Letzter Beitrag:
Volker Altmann
24. Dezember 2012, 13:03
"Naja, spätestens 2022 werden wir uns eh alle in unserer überbevölkerten Welt von Soylent Green ernähren müssen.... "
Wenn man bereits den vierten "Weltuntergang" hinter sich hat, relativieren sich solche Endzeitszenarien irgendwann. Eigentlich
mehr...
Stef Schmidt
19. Dezember 2012, 12:19
Nicht zu vergessen: Die ganzen Überwachungsdystopien. Wie albern.
Ralf Heitmann
19. Dezember 2012, 12:35
Mir machen eher die Filme/Bücher Angst deren düstere Prognose schon längst übertroffen wurde.
1984
Brave New World...
Jahn Hornung
19. Dezember 2012, 12:48
Da wären noch die "Eugenischen Kriege" zu erwähnen, die erstmals bei der Star Trek Originalserie 1966 für die 1990er Jahre prognostiziert wurden. Dabei soll es sich um den letzten(?) großen Weltkrieg (aus Sicht des 22. Jahrhunderts) gehandelt haben, in dem genetisch optimierte Klone versuchen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Sie scheitern und die letzten überlebenden Klone fliehen in einem Schläferschiff ins Weltall, wo sie 200 Jahre später von Captain Kirk gefunden werden. Diese Handlung war auch der Hintergrund für den Kinofilm "Star Trek II: Der Zorn des Khan" (1982).
Chris Beneth
19. Dezember 2012, 13:12
Meine müde Hand hebt sich zum Abwinken, meine Zunge verheddert sich beim Gähnen...Artikel überflüssig, Thema überflüssig.
Michael Straub
19. Dezember 2012, 13:28
Ein wirklich sinnfreier Artikel.
1984 gibt es auch - man staune - als Buch, nicht nur als Film.
Dass Science-Fiction Weltraumgeschichten häufig schon an der Physik scheitern, dürfte klar sein.
C-Movies - San Franzisco wird vom Kontinent abgetrennt und dient als Gefängnisinsel: So etwas schaut man sich nicht an, das ist einfach nur Dummfug.
Zurück zu 1984: Ein gescheiter Autor hätte sich nicht am Jahr festgehalten, sondern z.B. die weiter fortschreitende Überwachung der Bürger als Beispiel genommen. Momentan schreit z.B. Minister Friedrich nach mehr Überwachungskameras. Auch die damalige Hysterie in den frühen 80ern hätte man vielleicht thematisieren können, Stichwort Volkszählung. Das Thema gibt wirklich viel her, man muss nur etwas daraus machen.
Janek Schleicher
19. Dezember 2012, 13:39
Der Autor sollte sich mal lieber Star Trek hineinziehen und feststellen, wie viel davon schon alles realisiert wurde:
- Automatische Türen, Check
- Kommunikatoren, Check
- Tricorder, ist heute hier auf Spiegel ein Artikel darüber erschienen
. Fernsensoren, Check
. Entdeckung fremder, extrasolarer Planeten, Check
- Sonden auf fernen Planeten, Check
- Entdeckung von Lebenswesen in völlig lebensfeindlichen Umgebungen, Tiefsee, in siedendem Weser, in Schwefel
- Kommunizieren mit dem Computer in natürlicher Sprache inkl. Antworten auf Fragen, Check
- Automatischer Sprachübersetzer, Check
- Touchdisplays, Check
- Tablets, Check
- minimalinvasive Operationsmethoden, Check
- Synthethisierer, 3D-Drucker u.ä.
- Holo-Raum, künstliche Welten
- Visor, wird daran gearbeitet
- Drohnen, Check
- künstliche Kampfmaschinen, wird daran gearbeitet
- Neurotransmitter, Check
- Enterprise stillgelegt, Check, lol
Nicht schlecht, dafür dass die Serie erst ~2400 herum spielt.
Georg Scheffczyk
19. Dezember 2012, 13:51
Besonders albern im Film "Independence Day" die Scene, in der der Held mit einem Computer einen Computervirus in das System des Alienraumschiffs brachte. Offenbar war das Raumschiff auch mit Windows und Internet nach Erdennorm ausgerüstet. Fraglich, wie die Aliens ihr System lizensieren konnten.
Bernhard Murtz
19. Dezember 2012, 14:34
Die Filme erzählen Geschichten, mehr schlecht als recht. Sie als Prognosen hinzunehmen und mit der Wirklichkeit zu vergleichen, zeugt von Unverständnis oder Langerweile.
Martin Klaus
19. Dezember 2012, 14:42
Mit ein bisschen Recherche hätte der Autor erkannt, dass "Der Omega-Mann" und "I am Legend" die gleiche Vorlage haben: nämlich den SF-Roman 'Ich, der letzte Mensch" von Richard Matheson, der schon vor 40 Jahren lesenswerter war, als dieser seltsam sinnentleerte Artikel.
Steffen Wettengl
19. Dezember 2012, 14:50
Das Drehbuch zu "2001: A Space Odyssey" schrieb Regisseur Stanley Kubrick mit dem Zukunftsforscher und Science Fiction-Autor Arthur C. Clarke. Der ermunterte auch Gene Roddenberry, als der für seine Serienidee Raumschiff Enterprise noch belächelt wurde. Clarke umriss in seinen Büchern, das bekannteste dürfte "Profiles of the Future" sein, "possible futures", war aber gleichzeitig sicher: "No one can predict the future."
Ganz schlecht lag Clarke mit seinen Prognosen dennoch nicht. Vor 50 Jahren sagte er selbstfahrende Autos voraus. Gerade ging ein neuer Versuch in Lausanne an den Start. Vom Google-Car muss man gar nicht reden.
http://induct-technology.com/en/presentation-of-navia-at-epfl
Mit dem Elektroantrieb, den Clarke ebenfalls prophezeite, wird's noch etwas länger dauern. Dennoch ziehe ich meinen Hut vor Clarkes Weitsicht und Vorstellungsgabe. "Profiles of the Future" sind weiterhin spannender Lesestoff.
Zu "Arthur Clarke und das Auto der Zukunft" ist hier mehr erschienen.
http://www.wettengl.info/Blog/?p=2167
Sie möchten mitdiskutieren? Melden Sie sich hier an.