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Tom Rohwer
26. Dezember 2012, 02:22
"Der Anblick einer mit Waffen vollgestellten Wohnung weckt unweigerlich Assoziationen zu den jüngsten Gewaltexzessen."
Bei einem SPIEGEL-Redakteur vielleicht. Bei einem durchschnittlichen US-Amerikaner durchaus nicht...
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Hans Maus
20. Dezember 2012, 13:36
schöne Fotos mit alter Werbung :)
Gabs auch mit Zigaretten und gibt es auch heute noch mit der Droge Alkohol.
Die Vorbilder der Nationalmannschaft machen doch gerade wieder schön Werbung für Bitburger?
Wie komme ich darauf? Ehe man mit erhobenem Zeigefinger auf die Waffendeppen in den USA zeigt sollte man mal die Toten aus Schusswaffen in den USA zusammen zählen und dann mal neben die Zahl der Toten von Alkohol und Zigaretten in unserem kleinen Land halten... aber Hey die moralische Überlegenheit haben wir deutschen ja sowas von gepachtet PROST!
Thorsten Bahr
20. Dezember 2012, 13:42
Dem vorletzten Absatz stimme ich zu, das Verlangen ist normal, ob man dafür Jugendlichen eine Waffe kaufen soll oder es ihnen erlauben unter Aufsicht damit zu üben ist eine andere Sache, auf jeden Fall ist es Falsch das zu tabuisieren und als "krank" zu brandmarken. Man könnte auch mal drüber nachdenken warum früher, als Natur, Jagd, Freiheit und eben auch Waffenbesitz noch "normal" war sowas wie Schulamok nicht vorgekommen ist. M.E. trägt dazu viel bei, auch die Tabuisierung z.B. der Fleischherstellung, heute soll alles schön sauber und "untierisch" im Laden aussehen. Ich habe schon selbst geschlachtet und war zahlreiche Male dabei, seitdem esse ich weniger Fleisch, aber bewußt. Ebenso ist es m.E. mit Waffen, wer den Respekt davor lernt (von "richtigen" Mentoren bzw. den Eltern und nicht aus Videospielen) wird sich viel schwerer tun die Waffe gegen einen Menschen zu erheben.
Volker Hett
20. Dezember 2012, 13:57
Die Zeiten ändern sich! Als 53 jähriger, Rum trinkender und Pfeife rauchender Besitzer eines Luftgewehrs - ich habe es von meinem Vater zum 12. Geburtstag bekommen, leider nur ein Diana mit Knicklauf und kein Cowboy Gewehr - muss erkennen, dass ein Ernest Hemingway heute ganz sicher nicht mehr veröffentlichen könnte.
Volker Altmann
20. Dezember 2012, 14:29
Der amerikanische Albtraum und wieder wird sich nichts ändern an den Waffengesetzen des USA. Wie oft noch müssen Menschen den Traum von Freiheit und Selbstverteidigung mit ihrem Leben bezahlen? Wie oft noch müssen wir von Helden lesen die doch letztendlich nur zum Übertünchen der grausamen Wahrheit dienen, dass es ein Land nicht schafft, seine Waffenliebhaber im Zaum zu halten.
Am Mittwoch wurde unter Diese Zukunft ist echt von gestern ein Bild von Charlton Heston in die zugehörige Bildergalerie eingestellt. Ausgerechnet nach dieser Wahnsinnstat, dachte ich mir. Er war einer der größten Kämpfer gegen Einschränkungen des Waffenbesitzes. Michael Moore hat ihn interviewt für seinen Film Bowling for Columbine. Da sitzt ein alter Mann, der das Recht auf das Tragen einer Waffe mit der blutigen amerikanischen Geschichte erklärt. Moore's Argument, dass schließlich England mit dem Commonwealth, oder Deutschland da auch nicht gerade unbefleckt seien, Waffen für jedermann aber in diesen Ländern tabu sind, ließ er nicht gelten. Da lebte einer den knallharten Westmann aus alten Tagen. High Noon? Eher fünf nach zwölf.
