Worten in die Schranken wies : "Oh well, You better recall how we did You in last time".
Jens Habermann
8. Dezember 2012, 10:44
Wichtig für mich persönlich ist die Tatsache, dass ich sicher sein kann, dass dieser Psychopath tot ist.
Rudolf Haase
8. Dezember 2012, 11:02
Interessant, dass sich der (Gast?-)Autor dieses Spiegelartikels (James McGovern)bereits 1968 für die richtige Version entschieden hat.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45935342.html
Tobias Lairt
8. Dezember 2012, 11:18
Und im Regenwald bei San Ignacio (Argentinien) gibt es immer noch eine verfallene Hütte namens "Casa Borman" [sic!], wo er angeblich wohnte.
Holger Bauspiess
8. Dezember 2012, 12:00
"1999 wurden Bormanns sterbliche Überreste eingeäschert und in der Ostsee bestattet - 54 Jahre nach seinem Tod."

Erinnert stark an Osama bin Laden, nur bei dem waren es 10 Jahre nach seinem Tod, ebenfalls mit fabelhafter DNS-Identifikation.
bernd epp
8. Dezember 2012, 12:58
Wie oft denn eigentlich noch?
Bohrmann zum 1001 mal. Nä. Woche dann wieder Goebbels oder Eva Braun.
Wie oft will man denn ein und dasselbe noch als Neu verkaufen?

Die braune Soße langweilt extrem
Stanislaus Bonifatz
8. Dezember 2012, 15:32
Hitlerrenaissance.

Nicht schon wieder. Auf allen Kanälen. Was ist an diesem Knilch nur so faszinierend für Journalisten? ich sehe nur darin, dass mir "Scheixxe" aufgetischt wird.

Das ist doch nicht mehr auszuhalten. An jedem Sonnabend laufen zur besten Sendezeit 3 - 4 File im TV von Hitler Superstar und Bande. Nur noch enervierend.
Steffen Wettengl
8. Dezember 2012, 18:01
Stern-Reporter Heidemann auf Bormann-Suche.
Auch wenn das nur eine Nebengeschichte ist. Zufälligerweise lese ich gerade "Selling Hitler" von Robert Harris. Darin wird die Entstehungsgeschichte des Hitler-Tagebücher-Scoop (bzw. -Desasters) beschrieben. Darin kommt auch Heidemanns Bormann-Spleen (-Psychose?) Sprache. Sehr kurzweilig geschrieben.
Jennifer Wintgens
10. Dezember 2012, 14:32
Zum Thema: Es ist gerade eine neue Bormann-Biographie erschienen! Autor ist der Publizist Volker Koop (ISBN 978-3-412-20942-1).

Neuer Hinweis:

Bitte beachten: Auf einestages können Hinweise nur unter Ihrem Klarnamen veröffentlicht werden.


Sie möchten mitdiskutieren? Melden Sie sich hier an.


Artikelinfos

Im Web verfolgen




Verwandte Artikel

Nazi-Jäger Fritz Bauer: Kämpfer gegen das Vergessen

Gerade rechtzeitig konnte er vor Hitlers Schergen fliehen,...

Wie Hitler starb: Stimmen aus dem Führerbunker

Hitlers Adjutant und sein Kammerdiener fanden die Leiche des...

Untergetauchter Kriegsverbrecher: Mein Nachbar, der Massenmörder

Er sammelte Holz und züchtete Hühner: Als Biedermann lebte...


Artikel bewerten

4,0 (28 Bewertungen bisher)


Foto hinzufügen


Mehr aus der Rubrik...



» Album bearbeiten


» Album-Metadaten bearbeiten


» Produktionsansicht