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1942

Die Madonna von Stalingrad Vom Krieg gezeichnet



17 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema

Letzter Beitrag:

John Global

28. Januar 2013, 16:33
Ich bin mit 24 von D ausgewandert . Ich habe in meiner Wahlheimat durch Geschichtsbuecher mehr ueber die Zeit von 1933 bis 1945 gelernt als in den 24 Jahren in D.
Niemand der diese Zeit mit machte wo ich aufwuchs spach ueber diese Zeit. In der schule lernte man sehr wenig ueber diese jahre un dem mehr...

Nicolas Linkert
23. Dezember 2012, 13:41
Der tägliche III. Reich (Stralingrad/Nazi/Neonazi etc ...) -Artikel von SPON. Gibt's nichts Interessanteres?
Thomas Thomas Göthe
23. Dezember 2012, 14:06
Ist ja wieder wie in den Fünfziger-Jahren zu Weihnachten eine
rührselige Geschichte aus Stalingrad. Aber kein Gedanke daran, warum es zum Krieg kam. NEIN DANKE!
Peter Salz
23. Dezember 2012, 16:01
Es gibt noch eine Kopie der Madonna von Stalingrad. Sie hängt in der Pfarrkirche Schönberg/Soonwald über dem Denkmal für die Gefallenen des 2. Weltkrieges.
Sie kam über einen Pfarrer und einen Einwohner, der aus Stalingrad heraus kam nach Schöneberg.
Stefan Wenzel
23. Dezember 2012, 16:24
Deutsche Soldaten als Menschen und die Muttergottes als Zeichen der Liebe, der Hoffnung und des Trostes.

Und das in SPON! Respekt!
Werner Haertel
23. Dezember 2012, 16:29
"Trost und Hoffnung" spenden sollte die Zeichnung nur den deutschen Soldaten, die in Stalingrad endlich einsehen mussten, dass ihr Vormarsch in der "Festung" Stalingrad beendet war.
Der Wunsch nach Leben und Liebe galt ja wohl nicht für die sowjetischen Verteidiger ihrer Heimat, und als "Antifaschist" hätte Kurt Reuber besser zur Roten Armee überlaufen sollen, statt seine Kameraden aufzumuntern, diesen verbrecherischen Krieg weiter zu führen.
Volker Hartmann
23. Dezember 2012, 19:17
Zwei Ergänzungen zu dem Beitrag: Dr. Kurt Reuber hatte den Dienstgrad eines Oberarztes der Deutschen Wehrmacht. Die Bezeichnung "Feldarzt" gibt es nicht.
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche hat tatächlich zwei Original-Kopien nach Coventry und Wolgograd gestiftet. Es gibt aber noch eine dritte Original-Kopie, sie wurde 1997 der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München übertragen und kann dort im Raum der Stille der Kapelle eingesehen werden.
Simone Seydou
23. Dezember 2012, 19:34
ich kann darin weder ein Zeichen von Menschlichkeit noch einen Protest gegen DEN Krieg erkennen. Es ist eher ein Zeichen von Schizophrenie, wenn hier Soldaten, die mordend durch Europa zogen (freiwillig oder nicht), jetzt, wo es brenzlich für sie wird, sentimental werden. An ihre Opfer denken sie auch jetzt noch nicht! Sie schreiben noch die Stätten ihrer "Heldentaten" auf die Ikone.
Mein Vater war übrigens auch solch ein unseliger "Künstler" in Uniform und endete ebenso in den Weiten Russlands.
Was soll man dazu noch sagen ?!
Solch ein kitschiges Machwerk gehört in keine Gedenkstätte!
Christoph Giebel
24. Dezember 2012, 02:17
Ein guter Artikel. Kurt Reuber war Zeichenschüler meines Großvaters, Heinrich Giebel (1865-1951). Heinrich Giebel war ein Marburger Maler und Universitäts-Zeichenlehrer, bekannt als Mitglied im inneren Kreis der Willingshäuser Malerkolonie in der nordhessischen Schwalm. In unserer Familie war Reubers tragisches Schicksal und die Stalingrad Madonna nur zu gut bekannt. Es war mir aber bis jetzt nicht bewußt, wie berühmt die Stalingrad Madonna wirklich war.
Nils Leipoldt
24. Dezember 2012, 05:55
Ich möchte mich nur für den sehr interessanten Artikel bedanken. Obwohl ich mich seit Jugendtagen mit dem Thema Nationalsozialismus kritsich beschäftige, wußte ich nichts von der Madonna. Da mein Opa bei dieser Menschenschlacht dabei sein musste, hat mich das sehr berührt und ich hoffe er hat als Kunstliebhaber das Bild gesehen und es hat ihn etwas getröstet. Wenn man sich die Umstände vorstellt, ist es erstaunlich, daß ein Arzt da noch Kunst "herstellen" konnte. Ich werde mal schauen, daß ich ein größeres Foto von der Madonna finde und sie einrahmen.
Auch wenn es 70 Jahre her ist, bewegt und belastet dieser schreckliche Krieg immer noch die Angehörigen und es ist schön, daß das nicht vergessen wird. Zur Mahnung aller Nachkommenden und um die heutigen Veteranen zu verstehen, die es meiner Meinung nach nicht geben müsste wenn die Bundesrepublik sich mehr raushalten würde. Aber das ist ein anderes Thema.
ALso, vielen Dank nochmal.
Pe Richter
24. Dezember 2012, 13:42
Ein bewegendes Zeichen, das zeigt, dass auch in diesem Vorhof der Hölle menschliches Empfinden noch nicht erloschen war.

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