Man sollte sich schon klar machen, dass es beim Problem der USA nicht um Luftgewehre oder Kleinkaliberwaffen geht. Viele der Waffen, die man dort ohne größere Umstände als Privatmann erwerben kann, würden vom Kaliber her einer Armee gut zu Gesicht stehen.
Es wäre interessant zu erfahren, wie viele Verbrechen denn letztendlich verhindert wurden, durch dieses paranoide Sicherheitsdenken - und wie viele dadurch erst möglich wurden.
Ehe man mit erhobenem Zeigefinger auf die Waffendeppen in den USA zeigt sollte man mal die Toten aus Schusswaffen in den USA zusammen zählen und dann mal neben die Zahl der Toten von Alkohol und Zigaretten in unserem kleinen Land halten.
Herr Maus,
sie denken, der Amerikaner an sich hat kein Alkoholproblem, raucht nicht, nimmt keine anderweitigen Drogen?
Joachim Baum
20. Dezember 2012, 14:36
Matthäus 2,11:
...und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Colt, Winchester und Browning.
Frohes Fest!
Jan Hildebrandt
20. Dezember 2012, 14:53
Och, so ein M1 Garand, M16 oder auch eine AK-47 würde ich mir auch schenken lassen.
Thomas Glawe
20. Dezember 2012, 14:58
Nun, Zeitgeschichte . Heute nicht mehr politisch korrekt. Wohl auch medial nicht.
Es bleibt aber die Frage, ob Bewertungen, wie im Artikel, aus der Sicht der Deutschen nun so wünschenswert sind.
Wir haben auch unsere Zeitgeschichte. Für mich bedeutet dass, im guten Sinne der Liberalität andere nach ihrer Fasson so zu nehmen, wie sie sind und waren. Das ist für mich die Lehre aus unser Zeitgeschichte.
Matthias Michaelis
20. Dezember 2012, 14:59
>Man könnte auch mal drüber nachdenken warum früher, als Natur, Jagd, Freiheit und eben auch Waffenbesitz noch "normal" war sowas wie Schulamok nicht vorgekommen ist.
Das könnte eventuell daran liegen, das es für die breite Masse der Bevölkerung noch nie normal war eine Waffe zuhause zu haben. Geschweige denn eine Schußwaffe. Es könnte auch daran liegen, daß ein Amoklauf mit einem Messer einfach nicht so gut zu handeln ist.
Und Natur, Jagd und Freiheit? Was für ein Quatsch. Wann soll es das denn gegeben haben? Vermutlich nur im wilden, wilden Westen. Und der beginnt ja bekanntlich in Maschen, gleich hinter der Autobahn. Oder in Karl-May-Romanen.
Im übrigen Teil der WElt war Jagd nur für sehr wenige Menschen erlaubt und Freiheit... Nun ja...
"M.E. trägt dazu viel bei, auch die Tabuisierung z.B. der Fleischherstellung, heute soll alles schön sauber und "untierisch" im Laden aussehen. Ich habe schon selbst geschlachtet und war zahlreiche Male dabei, seitdem esse ich weniger Fleisch, aber bewußt. Ebenso ist es m.E. mit Waffen, wer den Respekt davor lernt (von "richtigen" Mentoren bzw. den Eltern und nicht aus Videospielen) wird sich viel schwerer tun die Waffe gegen einen Menschen zu erheben."
Ja, wie gut das beispielsweise in den USA funktioniert kann man an diversen Statistiken erkennen. Aber vermutlich hatten die nur alle schlechte Lehrer.
Ralf Neuhäuser
20. Dezember 2012, 15:10
Merry Christmas, Barack Obama! That's your folks' imagination of a Holy Night! May someone bless them with mental sanity!
Warren Holbrook
20. Dezember 2012, 15:14
"...nach dem jüngsten Amoklauf in den USA wirken die Werbeanzeigen wie ein makaberer Scherz."...so wie dieser Artikel. Sie wollen Werbeanzeigen von vor über 100 Jahren als Ursache der aktuellster Tragödie andeuten? Und dazu einige die für Luftgewehre werben? Das muss einen Witz sein...
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